14.10.2019 Rheinland: Konzert zum Weltalzheimertag für Menschen mit Demenz: Johann Sebastian Bach

 
© dementia+art

Der WDR und das WDR Sinfonieorchester bieten zusammen mit dementia+art auch in diesem Jahr wieder barrierefreie und kostenlose Kammerkonzerte für Menschen mit Demenz an. Musik gilt als Königsweg zur inneren Welt der Gefühle. Diesmal wird von Johann Sebastian Bach das Brandenburgische Konzert Nr. 5 angeboten. Am 14. Oktober um 15 Uhr sind wir damit zu Gast in den Sozial Betrieben in Köln-Riehl. Natürlich wieder mit einem gemeinsamen Singen und Musizieren zum Schluss! Freuen Sie sich auf ein ganz besonderes Kammerkonzert.

PROGRAMM

Johann Sebastian Bach: Brandenburgisches Konzert Nr. 5

Gemeinsamen Singen zum Schluss!

Weitere Infos folgen.



Wo? Festsaal der Sozial-Betriebe-Köln
l Boltensternstraße 16
50735 Köln-Riehl
Wann? 14.10. | 15.00 Uhr

Dauer: ca. 60 Minuten
Eintritt: frei
Anmeldung:   e r f o r d e r l i c h !
Bitte mit Angaben zu:

  • Name, Email, evt. Institution
  • Anzahl der Menschen mit Demenz und der Begleiter 
  • der Rollstühle, der Rollatoren, besonders große bzw. Elektrorollstühle

per Mail an: Natascha Mark l natascha.mark (at) sbk-koeln.de
oder: Susanne Bokelmann l susanne.bokelmann(at) sbk-koeln.de  



 

Informationen über Anfahrt- und Parkmöglichkeiten sowie den Ablauf

  • ANFAHRT  https://sbk-koeln.de/standorte/koln-riehl/

    Haben Sie noch Fragen?

    Jochen Schmauck-Langer von dementia+art (Tel. 0157 88 34 58 81) beantwortet sie gerne.

 


 

                      

 


 

Der WDR sieht sich mit dem WDR-Sinfonieorchester mit den Angeboten für Menschen mit Demenz im Musikbereich in einer Vorreiterrolle für Inklusion, nicht zuletzt, indem weitere Pilotprojekte beispielhaft in verschiedenen Städten ermöglicht werden. (de)mentia+art hat diese Konzerte von Anfang an organisiert, mitgestaltet und mit durchgeführt. Von der musikgeragogischen Auswahl, über die Bedingungen der Barrierefreiheit bis zu der unabdingbaren Kommunikation, die auf die besonderen Bedürfnisse von Menschen mit Demenz eingeht.

>>>  Die halbe europäische Musiktradition - Rückblick auf 25 Kammerkonzerte für Menschen mit Demenz:  H i e r

15.10.2019 Köln: Konzert zum Weltalzheimertag für Menschen mit Demenz: Johann Sebastian Bach

 
© dementia+art

Der WDR und das WDR Sinfonieorchester bieten zusammen mit (de)mentia+art ein barrierefreies und kostenloses Konzert für Menschen mit Demenz an. Freuen Sie sich am 15. Oktober um 15 Uhr auf ein ganz besonderes Konzert im Kleinen Sendesaal des WDR Köln. Natürlich wieder mit einem gemeinsamen Singen und Musizieren zum Schluss!

PROGRAMM

Johann Sebastian Bach: Brandenburgisches Konzert Nr. 5

Gemeinsamen Singen und Musizieren zum Schluss!

Mitwirkende

Moderation: Jochen Schmauck-Langer



Wo?  Kleiner Sendesaal des WDR am Wallrafplatz
Wann?  15.10. | 15.00 Uhr

Dauer:  ca. 60 Minuten
Eintritt:  frei
Anmeldung:   e r f o r d e r l i c h !
Bitte mit Angaben zu:

  • Name, Email, evt. Institution
  • Anzahl der Menschen mit Demenz und der Begleiter 
  • der Rollstühle, der Rollatoren, große bzw. Elektrorollstühle bitte anmelden
  • wenn Sie mit einem Kleinbus anreisen, der auf dem WDR-Gelände geparkt werden soll: der Name des Fahrers und das Kennzeichen

Anmeldung bei: (de)mentia+art / Jochen Schmauck-Langer: Mobil 0157 - 88 34 58 81
oder per Mail an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


Informationen über Anfahrt- und Parkmöglichkeiten sowie den Ablauf

Liebe Konzertbesucherinnen und Konzertbesucher,
wir freuen uns auf Ihren Besuch am 15. Oktober, 15 Uhr im WDR Funkhaus am Wallrafplatz!

  • Das Konzert findet im Kleinen Sendesaal statt und beginnt um 15.00 Uhr.
    Wir sind bereits ab 14.00 Uhr für Sie da.
  • Bitte bis spätestens 14:15 Uhr zum Konzerteinlass vor Ort sein. Bitte planen Sie für Ihre Anfahrt genug Zeit ein!

    EINGANG / ANFAHRT

    Der Haupteingang zum WDR Funkhaus befindet sich am Wallrafplatz und kann - wenn Sie mit öffentlichen Verkehrsmitteln kommen - über eine Rampe auch mit Rollstuhl erreicht werden (auf dem Plan > 1) Der Wallrafplatz ist allerdings Fußgängerzone und kann nicht mit dem PKW oder Bus angefahren werden.

    Eine direkte Anfahrt (für Busse) ist über den sogenannten „Pilzbau“ des WDR möglich. Die Einfahrt befindet sich „An der Rechtschule“ (auf dem Plan > 2). Dort können Besucher bequem aussteigen.
    >>> Wichtig: Eine Parkmöglichkeit im Innenhof des WDR kann nicht garantiert werden; der Fahrer muss sich zudem ausweisen
    Die Konzertbesucher können dann über den rückwärtigen Eingang das WDR Funkhaus betreten.
    >>> Freundliche Helfer vor Ort stehen Ihnen bei allen Fragen zur Seite.

    Der Weg zum Konzertsaal ist von dort nicht weit. Auf dem Weg dorthin befinden sich die Toiletten und die Garderoben.


    [Plan WDR]
    Bis zum Konzerteinlass können Sie direkt vor dem Konzertsaal verweilen - für Sitzgelegenheiten ist gesorgt. Der Konzertsaal ist ebenerdig, es sind genügend Plätze für Rollstühle und Rollatoren eingeplant.

    TOILETTEN
    Es gibt eine behindertengerechte Toilette sowie weitere Toiletten.

    Wir wünschen Ihnen eine gute Anreise und uns allen einen schönen Konzertnachmittag!

    Haben Sie noch Fragen?
    Jochen Schmauck-Langer von dementia+art (Tel. 0157 88 34 58 81) beantwortet sie gerne.


                     


Der WDR sieht sich mit dem WDR-Sinfonieorchester und dem WDR Rundfunkchor mit ihren Angeboten für Menschen mit Demenz im Musikbereich bundesweit in einer Vorreiterrolle für Inklusion, nicht zuletzt indem weitere Pilotprojekte beispielhaft in verschiedenen Städten ermöglicht werden. (de)mentia+art hat diese Konzerte von Anfang an organisiert, mitgestaltet und mit durchgeführt. Von der musikgeragogischen Auswahl, über die Bedingungen der Barrierefreiheit bis zu der unabdingbaren Kommunikation, die auf die besonderen Bedürfnisse von Menschen mit Demenz eingeht.

>>>  Die halbe europäische Musiktradition - Rückblick auf 25 Kammerkonzerte für Menschen mit Demenz:  H i e r

16.10.2019 l Öffentliche Führung l Museum Ludwig l Museumsführung für Menschen mit und ohne psychische Beeinträchtigungen

[Foto: Tina Emsermann l Museum Ludwig]

Die Kölner Museen bieten seit mehreren Jahren Führungen für Schüler- und Erwachsenengruppen mit psychischen Beeinträchtigungen an. Dabei arbeitet der Museumsdienst Köln mit (de)mentia+art und der Eckhard Busch Stiftung zusammen. Im Rahmen der alljährlichen bundesweiten ‚Wochen der seelischen Gesundheit‘ (10. – 20.10. 2019) wird das erfolgreiche Format nun im Rahmen einer öffentlichen Führung vorgestellt.

Bei den Bildbetrachtungen geht es vor allem um das Zutrauen in eigene Wahrnehmungen. Die Besucher*innen begegnen Bildern und Objekten ohne kunsthistorische Voraussetzungen, nur auf der Basis dessen, was für alle zu sehen und vielleicht zu erkennen ist. Fragen sind sehr erwünscht!
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Museum Ludwig
Angebot für Menschen mit und ohne psychische Beeinträchtigungen
Von: Museumsdienst Köln | Mit: Jochen Schmauck-Langer | Treffpunkt: Kasse | Teilnahme: kostenlos
Mehr Infos: H i e r
Termin: 16.10.2019 | 15:00 - 16:30 Uhr
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22. - 24.10.2019 Mainz: Fortbildung Kulturbegleitung für Menschen mit Demenz, Schwerpunkt Museum

 
© GDKE - Landesmuseum Mainz (Ursula Rudischer)

Die Teilnahme an kulturellen Veranstaltungen bereichert das Leben auf vielfältigste Weise. Das gilt auch für Menschen mit Demenz. Der Besuch in einem Stadt- oder Kunstmuseum, die Teilhabe an einem Konzert... kann alte Erinnerungen wecken, die Begegnung mit Melodien, Bildern und Skulpturen ein Erlebnis für alle Sinne sein - eine schöne Zeit.

Teilhabe am öffentlichen und damit auch am kulturellen Leben einer Gesellschaft ist ein Menschenrecht. Welche Voraussetzungen müssen vorhanden sein, um einen freien Zugang für Menschen mit Demenz zu verschiedenen kulturellen Angeboten einer Kommune zu schaffen?

Die Fortbildung „Kulturbegleitung für Menschen mit Demenz, Schwerpunkt Museum“ zeigt, wie solche Angebote vorbereitet werden können. Sie geht auf mögliche Hemmnisse und Barrieren ein und zeigt Interessierten aus den Bereichen der Museumspädagogik und der professionellen Pflege wie diese erfolgreich überwunden werden können.

Im Zentrum steht die Erarbeitung einer 'Teilhabe-orientierten Vermittlung und Kommunikation' - nicht zuletzt im umfangreichen Praxisteil, der in den Sammlungen des Landesmuseums Mainz stattfindet.

Zertifikat: Die Teilnehmenden erhalten das Zertifikat „Kulturbegleiter/in für Menschen mit Demenz, Schwerpunkt Museum“.

Ein Reflexionstag nach etwa drei Monaten bietet die Möglichkeit des weiteren Erfahrungsaustausches. 

Termin

22. - 24.10. 2019, jeweils von 10:00 – 13.00 und 14:00 – 17:00 Uhr
Reflexionstag: Termin wird mit den Teilnehmenden vereinbart.

Teilnahmebetrag: 200,00 Euro

Tagungsort

Landesmuseum Mainz, Große Bleiche 49-51, 55116 Mainz

Referent

Jochen Schmauck-Langer ist Geschäftsführer von dementia+art. Er ist Autor, Kulturgeragoge und Kunstbegleiter für Menschen mit und ohne kognitive oder psychische Erkrankungen. Er hat die Qualifikation zur Alltagsbegleitung von Menschen mit Demenz (§ 53c SGB), ist Mitglied der Arbeitsgemeinschaft 'Kulturelle Teilhabe' der NRW-Demenz-Servicezentren sowie in den Bundesverbänden Museumspädagogik und Kunst- und Kulturgeragogik.

Anmeldung  H i e r

Infos: Landeszentrale für Gesundheitsförderung, Hölderlinstraße 8, 55131 Mainz
Johannes Trapp, Telefon: 06131 2069-19 Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Dr. Carl-Wilhelm Reibel, Telefon: 06131 2069-43  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

12. - 14.11.2019 Fortbildung Kulturelle Teilhabe für Menschen mit Demenz in Graz


 ©: Abb. Kunsthaus Graz

Kunst und Kultur erhöhen die Lebensqualität in jedem Alter und in jeder Lebenssituation. Besonders für Menschen mit Demenz sollte die Möglichkeit zur Entfaltung ihrer Kreativität erhalten bleiben. Menschen mit Demenz wollen Teil einer sozialen Gemeinschaft sein und brauchen Möglichkeiten für sinnerfüllte Aktivitäten. Im Vordergrund stehen dabei die Wahrnehmung vorhandener Kompetenzen und das im Moment positive Erleben.

Menschen mit Demenz eine Stimme geben

Das Universalmuseum Joanneum und (de)mentia+art laden MitarbeiterInnen von Museen, Kultur-, Senioren- und Pflegeeinrichtungen und der Gemeinwesenarbeit zu diesem Seminar ein. Aufgrund der stattfindenden Vernetzung zwischen den verschiedenen Bereichen können neue Kooperationen entstehen.

Seminarinhalte:

• Demografische Entwicklungen und neurologische Aspekte

• Welche Hemmschwellen und Berührungsängste gibt es, und wie können diese überwunden werden?
• Das Krankheitsbild Demenz: Basics und Kommunikation

• Verbindung von Theorie und Praxis: Erfahrungen, Netzwerke, Öffentlichkeitsarbeit

Praxismodul im Museum – praktische Erarbeitung eines exemplarischen Ablaufkonzeptes
   Schwerpunkt Teilhabe-orientierte Vermittlung: Gemeinsam überlegen wir, wie man Menschen mit Demenz im Museum eine Stimme geben kann

Referent

Jochen Schmauck-Langer, Geschäftsführer von dementia+art, Autor, Kulturgeragoge und Kunstbegleiter. www.dementia-und-art.de

Seminarzeiten: 12. - 14. 11. 2019 l 10.00 – 17.00 Uhr

Seminarort: Universalmuseum Joanneum, 8020 Graz

Infos und Anmeldung: Angelika Vauti-Scheucher l angelika.vauti-scheucher (at) museum-joanneum.at

05.- 07.12. | Leverkusen | Workshop 'Kunst für die Seele' bei der Jahrestagung der DGSP

Die angesehene ‚Deutsche Gesellschaft für Soziale Psychiatrie‘ beschreibt ihre Arbeit in ihrem Leitbild so: „Menschen mit psychischen Erkrankungen oder Behinderungen werden bis heute gesellschaftlich ausgegrenzt, finanziell schlechter gestellt und in ihrer Selbstbestimmung beschränkt (...) Soziale Psychiatrie sieht den Menschen in seinem gesellschaftlichem und lebensgeschichtlichen Bezug - mit Stärken und Schwächen, Ressourcen und Bewältigungsstrategien, mit den Grundbedürfnissen nach Wohnen und Arbeit, mit Angehörigen, FreundInnen und KollegInnen, als liebendes und lernendes Individuum...“ (DGSP)

Weiterlesen: 05.- 07.12. | Leverkusen | Workshop 'Kunst für die Seele' bei der Jahrestagung der DGSP

KUNST FÜR DIE SEELE oder was ein Museumsbesuch mit dem Nachtwald Perelin zu tun hat…

Um die in der Kinder- und Jugendpsychiatrie tätigen Lehrerinnen und Lehrer, zu unterstützen, hat sich 1992 der Arbeitskreis “SchuPs - Schule und Psychiatrie“ gebildet. Er ist bundesweit tätig, veranstaltet Tagungen und gibt auch eine Fachzeitschrift heraus. Jetzt ist dort ein Artikel erschienen zu 'Kunst für die Seele' - Museumsführungen für Menschen mit psychischen Erkrankungen. Er stammt von Ellen Westphal, die Sonderschullehrerin ist an der Johann-Christoph-Winters-Schule, Schule für Kranke in Köln.


[Haegue Yang, 5, Rue Saint-Benoît, 
Museum Ludwig, Köln, 2018, © Haegue Yang]

Bastian, ein kleiner, zurückhaltender Junge, der sich als Versager fühlt, wird auf dem Dachboden lesend, die Schule schwänzend zum Held einer phantastischen, unendlichen Geschichte. Die Rede ist von Michael Endes Buch „Die unendliche Geschichte“, in der besagter Bastian „nicht bloß am Rande, sondern sogar als entscheidende Figur (auftritt). Seine traurige Dachbodenwirklichkeit stülpt sich um in ein bodenloses Leben wie im Roman,.…“ Bastian selbst wird Teil der Geschichte, er ist wichtig und bedeutend. (Jürgen Lodemann, ZeitOnline, 2012)

Weiterlesen: KUNST FÜR DIE SEELE oder was ein Museumsbesuch mit dem Nachtwald Perelin zu tun hat…

16.01.2020 Kölner Philharmonie Happy Hour: Brahms, Saint-Saëns und Strauss

Der Geiger Ray Chen ist seit einigen Jahren auf steilem Erfolgskurs. Mit Camille Saint-Saëns’ Rondo Capriccioso hat er eines der beliebtesten Bravourstücke der romantischen Violinliteratur im Gepäck. Nicht minder attraktiv ist das Rahmenprogramm: Cristian Măcelaru dirigiert Johannes Brahms’ kunstvoll gesetzte Haydn-Variationen und die walzerselige Suite aus Richard Strauss’ Musikkomödie "Der Rosenkavalier". Wir dürfen uns auf ein großartiges Konzert freuen.

  • Das WDR Sinfonieorchester engagiert sich mit (de)mentia+art für die kulturelle Teilhabe von Menschen mit Demenz. Sie sind bei den WDR Happy Hour-Konzerten besonders willkommen.

PROGRAMM

Johannes Brahms
Variationen B-Dur über ein Thema
von Joseph Haydn op. 56a

Camille Saint-Saëns
Introduktion und Rondo Capriccioso a-Moll
für Violine und Orchester op. 28

Richard Strauss
Suite aus der Komödie für Musik
"Der Rosenkavalier"

MITWIRKENDE
  • Ray Chen  Violine
  • WDR Sinfonieorchester
  • Cristian Măcelaru  Leitung
  • Jascha Habeck  Moderation
 
Weitere Infos: H i e r

WICHTIG  Genießen Sie zusammen mit Ihren Angehörigen und Freunden in der Kölner Philharmonie bei klassischer Musik eine schöne Zeit! Weil die Konzerte in der Philharmonie sehr gut besucht werden, ist eine umsichtige Begleitung anzuraten.

Die reservierten Karten können erst an der Abendkasse (bis 18.30 Uhr) abgeholt werden, nicht im Vorverkauf. Sie erhalten dafür ein Stichwort.

WANN     16.01.2020   DAUER ca. 60 Minuten
WO          Philharmonie Köln, Bischofsgartenstraße 1, 50667 Köln
BEGINN  19:00 Uhr
KOSTEN  12,50 Euro inkl. MWSt.
Achtung  Dazu kommen VVKG und Servicegebühr.

Hinweise zu Barrierefreiheit, Anfahrt und Ermäßigung finden Sie:  H I E R


WICHTIG!

  • Die Plätze sind im Block K  in den Reihen 29 bis 30 und im Block L  in den Reihen 32 bis 33. Die Plätze sind ganz oben und bequem über Aufzug zu erreichen. Sie sind für Personen mit Schwierigkeiten beim Gehen/Treppensteigen eher geeignet.

  • Besondere Rollstuhlplätze stehen direkt daneben zur Verfügung (Bereich R). Wenn Sie einen solchen Platz benötigen, bitte frühzeitig angeben! Für eine Reservierung benötigen wir den Namen des Rollstuhlfahrers. (Der Begleitende hat freien Eintritt)

  • Bitte beachten Sie, dass die Begleiter*innen von Rollstühlen einen Stuhl neben dem Rollstuhl zur Verfügung gestellt bekommen.

Eine Anmeldung ist erforderlich:
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! // 0157 - 88 34 58 81
Wir beraten Sie gerne!

Informationen zur Anfahrt hier (Über die U-Bahn-Station 'Rathaus' der Linie 5 ist die Philharmonie relativ leicht zu Fuß zu erreichen)

Einen Saalplan finden Sie H i e r

28. - 30.01. 2020 l Köln l Fortbildung l Museumsführungen für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen


[Foto: Tina Emsermann l Museum Ludwig]

HINTERGRUND

Psychische Erkrankungen, emotionale und seelische Beeinträchtigungen haben in den letzten Jahren stark zugenommen. Das Projekt »Kunst für die Seele – Museum erleben« eröffnet Betroffenen seit 2015 einen neuen Zugang zu den eigenen Wahrnehmungen und zur Welt. Die Angebote finden als 'Teilhabe-orientierte Führungen' in mehreren Kölner Museen sowohl für Gruppen von Erwachsenen und Senioren*innen als auch für Schüler*innen verschiedener Altersgruppen statt.

Ausgehend von den ermutigenden Erfahrungen hat (de)mentia+art in Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern aus psycho-sozialem Bereich und Schule eine Fortbildung dazu entwickelt. Ziel ist es, auch in anderen deutschsprachigen Regionen solche Angebote zu ermöglichen

Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen eine Stimme geben

1. Tag:  Theoretische Grundlagen

  • Menschen mit psychischen Erkrankungen: Krankheitsbilder (Basics), Beeinträchtigungen, Lebenswelten von Jugendlichen und Erwachsenen ll Museen als Orte ästhetischer und sozialer Erfahrungen ll Hemmnisse ll Teilhabe-orientierte Kommunikation ll Auswahl von Bildern und Objekten

2. und 3. Tag:  Praktische Übungen im Museumsraum
          
(für Museumsmitarbeiter*innen verbindlich 2 Praxistage)

  • Setting im Raum ll eigene Objektauswahl und thematische Aufbereitung (in Kleingruppen)

Die Fortbildung mündet in eine Praxisaufgabe.
Die Teilnehmer*innen erhalten eine Teilnahmebescheinigung und ein digitales Handout.

Erfahrungsberichte:
Was ein Museumsbesuch mit dem Nachtwald Perelin zu tun hat; (Schüler)
"Das Sagen haben wir!"; (Erwachsene)

Mehr zu 'Kunst für die Seele':  H i e r   


Termin  28. - 30.01. 2020 l 10 - 17 Uhr l
Ort  Köln l Museum Ludwig   H i e r  
Anfahrt  H i e r
Zielgruppe 

  • Museumsmitarbeiter*innen, die solche Angebote in ihren Häusern ermöglichen wollen
  • Fachkräfte in der psycho-sozialen Begleitung 
  • Lehrkräfte für Schüler*innen mit psychischen Beeinträchtigungen
  • Multiplikatoren in Bildungs- und Kultureinrichtungen
  • Fortgeschrittene Studierende der betreffenden Fachrichtungen

Referenten

  • Jochen Schmauck-Langer l Geschäftsführer von (de)mentia+art l Geisteswissenschaftliches Studium l Autor, Kulturgeragoge, Kunstbegleiter für Menschen mit und ohne kognitive oder psychische Beeinträchtigungen l
  • Tina Emsermann l Diplom Sozialpädagogin FH Köln, Kunststudium (Alanus Kunsthochschule Alfter) l lange Jahre Erfahrung im psychiatrischen Bereich mit chronisch psychisch erkrankten Menschen in der Tagesstruktur
  • Ellen Westphal l Lehrerin für Sonderpädagogik l Johann-Christoph-Winters-Schule in Köln l Systemische Therapeutin (i.W.)

Catering  Es ist ein kleines Catering (Getränke/Gebäck) vorgesehen. Für die Mittagspause empfiehlt sich das Café/Bistro 'Ludwig' im Haus:  H i e r  l  Zahlreiche andere Anbieter sind fußläufig in der Kölner Innenstadt zu erreichen.

Kosten  3 Tage (je 10 - 17 Uhr) 360 Euro l 2 Tage 280 Euro l Studierende 3 Tage 260 Euro

Die Fortbildung mündet in eine Praxisaufgabe. (Erfahrungsaustausch dazu: Anfang Oktober 2020). Die Teilnehmenden erhalten eine Teilnahmebescheinigung und ein (digitales) Handout.

Anmeldung  Jochen Schmauck-Langer 0157-88345881  ll  schmauck.langer (at) live.de Anmeldeschluss  17.01.2019



Das Format "Kunst für die Seele" wurde von (de)mentia+art in enger Zusammenarbeit mit der Eckhard Busch Stiftung, dem Museumsdienst Köln, Betreuungseinrichtungen (Köln-Ring) und Schulen (JCW-Schule) entwickelt. Es findet aktuell im Museum Ludwig, dem Wallraf-Richartz-Museum, dem Museum Schnütgen und dem Kolumba - Kunstmuseum statt.


     freut sich über die Zusammenarbeit mit

           

       

                                    

Erfahrungsbericht Fortbildungen in Klagenfurt und Graz

(de)mentia+art ist seit etwa 5 Jahren auch intensiv in Österreich engagiert. In dieser Zeit durften wir in nahezu allen Bundesländern unsere Erfahrungen weitergeben. Zugleich war es stets auch ein zweiseitiges Lernen und Erfahren: andere Pflege- und Betreuungstraditionen und vielfach andere Sammlungsschwerpunkte in Museen, die auf historisch gewachsenen Sozialräumen beruhen, ließen kein Null-acht-fünfzehn-Programm zu. Nach Wien waren nun in diesem Jahr auch Klagenfurt und Graz auf der Reiseagenda.   

Weiterlesen: Erfahrungsbericht Fortbildungen in Klagenfurt und Graz

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