07. 12. 15 Uhr Vorweihnachtliches Kammerkonzert im WDR Köln

Der WDR und das WDR Sinfonieorchester bieten zusammen mit dementia+art auch in diesem Jahr wieder ein - barrierefreies und kostenloses - vorweihnachtliches Kammerkonzert für Menschen mit Demenz an. Musik gilt als Königsweg zur inneren Welt der Gefühle. Freuen Sie sich am 07. Dezember um 15 Uhr auf ein ganz besonderes Kammerkonzert mit gemeinsamem Singen und Musizieren zum Schluss!

PROGRAMM

Streichquintett von Johannes Brahms

Zum Abschluss Gemeinsames Singen und Musizieren

BESETZUNG:

Violine: Ye Wu, Andreea Florescu

Viola: Mischa Pfeiffer, Tomasz Neugebauer

Violoncello: Susanne Eychmüller

Moderation: Jochen Schmauck-Langer


Wo? Kleiner Sendesaal des WDR am Wallrafplatz
Wann? 07. 12. 2016 15.00 Uhr

Dauer: ca. 60 Minuten
Eintritt: frei
Anmeldung:   e r f o r d e r l i c h !
Bitte mit Angaben zu:

  • Name, Email, evt. Institution
  • Anzahl der Menschen mit Demenz und der Begleiter 
  • der Rollstühle, der Rollatoren,
  • wenn Sie mit einem Kleinbus anreisen, der auf dem WDR-Gelände geparkt werden soll: der Name des Fahrers und das Kennzeichen

Anmeldung bei: dementia+art / Jochen Schmauck-Langer: Mobil 0157 - 88 34 58 81
oder per Mail an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 



Informationen über Anfahrt- und Parkmöglichkeiten sowie den Ablauf

Liebe Konzertbesucherinnen und Konzertbesucher,
wir freuen uns auf Ihren Besuch am Mittwoch, dem 07. Dezember, 15 Uhr im WDR Funkhaus am Wallrafplatz!

  • Das Konzert findet im Kleinen Sendesaal statt und beginnt um 15.00 Uhr.
    Wir sind bereits ab 14.00 Uhr für Sie da.

    EINGANG / ANFAHRT

    Der Haupteingang zum WDR Funkhaus befindet sich am Wallrafplatz und kann - wenn Sie mit öffentlichen Verkehrsmitteln kommen - über eine Rampe auch mit Rollstuhl erreicht werden (auf dem Plan > 1) Der Wallrafplatz ist allerdings Fußgängerzone und kann nicht mit dem PKW oder Bus angefahren werden.

    Eine direkte Anfahrt (für Busse) ist über den sogenannten „Pilzbau“ des WDR möglich. Die Einfahrt befindet sich „An der Rechtschule“ (auf dem Plan > 2). Dort können Besucher bequem aussteigen.
    >>> Wichtig: Eine Parkmöglichkeit im Innenhof des WDR kann nicht garantiert werden; der Fahrer muss sich ausweisen
    Die Konzertbesucher können dann über den rückwärtigen Eingang das WDR Funkhaus betreten.
    >>> Freundliche Helfer vor Ort stehen Ihnen bei allen Fragen zur Seite.

    Der Weg zum Konzertsaal ist von dort nicht weit. Auf dem Weg dorthin befinden sich die Toiletten und die Garderoben.


    [Plan WDR]
    Bis zum Konzerteinlass können Sie direkt vor dem Konzertsaal verweilen - für Sitzgelegenheiten ist gesorgt. Der Konzertsaal ist ebenerdig, es sind genügend Plätze für Rollstühle und Rollatoren eingeplant.

    TOILETTEN
    Es gibt eine behindertengerechte Toilette sowie weitere Toiletten.

    Wir wünschen Ihnen eine gute Anreise und uns allen einen schönen Konzertnachmittag!

    Haben Sie noch Fragen?
    Jochen Schmauck-Langer von dementia+art (Tel. 0157 88 34 58 81) beantwortet sie gerne.

 


 

                                   

 

Der WDR und das WDR-Sinfonieorchester sehen sich mit ihren Angeboten für Menschen mit Demenz im Musikbereich bundesweit in einer Vorreiterrolle für Inklusion, nicht zuletzt indem weitere Pilotprojekte beispielhaft in verschiedenen Städten ermöglicht werden.

dementia+art hat diese Konzerte von Anfang an organisiert, mitgestaltet und mit durchgeführt. Von der musikgeragogischen Auswahl, über die Bedingungen der Barrierefreiheit bis zu der unabdingbaren Kommunikation, die auf die besonderen Bedürfnisse von Menschen mit Demenz eingeht.


>>> einen anschaulichen Bericht zu einem Konzert finden Sie:  H i e r

 >>> zu einem Demenz-Konzert  Brief einer Angehörigen 

 

15.11. Mainz: Erfahrungsaustausch für den Museumsverband Rheinland-Pfalz

Die Teilnehmenden an dem umfangreichen Fortbildungsprojekt des Rheinland-Pfälzischen Museumsverbandes in Kooperation mit dementia+art (jeweils 3-tägige Fortbildungen in Trier, Alzey und Zweibrücken) sind eingeladen, Ihre Erfahrungen mit den neuen Angeboten im Museumsraum zu präsentieren: Was hat gut geklappt? Was kann noch besser werden?
Ort: Landesmuseum Mainz


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Kulturtermine September - Oktober

Kulturelle Angebote für Menschen mit und ohne Demenz

An Multiplikatoren (Beratungsstellen, Pfarrämter, Arztpraxen, Apotheken, Tagescafés und Selbsthilfegruppen) richtet sich der Wunsch, Menschen mit Demenz, die noch im familiären Umfeld leben, auf unsere besonderen Kulturangebote hinzuweisen. Wir würden uns freuen, wenn Sie die Termine auslegen bzw. aushängen könnten. DANKE!


Museum

TERMINE für September - Oktober

Weiterlesen: Kulturtermine September - Oktober

Abschlussbericht "Abenteuer Kultur wagen" in Speyer

In Speyer gab es einen ersten Erfahrungsaustausch der Netzwerkpartner aus Pflege/Betreuung und Kultur, und es gibt nun eine abschließende umfangreiche Dokumentation zu dem Kulturprojekt innerhalb der 'Lokalen Allianzen' in Speyer. 
Sie können den informativen Bericht unten bequem herunterladen. Er zeigt auch, welche intensiven Bemühungen für das Gelingen eines solchen Netzwerkes auch weiterhin nötig sind, um das Thema 'Kulturelle Teilhabe für Menschen mit Demenz auch im ländlichen Raum zu verankern.
Die nächste Fortbildung (in Kooperation mit dementia+art) ist für den 7. und 8. März 2017 in Speyer geplant.

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Die 'Lokalen Allianzen' für Menschen mit Demenz sind mittlerweile in ganz Deutschland vertreten. In Speyer ist man, angedockt an das Seniorenbüro der Stadt, besonders engagiert für das Thema soziale und kulturelle Teilhabe. dementia+art war deshalb eingeladen vom 15.-16. März eine Fortbildung zu dem Thema zu geben. Angesprochen waren die Bereiche Pflege und Betreuung und Kultur mit ihren Facetten. Zur Entwicklung des Projekts und des Netzwerkes in einer kleineren, aber historisch bedeutsamen Stadt wie Speyer berichtet die Leiterin des Seniorenbüros Ria Krampitz.



C Fotos: Seniorenbüro Speyer

Ängstlich, zögerlich näherte sich eine Dame dem Innenhof des 'Purrmann Hauses'. Jeder Schritt mehr in den Hof kostete sie sichtbare Überwindung und immer wieder stellte sie die Frage: „Wo bin ich hier.“

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Stimmen zu dementia+art

  • "Was mir bei der Führung  aufgefallen ist, dass die subjektive Wahrnehmung und die klugen Fragen (...), eine sehr persönliche Wahrnehmung und Deutung provoziert und damit etwas Unverwechselbares zu Tage bringen kann. Dadurch dass es hier keine falsche Wahrnehmung gibt und man keine falschen Aussagen machen kann, ist es ein die Persönlichkeit und die Seele förderndes Instrument und ein guter Zugang über die Kunstwahrnehmung zu sich selbst. Dass dies ein abwechslungsreicher Tag, mit bleibender Erinnerung sein kann, weil er etwas in den Teilnehmenden ausgelöst hat, versteht sich von selbst. Es ist wie das Lesen in einem guten Buch, Bilder, Erinnerungen und Emotionen werden freigesetzt, aber gut begleitet!"
  • (Eine Koordinatorin von Wohngruppen für begleitendes Wohnen)

  • "Erschöpft aber glücklich sind wir um 18.00 Uhr wieder zu Hause gewesen. Dieser Nachmittag hat unser ALLER ! Wohlbefinden gefördert. Während des Konzertes konnten wir bei unseren Bewohnern : Freude, Aufmerksamkeit, Entspannung, Wiedererkennen , Wohlfühlen….. in den Gesichtern ablesen. Ihnen unser ALLERherzlichster Dank für Ihr Engagement und die nette Moderation. Allen Musikern unseren Dank für ihre tolle Darbietung. Allen Helfern vor und hinter der Kulisse, vom liebenswerten Pförtner, der uns im WDR – Gelände hat parken lassen, bis zu den netten Damen und Herren, die uns die Tür aufgehalten haben... Viele unserer Bewohner werden Heute vergessen haben, dass sie Gestern im Konzert waren…
    ABER GESTERN WAREN SIE GLÜCKLICH! DANKE!"
    (Eine Wohnbereichsleiterin eines Seniorenhauses, die mit einer Gruppe von 16 Personen und 6 Rollstühlen das Kammerkonzert am 27.10. im Kleinen Sendesaal des WDR in Köln besucht hatte) 

  • "Lebensqualität bedeutet hier vor allem auch Teilhabe, am Leben im Viertel und an Kultur. Museumsbesuche, Besuche von Konzerten stehen auf dem Programm...."
    (KStA vom 22.5., S. 35, über das Seniorenhaus 'Heilige Drei Könige' der Cellitinnen in Köln, einer der Prime-Partner von d+a im Demenzbereich)
  • "Konzerte für Menschen mit Demenz: Musik als Schlüssel zur inneren Welt"
    (Gisela Klinkhammer im Deutschen Ärzteblatt 5/ 2014; über die Kammerkonzerte im WDR)

  • "Ich finde es jetzt schon großartig, dass es Euch gibt! Meine Mutter hat Alzheimer und Ihr habt völlig recht: Schöne gemeinsame und kulturell wertvolle Momente zu schaffen, steht ganz oben auf der Liste! Auch, wenn sich die Beteiligten abends schon nicht mehr dran erinnern können. Der positive Effekt der Freude wirkt dennoch nach!"
    (aus dem Brief einer pflegenden Angehörigen über die Museumsführungen)
  • "Menschen mit Demenz können mit großem Genuss und Gewinn an Kunst oder Musik teilhaben - wenn sie besonders vorbereitet und begleitet werden: Eine Gruppe einer Wuppertaler Demenz-WG und eines Burscheider Pflegeheims reist für einen Museumsbesuch nach Köln - für eine der Pflegerinnen Teil einer gezielten Fortbildung zur "Kulturbegleiterin für Menschen mit Demenz".
    (Annette Hager im WDR 3 Fernsehen: Lokalzeit Bergisches Land vom 26.04.2014 - Demenz und Kunst im Kölner Museum Wallraf-Richartz)

  • „Für uns war es fast wie ein normales Konzert. Aber natürlich ist es auch ein schönes Gefühl, zu einem besonderen Erlebnis für diese Menschen und ihre Angehörigen beizutragen. Wir waren positiv überrascht, dass sie so konzentriert und aufmerksam zugehört haben“
    (Nina Arnold, Viola, Mitglied des WDR-Sinfonieorchesters)
  • In diesem Augenblick hat auch der Autor dieser Zeilen etwas vergessen: vergessen, dass es sich um Menschen mit einer Demenz handelt"
    (KölnerLeben Februar/März 2014, S. 9, über eine musikalisch begleitete Führung im Stadtmuseum)

  • "Ich hatte mich auf das Konzert gefreut, ich habe mich praktisch darauf vorbereitet, und ich habe die Stunde dort genossen. Insgesamt hatte ich also viele Stunden Freude an dem Konzert. Für meine Mutter sieht das ganz anders aus. Für sie zählt der Moment, schon beim Anschnallen im Auto wusste sie nicht mehr, dass wir gerade ein Konzert besucht hatten. Meine Mutter war mit meinem Vater oft in Konzerten. Ob sie sich daran erinnerte? Ich weiß es nicht. Es war für mich einfach sehr schön zu sehen, dass einige Eltern von ihren Kindern begleitet wurden. Und da hatte ich auf einmal das Gefühl, ich bin nicht alleine damit, für meine Mutter Nischen zu suchen, in denen sie Schönes erleben kann. Mir gar keine Gedanken machen zu müssen, was ich tue, wenn meine Mutter sich anders verhält, als es die Konvention in einem Konzertsaal vorgibt. Dann ist alles ganz ruhig verlaufen, und ich konnte mich der Musik hingeben, den wunderschönen sanften und belebenden Klängen, ich habe die Virtuosität der Musiker bewundert. Dass ich dabei die Nähe meiner Mutter spüren konnte, war ein ganz besonderer Moment.“
    (aus dem Brief einer pflegenden Angehörigen zu einem Kammerkonzert des WDR)
  • "Wichtig ist, dass die Betroffenen nicht an den Rand der Gesellschaft verschwinden. Denn oft können sie ohne fremde Hilfe nicht mehr an dieser teilhaben. Eine Möglichkeit, besonders wirkungsvoll die Gefühle und Erinnerungen von dementen Menschen zu wecken, ist die Kultur. In den besonderen Museumsführungen im Wallraf-Richartz-Museum wird versucht vor allem, Emotionen und persönliche Erinnerungen zu wecken. Am Ende gibt es Musik und strahlende Augen."
    (Lisa Inhoffen in WDR 3 - Mosaik vom 9.1. 2014)

  • "KULTUR BRINGT DEMENZ IN BEWEGUNG ..."
    (Evangelischer Pressedienst vom 28.9.2013 über das Pilotprojekt von dementia+art)

  • "Ein Teil der kleinen Gruppe, die das Museum besucht, sitzt im Rollstuhl und alle leiden sie unter Demenz. Und sie alle gehen ins Museum. Aber anders."
    (Kölner Rundschau vom 28.12.2013, Aus der Versunkenheit auftauchen)

  • "Musik gilt als Schlüssel zur Innenwelt von Menschen mit Demenz, Konzerte können ein Schlüssel zur Außenwelt für die Betroffenen sein."
    (Video zum IBK-Projekt "Auf Flügeln der Musik", bei dem dementia+art Köln Kooperationspartner war)
  • "Guerilla-Knitting im Seniorenheim"
    (Bericht über ein intergenerationelles Projekt in KulturRäume)

  • "Bei all dem geht es nicht um Therapie – es geht schlicht um Gerechtigkeit: Demenzkranke sollen Kunst und Kultur genießen dürfen, so, wie sie es wollen und können. Wie jeder andere Bürger auch. 'Teilhabe', heißt das Stichwort."
    (Silke Offergeld im KStA vom 21.9.2013, "Kultur des Erinnerns")

  • "Der Weg mit der KVB ist mühsam. Wir fragen uns, ob das das Ziel wert ist…Die Antwort erhalten wir von den Bewohnern: Nach der freundlichen Begrüßung im Museum entspannen sich die Gesichter, ein Gespräch kommt auf, die Führung beginnt. Eine alte Frau erwacht bald aus ihrer Versunkenheit. (...) Der Rückweg erscheint allen sonderbar kurz und mühelos. Kultur bewegt."
    (Martina Schönenborn, Sozial-Kultureller Dienst bei den Cellitinnen, über einen Besuch im Stadtmuseum)

  • "Musik gegen das Vergessen"
    (Nurit Seewi am 21.9.2013 in WDR 2 über die Museumsführungen mit musikalischem Akzent)

  • "Zum diesjährigen Schwerpunktthema Demenz gibt es ein Rahmenprogramm, entworfen von dementia + art, bei dem die kulturelle Teilhabe von Menschen mit Demenz im Mittelpunkt steht. Es umfasst alle wichtigen Kunstsparten."
    (Sommerblut - Festival der Multipolarkultur, 10.-28. Mai 2012)

  • "Mit Musik zu den Heinzelmännchen"
    (Kölnische Rundschau vom 17.12.2012 zu den Führungen im Stadtmuseum)

 

 

 

21.-23.11. Salzburg: Kulturelle Teilhabe für Menschen mit Demenz

                                        
„Ich bin dabei“: Kulturelle Teilhabe für Menschen mit Demenz – ein Stück Lebensqualität

Nach den ersten Fortbildungen in Wien und Linz findet nun eine weitere in Salzburg statt. Die weltberühmte Kulturstadt hat sich vor einiger Zeit zu einer Demenzfreundlichen Stadt erklärt und unternimmt zahlreiche Bemühungen, für Menschen mit Demenz auch soziale und kulturelle Teilhabe zu ermöglichen. Kooperationspartner in Salzburg ist das Salzburg Museum.

Kunst und Kultur erhöhen die Lebensqualität, in jedem Alter und in jeder Lebenssituation. Besonders für Menschen mit Demenz sollte die Möglichkeit zur Entfaltung ihrer Kreativität erhalten bleiben. Gerade Museumsführungen berücksichtigen die Ressourcen der Besucherinnen und Besucher und bieten ein lebendiges und sinnliches Erleben, das die Möglichkeit einschließt, an Erinnerungen anzuknüpfen.

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Kulturtussi und andere: Neue Artikel zu Kultureller Teilhabe

Kulturtussi.de
Anke von Heyl ist freischaffende Kunsthistorikerin und Museumspädagogin. Als 'Kulturtussi' bloggt sie über kreative Kunstvermittlung in Museen und Ausstellungen.

Um den gesellschaftlichen Wandel in seiner ganzen Komplexität zu betrachten, ist es unausweichlich, das Thema Demenz in den Blick zu nehmen.
So befragte Frau von Heyl Akteure in der Museumslandschaft, die seit langem Angebote für diese Zielgruppe machen und zum Teil eigene Formate entwickelt haben.

Im ersten Teil kann man die Antworten von Sybille Kastner (Lehmbruck Museum) und Sabina Leßmann (Bonner Kunstmuseum) lesen: Gemeinsam Kunst genießen / Teil 1

Im zweiten Teil findet man Antworten von Jochen Schmauck-Langer (dementia+art) für die Kölner Museen: Gemeinsam Kunst genießen / Teil 2

Im dritten Teil Chantal Eschenfelder vom Frankfurter Städel-Museum mit dem ARTEMIS-Projekt: Gemeinsam Kunst genießen / Teil 3

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11.-12.10.: Werden Sie ein kompetenter Kulturbegleiter von Menschen mit Demenz in München

           

Ein Workshop von dementia+art in Kooperation mit der Alzheimer Gesellschaft München e.V. und dem Münchner Stadtmuseum

Das Bedürfnis nach Kultur und kultureller Teilhabe geht mit der Diagnose Demenz nicht automatisch verloren. Im Gegenteil: ein Museums- oder Theaterbesuch, Kino, Konzert, Ausstellungen, ein von Kunst und Kultur geprägtes Umfeld, kann Schlüssel zur emotionalen Welt von Menschen mit Demenz sein.


C Museum Ludwig

Seit einiger Zeit gibt es immer mehr Angebote von Museen und Konzerthäusern für Menschen mit Demenz - auch in München und im Freistaat Bayern. Zugleich wollen auch immer mehr Pflegeeinrichtungen diese Angebote für ihre Bewohner nutzen. Orte der ‚Hochkultur‘ sind jedoch vielfach mit äußeren und inneren Hemmnissen behaftet.

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Demenzwochen in Köln 2016

In diesem Jahr organisiert das 'Demenz-Servicezentrum Region Köln und das südliche Rheinland' wieder die Demenzwochen in Köln.

Viele Informationen dazu finden Sie:  H i e r

dementia+art beteiligt sich zusammen mit seinen Kulturpartnern mit attraktiven Kulturangeboten für Menschen mit Demenz, ihre Angehörigen und Begleiter. Dabei liegt diesmal ein Schwerpunkt bei Menschen in einer frühen bis mittleren Phase und bei den Angehörigen.

Ein besonderes Highlight ist sicher das Kammerkonzert des Bläserensembles des WDR Sinfonieorchesters. Es findet - noch im Kontext des Weltalzheimertages - am 28. September statt. Das Konzert ist kostenfrei. (Anmeldung erforderlich!)
Besonders willkommen sind Menschen mit Demenz in der Familie!

Die Angebote im Einzelnen:

20.09. / 15.00 Uhr Ausflug nach Ostasien (Museum für Ostasiatische Kunst)
21.09. / 10.30 Uhr Höhepunkte der neuen Sammlung (Museum Ludwig)
22.09. / 14.00 Uhr (für Angehörige) - Impressionismus (Wallraf)
26.09. / 10.30 Uhr Neue Jahresausstellung (Kolumba)

22.09. / Happy Hour (Beethoven Sinfonie Nr. 3, 'Eroica'; Kölner Philharmonie) 19.00 Uhr
27.09. / Das WDR Sinfonieorchester zu Besuch im Theo-Burauen-Haus 15.30 Uhr
28.09. / „Die Gedanken sind frei“, Kammerkonzert zum Weltalzheimertag, WDR Sinfonieorchester, 15 Uhr im Kl. Sendesaal

 

'Kunst für die Seele – Museum erleben (2) für Kinder und Jugendliche der JCW-Schule

'Museum erleben - Kunst für die Seele' – ist ein neues Kooperationsprojekt, das Menschen mit psychischen Erkrankungen und Einschränkungen einlädt, unter Anleitung Kunst in Kölner Museen gemeinsam zu erleben und sich darüber auszutauschen. Im Vordergrund stehen dabei die Bilder und Objekte, aber es sollen auch neue Zugänge ermöglicht, Lebenserfahrungen und Erinnerungen angestoßen, Ressourcen geweckt und das sinnliche Erleben gestärkt werden. Das Projekt ist eine Kooperation der Eckhard Busch Stiftung mit dementia+art, der JCW Schule, der Köln Ring gGmbH und dem Museumsdienst der Stadt Köln.

Im ersten Teil hat Tina Emsermann über die Erfahrungen mit psychisch erkrankten Erwachsenen, die vom Köln Ring betreut werden, berichtet: H i e r

Jetzt im zweiten Teil der einfühlsame Erfahrungsbericht von Ellen Westphal, die das Projekt für Kinder und Jugendliche von Seiten der Johann Christoph Winters-Schule vorbereitet hat und begleitet:

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