19. - 21.06.2018 Köln: Fortbildung im Museum Ludwig: Teilhabe-orientierte Vermittlung, Schwerpunkt: Moderne Kunst


[Abb. Pixabay]
Museen müssen sich verändern, um auf gesellschaftliche Veränderungen eine Antwort zu finden. Dabei steht der Wunsch nach mehr sozialer und kultureller Teilhabe deutlich im Vordergrund. Dies betrifft nicht nur das äußere Erscheinungsbild oder die Ausstellungsgestaltung sondern auch die unmittelbarste Schnittstelle zu den Besucher*innen: die Bildung und Vermittlung.
Die Vermittlung soll in der Lage sein, Kinder und junge Menschen ebenso anzusprechen wie Erwachsene und die ältere Generation. Menschen mit kognitiven, psychischen und anderen Einschränkungen ebenso wie Menschen, die aus anderen Kulturen kommen. Und natürlich Menschen, die nur wenige Erfahrungen mit Kunst und 'Hochkultur' haben - die mit Abstand größte Gruppe.

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Freie Plätze! 16. - 18.10.2018 Mainz: Kulturbegleitung für Menschen mit Demenz, Schwerpunkt Museum

 
© GDKE - Landesmuseum Mainz (Ursula Rudischer)

Die Teilnahme an kulturellen Veranstaltungen bereichert das Leben auf vielfältigste Weise. Das gilt auch für Menschen mit Demenz. Der Besuch in einem Stadtmuseum oder Kunstmuseum kann alte Erinnerungen wecken, die Begegnung mit Bildern und Skulpturen ein Erlebnis für alle Sinne sein - eine schöne Zeit.

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Bericht der Baring Foundation: Kultur und Alter in NRW


[© Baring Foundation]

Im Sommer 2017 war Harriet Lowe, Mitarbeiterin der Londoner Baring Foundation, auf Studienreise in NRW. Sie wollte sich an verschiedenen Orten und in mehreren Kulturgattungen über "Creative Ageing in Germany" informieren. Die Baring Foundation ist in mehreren Bereichen aktiv. Ein Schwerpunkt liegt bei der Förderung von Kunst und Kultur im Alter, und für NRW lag es nahe, Almuth Fricke von Kubia als Ansprechpartnerin zu wählen. Die Geschäftsführerin des Kompetenzzentrums 'Kunst und Bildung im Alter' in Remscheid gab Hinweise und Orientierung.

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19.04.2018 Kölner Philharmonie Happy Hour: Rossini und Dvorak

Von den leidenschaftlichen Freiheitskämpfen der Schweizer gegen die habsburgische Zwangsherrschaft erzählt Gioacchino Rossinis Volksdrama »Wilhelm Tell«, das 1829 in Paris Premiere feierte.

Länger als die Schweizer mussten die Tschechen um ihre Befreiung kämpfen – hier wurden Künstler wie der Komponist Antonín Dvořák zu Vorreitern einer eigenen nationalen und kulturellen Identität. Jukka-Pekka Saraste dirigiert das Landesjugendorchester NRW, das im Rahmen einer intensiven Patenschaft vom WDR Sinfonieorchester unterstützt wird.

Haegue Yang entdecken

Die Werke der koreanischen Künstlerin Haegue Yang dürften passionierte Heimwerker ebenso ansprechen wie Architekten, Liebhaber von Krimskrams und Liebespaare, die sich ständig überwacht fühlen... - daneben bleibt freilich jede Menge Raum für ästhetisches Staunen und Wohlgefallen. Wir entdecken die ausgewählten Bilder und Objekte ohne kunsthistorische Voraussetzungen, nur auf der Basis dessen, was für alle zu sehen und zu erkennen ist. Eigene Empfindungen und Wahrnehmungen sind sehr erwünscht.
Mehr Infos:  H i e r
Termine: 12.07. / 15:00 - 17:00 Uhr oder auf Wunsch

Die halbe europäische Musiktradition - Rückblick auf 25 Kammerkonzerte für Menschen mit Demenz

Der ausführliche Bericht über ein Projekt, das vor gut 6 Jahren seinen Anfang nahm, versteht sich als Rückblick auf ein Format, das immer differenzierter wird. Zugleich versucht die Schilderung möglichst anschaulich alle beteiligten Bereiche einzubeziehen und kann für Personen und Institutionen, die ähnliche Projekte an den Schnittstellen von Musik und Demenz planen, eine erste Handreichung darstellen.


 „Erschöpft aber glücklich sind wir um 18.00 Uhr wieder zu Hause gewesen. Dieser Nachmittag hat unser ALLER ! Wohlbefinden gefördert (…) Viele unserer Bewohner werden Heute vergessen haben, dass sie Gestern im Konzert waren… ABER GESTERN WAREN SIE GLÜCKLICH!“

Persönliche Rückmeldungen wie diese sind wichtig für uns. Geschrieben hatte uns die Wohnbereichsleiterin eines Seniorenhauses, die mit einer Gruppe von 16 Personen und 6 Rollstühlen zu einem Kammerkonzert für Menschen mit Demenz gekommen war.

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23.05.2019 Kölner Philharmonie Happy Hour: Ludwig van Beethoven

Entspannte Heiterkeit!
Nicht der heroische, titanische Beethoven begegnet dem Hörer in der 1807 uraufgeführten Sinfonie Nr. 4. Der Komponist spielt hier vielmehr formale Ideen mit einer entspannten Heiterkeit durch, die eben auch eine Seite seines künstlerischen Wesens war. Marek Janowski war in dieser Saison bereits mit der "Fünften" und "Sechsten" zu erleben.

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Runge-Preis für unkonventionelle Kunstvermittlung an Kolumba Museum

© Abbildung Peyrat / Kolumba (Ausschnitt)
 
"Für die einen ist es das arroganteste Museum, das sie kennen, für die anderen - nicht nur für uns Mitarbeiter - das aufregendste."   
Katharina Winnekes, 1995

Was ist das für ein Museum, wo es zum Selbstverständnis zu gehören scheint, Kultur nicht für alle, aber für viele Einzelne machen zu wollen? Wer sind diese 'Einzelnen'? Für wen ist sodann die 'einfache' und doch ungemein anspruchsvolle Konzeption dieses Kunstmuseums des Erzbistums Köln eine Möglichkeit zur Teilhabe? Und für wen nicht?

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