Bericht der Baring Foundation: Kultur und Alter in NRW


[© Baring Foundation]

Im Sommer 2017 war Harriet Lowe, Mitarbeiterin der Londoner Baring Foundation, auf Studienreise in NRW. Sie wollte sich an verschiedenen Orten und in mehreren Kulturgattungen über "Creative Ageing in Germany" informieren. Die Baring Foundation ist in mehreren Bereichen aktiv. Ein Schwerpunkt liegt bei der Förderung von Kunst und Kultur im Alter, und für NRW lag es nahe, Almuth Fricke von Kubia als Ansprechpartnerin zu wählen. Die Geschäftsführerin des Kompetenzzentrums 'Kunst und Bildung im Alter' in Remscheid gab Hinweise und Orientierung.

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19.04.2018 Kölner Philharmonie Happy Hour: Rossini und Dvorak

Von den leidenschaftlichen Freiheitskämpfen der Schweizer gegen die habsburgische Zwangsherrschaft erzählt Gioacchino Rossinis Volksdrama »Wilhelm Tell«, das 1829 in Paris Premiere feierte.

Länger als die Schweizer mussten die Tschechen um ihre Befreiung kämpfen – hier wurden Künstler wie der Komponist Antonín Dvořák zu Vorreitern einer eigenen nationalen und kulturellen Identität. Jukka-Pekka Saraste dirigiert das Landesjugendorchester NRW, das im Rahmen einer intensiven Patenschaft vom WDR Sinfonieorchester unterstützt wird.

Haegue Yang entdecken

Die Werke der koreanischen Künstlerin Haegue Yang dürften passionierte Heimwerker ebenso ansprechen wie Architekten, Liebhaber von Krimskrams und Liebespaare, die sich ständig überwacht fühlen... - daneben bleibt freilich jede Menge Raum für ästhetisches Staunen und Wohlgefallen. Wir entdecken die ausgewählten Bilder und Objekte ohne kunsthistorische Voraussetzungen, nur auf der Basis dessen, was für alle zu sehen und zu erkennen ist. Eigene Empfindungen und Wahrnehmungen sind sehr erwünscht.
Mehr Infos:  H i e r
Termine: 12.07. / 15:00 - 17:00 Uhr oder auf Wunsch

07. - 08.05.2019 Köln: Mit Kunst Türen öffnen - mit Bildern und über Bilder erzählen


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Sauer/d+a
In den Seniorenhäusern gibt es immer mehr Bewohner, die sich für Kunst interessierten und für die ein Museumsbesuch keine Ausnahme war. Neben den gelegentlichen Besuchen in Museen, die vom Seniorenhaus organisiert werden, können Sie auch in einem Betreuungsangebot innerhalb des Seniorenhauses Kunst zu einem anregenden Thema machen und über die Werke berühmter Künstler mit den Bewohnern sprechen.
Dabei gibt es häufig eine Reihe von Hemmnissen („Wie kann ich ein solches Gespräch führen?“), die durch die Fortbildung überwunden werden sollen.

WIE  KANN  ICH  EIN  SOLCHES  GESPRÄCH  FÜHREN ?

Die Fortbildung vermittelt anhand von praktischen Übungen Grundkenntnisse, um anregende Einzel- oder Kleingruppenaktivierungen über Kunst anbieten zu können, etwa indem Bildbände vorgelegt werden. Die Teilnehmer lernen, was sie bei der Auswahl der Bilder beachten müssen und wie sie eine Teilhabe-orientierte Kommunikation für eine interessante und aktivierende Bildbetrachtung nutzen können. Kunsthistorische Kenntnisse werden dabei nicht vorausgesetzt.

Sinnvoller Abschluss einer solchen Aktivierung können dabei musikalische Akzente sowie ein kreatives Gestalten sein. Beide Möglichkeiten werden anhand von Beispielen vorgestellt. 

- Die Qualifizierung mündet in einer Praxisaufgabe und in einem Erfahrungsaustausch darüber nach etwa 4 Monaten. Die Teilnehmer erhalten digitales Handout.

ZIELGRUPPE  Sozial-kultureller Dienst in Senioreneinrichtungen / Alltagsbegleiter / Ehrenamtlich Engagierte / Studierende der Sozialen Arbeit

TERMIN  07. - 08.05.2019 jeweils 9 - 16 Uhr / Follow Up: 17.09.2019, 9 - 13 Uhr

ORT  KÖLN (genaue Angabe folgt)

KOSTEN  (einschließlich Follow Up-Termin) 240 Euro

ANMELDUNG (erforderlich): 0228-91027-134 // E-Mail thomas.nauroth (at) cellitinnen.de
Achtung: max. 16 Teilnehmende

DER REFERENT Jochen Schmauck-Langer ist Geschäftsführer von dementia+art, Kulturgeragoge und Kunstbegleiter für Menschen mit Demenz. Er hat die Qualifikation zur Alltagsbegleitung von Menschen mit Demenz, ist Mitglied der Arbeitsgemeinschaft 'Kulturelle Teilhabe' der NRW-Demenz Servicezentren sowie in den Bundesverbänden Museumspädagogik (BRD) und Kunst- und Kulturgeragogik. 
www.dementia-und-art.de

 

Eine Kooperation von: Seniorenhaus GmbH der Cellitinnen (Veranstalter) und dementia+art

             

 

Runge-Preis für unkonventionelle Kunstvermittlung an Kolumba Museum

© Abbildung Peyrat / Kolumba (Ausschnitt)
 
"Für die einen ist es das arroganteste Museum, das sie kennen, für die anderen - nicht nur für uns Mitarbeiter - das aufregendste."   
Katharina Winnekes, 1995

Was ist das für ein Museum, wo es zum Selbstverständnis zu gehören scheint, Kultur nicht für alle, aber für viele Einzelne machen zu wollen? Wer sind diese 'Einzelnen'? Für wen ist sodann die 'einfache' und doch ungemein anspruchsvolle Konzeption dieses Kunstmuseums des Erzbistums Köln eine Möglichkeit zur Teilhabe? Und für wen nicht?

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21. - 22.01.2019 Köln: Fortbildung Kulturbegleiter für Menschen mit Demenz

Das Bedürfnis nach kultureller Teilhabe geht mit der Diagnose Demenz nicht automatisch verloren. Im Gegenteil: Museums-, Konzert- oder Theaterbesuche... ein von Kultur und Kunst geprägtes Umfeld, kann Schlüssel zur emotionalen Welt von Menschen mit Demenz sein.
Seit einiger Zeit gibt es immer mehr Angebote von Museen und Konzerthäusern für Menschen mit Demenz. Zugleich wollen auch immer mehr Betroffene, Angehörige und Pflege- und Betreuungseinrichtungen diese Angebote nutzen.

Welche Kulturangebote kommen hier in Frage und was ist dabei zu beachten? Welche inneren und äußeren Barrieren müssen berücksichtigt werden? Die Fortbildung vermittelt, wie diese ganz praktisch überwunden werden können und eine Kulturbegleitung von Menschen mit Demenz kenntnisreich und wertschätzend möglich ist.

  • Warum kulturelle Teilhabe?
    Demografie, rechtlicher Rahmen, Inklusion, Emotionen
  • Wo soll kulturelle Teilhabe stattfinden?
    Museen, Konzerthäuser, Theater ... Hemmnisse und wie sie überwunden werden
  • Wer soll teilnehmen?
    Menschen mit Demenz: Krankheitsbild, Gedächtnis, Kommunikation
  • Wie geht das Ganze?
    Innere und äußere Barrieren, Gelingensbedingungen, Nachhaltigkeit
    Schwerpunkt: Teilhabe-orientierte Vermittlung für Menschen mit Demenz

Die Teilnehmenden erhalten zum Schluß eine Praxisaufgabe, bei der sie ihre neuen Kenntnisse anwenden sollen. Nach etwa 6 Monaten folgt ein gemeinsamer Erfahrungsaustausch.

Die insgesamt 2,5-tägige Fortbildung qualifiziert zur/zum Kulturbegleiter*in für Menschen mit Demenz.


Termin: 21. - 22.01.2019 und Follow-Up Termin: 03.06.2019

Ort: Museum für Ostasiatische Kunst Köln, Universitätsstraße 100, 50674 Köln (Anfahrt s. Praxisort)
Praxisort: Museum für Ostasiatische Kunst

Zielgruppe: Pflege / Betreuung (Alltagsbegleiter, Ehrenamt) und Kultur (Museen / Musikeinrichtungen).
Durch den Praxisort der Fortbildung im Museum für Ostasiatische Kunst Köln eignet sich die Fortbildung insbesondere auch für Ethnologische Museen sowie für naturkundliche und ähnliche Sammlungen.

Referent: Jochen Schmauck-Langer
Geschäftsführer von dementia+art, Kulturgeragoge, Kunstbegleiter für Menschen mit und ohne Demenz, Alltagsbegleiter für Menschen mit Demenz (§ 53c); Mitgliedschaften: BV Museumspädagogik; BV Kunst- und Kulturgeragogik sowie AG „Kulturelle Teilhabe“ der NRW-Demenz-Servicezentren

Infos: unter www.dementia-und-art.de

Catering: Es ist ein kleines Catering (Getränke / Gebäck vorgesehen). Im Museum gibt es ein sehr schönes Café / Bistro.

Kosten (2,5 Tage): 240 Euro

Anmeldung: Jochen Schmauck-Langer 0157-88345881 // schmauck.langer (at) live.de

AUSGEBUCHT 12. - 13.03.2018 Berlin Gemäldegalerie: Fortbildung Kulturelle Angebote für Menschen mit Demenz

  

12. - 13.03.2018: Ein Workshop von dementia+art in Kooperation mit der Gemäldegalerie und dem Referat Bildung, Vermittlung, Besucherdienste der Staatlichen Museen zu Berlin und der Alzheimer-Gesellschaft Berlin e.V.

[Praktische Übung beim letzten Workshop / © Gemäldegalerie+dementia+art]

Nach der ersten, erfolgreichen Schulung zum Kulturbegleiter von Menschen mit Demenz findet in 2018 eine weitere Fortbildung statt. Das Bedürfnis nach Kultur und kultureller Teilhabe geht mit der Diagnose Demenz nicht automatisch verloren. Im Gegenteil: ein Museums- oder Theaterbesuch, Kino, Konzert, Ausstellungen - ein von Kunst und Kultur geprägtes Umfeld - kann Schlüssel zur emotionalen Welt von Menschen mit Demenz sein.

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AUSGEBUCHT! 14.03.2018 Frühjahrs - Kammerkonzert des WDR Sinfonieorchesters

Franz Schubert hat ein Bild des Frühlings in seiner Musik aufklingen lassen. Wenn es langsam warm wird und über den Bächen und Flüssen im flirrenden Sonnenlicht die Mücken tanzen, wird auch das Leben unter der Oberfläche lebendig. Dieses Gleiten und Springen, diese Eleganz und Leichtigkeit von Forellen hat der Komponist unnachahmlich in seinem Forellenquintett festgehalten. - Unnötig zu sagen, dass es nun auch unter der Oberfläche von uns Menschen sehr lebendig wird. Der lange Winter ist vorbei!

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