Großmutter - Eine literarische Demenzgeschichte (Teil 1)

Vor etlichen Jahren - als das Wort Demenz und seine Bedeutung in der breiteren Öffentlichkeit noch kaum bekannt waren -, schrieb ich eine Geschichte über das Erinnern und Vergessen: 'Großmutter'. Durch ihren literarischen Umgang mit dem Thema wirft sie einen ganz eigenen Blick auf die Krankheit.
'Großmutter' ist eine Erzählung aus meinem bei Kiepenheuer & Witsch erschienenen Band mit Liebesgeschichten: ‚Die Liebe am Nachmittag‘.

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Musik bewegt - Die Zusammenarbeit des WDR-Sinfonieorchesters mit dementia+art


Es gibt mittlerweile erste Erfahrungen mit Konzerten für Menschen mit Demenz. In einem kürzlich erschienenen Programmheft hat Susanne Spottke vom WDR Sinfonieorchester über die Zusammenarbeit mit dementia+art e.V. geschrieben.

»lch hätte nicht gedacht, dass meine Mutter so lange so still sitzen bleiben würde!« Das war einer der Sätze, den Martina Schönenborn, Mitarbeiterin in einem Seniorenzentrum und Begleiterin beim ersten Konzert von wso-Musikern für an Demenz erkrankte Menschen, nach dem Konzert oft zu hören bekam. »Auffallend war eine gewisse Nachhaltigkelt«, ergänzt sie.

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Kultur bewegt

Ein Besuch mit Menschen mit Demenz im Kölnischen Stadtmuseum :: Von Martina Schönenborn

Kunst bringt Menschen mit Demenz in Bewegung? Also machen wir uns auf den Weg ins Kölner Stadtmuseum. Wir sind zwölf: Bewohner und ihre Begleiter. Es ist kalt. Es regnet. Der Weg mit der KVB ist mühsam. Es gilt, Baustellen zu überwinden, Treppen zu umgehen. Aus einer kurzen Strecke wird ein langer Weg. Wir fragen uns, ob das das Ziel wert ist…

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dementia+art bei der Aktion Demenz

Die Aktion Demenz hatte die in 2013 geförderten Projekte (d.h. ihre Vertreter) des Förderprogramms der Robert Bosch Stiftung "Menschen mit Demenz in der Kommune" nach Bad Nauheim eingeladen. Das zweitägige Treffen diente einem ersten Kennenlernen und einem Erfahrungsaustausch. Über 20 Initiativen aus ganz Deutschland waren angereist. Köln war durch das Projekt "Dabei und mittendrin": Gaben und Aufgaben demenzsensibler Kirchengemeinden (vertreten durch Antje Koehler vom Demenz Servicezentrum Köln und das Südliche Rheinland) und durch dementia+art vertreten. 

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Theater mit und für Menschen mit Demenz

Auf den ersten Blick erscheint unmöglich, Menschen mit Demenz und Theater in Verbindung zu bringen. Erkenntnisse aus Theaterprojekten mit professionellen Schauspielern (z.B. „Anderland“ von Barbara Wachendorff) zeigen jedoch, mit welch großer Authentizität und Spontaneität sich Menschen mit Demenz ins Theaterspiel einzubringen vermögen und wie viel Freude sie dabei erleben können.

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Treffen der Kulturgeragogen in Rheine

"Kulturelle Aktivitäten und Bildung sind für Ältere ein wichtiger Schlüssel zu sozialer Teilhabe, Lebensqualität und Zufriedenheit. In der einjährigen Weiterbildung Kulturgeragogik lernen Künstler, Kulturpädagogen und Tätige in der Altenhilfe und Pflege, wie qualitativ hochwertige Kulturarbeit mit Älteren angeleitet und in die Praxis umgesetzt werden kann."

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Slow Art bringt Demenz in Bewegung

Die Entdeckung der Langsamkeit?

Seit 2009 gibt es den 'Slow Art Day' in Museen. An diesem Tag werden Besucherinnen und Besucher gebeten, nicht als bloßer Flaneur durch eine Ausstellung zu laufen und somit die meisten Bilder und Objekte nur beiläufig wahrzunehmen. Vielmehr soll man sich auf fünf Kunstwerke beschränken. Dafür aber je 10 Minuten lang bei ihnen verharren. Die Kunst und die Kunst des Sehens werden in den Mittelpunkt gerückt. Das ist das Ziel von Slow Art. 

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