Führungen: Die Heinzelmännchen kommen zu Besuch

Die Heinzelmännchen zu Besuch - Das Kölnische Stadtmuseum unterwegs

Das Kölnische Stadtmuseum bietet einen lebendigen Einblick in die Geschichte Kölns „wie es einmal war“. Mit dem Angebot "Die Heinzelmännchen zu Besuch" sollen vor allem Menschen erreicht werden, die nicht mehr mobil genug sind, um die Einrichtung, in der sie betreut werden, zu verlassen. Zu ihnen kommt der Museumsbegleiter zu Besuch. Er bringt eine musikalisch (mit Akkordeon) unterlegte Führung mit. Dabei können Sie wählen:

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NEU Führungen für Menschen mit Demenz im Kölner Museum Schnütgen

Museum Schnütgen

zur Website des Museum Schnütgen: H i e r
Hinweise zur Barrierefreiheit: H i e r
Hinweise zur Anfahrt: H i e r


Das Museum Schnütgen beherbergt in einer der ältesten Kirchen Kölns eine kostbare Sammlung mittelalterlicher Kunstwerke: Holz- und Steinskulpturen, Goldschmiedekunst, Glasmalerei und Textilien, die in aller Regel einen religiösen Ursprung haben. Eine Besonderheit des Museums ist sein größter Ausstellungsraum, der selbst über 1000 Jahre alt ist: Die Stille und Aura der romanischen Cäcilienkirche und die besondere Nähe zu den Objekten laden auch Menschen mit Demenz dazu ein, die Kunstwerke in ihrer geistlichen Ausstrahlung und Schönheit zu erleben.

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Bericht: Schüler*innen der Hilde Domin-Schule erleben 'Kunst für die Seele'

Das Projekt 'Kunst für die Seele' erlaubt es uns - in Kooperation mit der Eckhard Busch Stiftung und dem Museumsdienst Köln - Kindern und Jugendlichen sowie Erwachsenen und Seniorengruppen mit psychischen Erkrankungen und emotionalen Krisen besondere ästhetische und soziale Erfahrungen in verschiedenen Kölner Museen anzubieten. Die Hilde-Domin-Schule hat vor der Sommerpause erstmals daran teilgenommen. Die verantwortliche Lehrerin Andrea Dierkes berichtet nachfolgend über die Erfahrungen mit zwei Museumsbesuchen.

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05.12.2019 Öffentliche Führung | Wallraf-Richartz-Museum | Christi Geburt in der Kunst des Goldenen Zeitalters

Christi Geburt in der Kunst des Goldenen Zeitalters

Überlieferung und Darstellung der Geburt Christi hat sich im Gang durch die Jahrhunderte immer wieder verändert. Dem Bericht des Evangelisten Lukas (Lk 2,1-20) wurden ausschmückende Erzählungen, Personen, Tiere und Gegenstände hinzugefügt. Wir wollen in der Vorweihnachtszeit einige schöne Beispiele in der Sammlung des Wallraf-Richartz-Museums gemeinsam entdecken: wie stets ohne kunsthistorische Voraussetzungen, nur auf der Basis dessen, was für alle zu sehen und zu erkennen ist. Eigene Empfindungen und Wahrnehmungen sind sehr erwünscht.

Angebot für Menschen mit und ohne dementielle oder psychische Beeinträchtigungen

Von: Museumsdienst Köln | Mit: Jochen Schmauck-Langer | Treffpunkt: Kasse | Teilnahme: kostenlos

Mehr Infos: H i e r
Termin: 05.12.2019 | 15:00 - 16:30 Uhr

09.-11.03. 2020 | 2. Fortbildung Kultur und Demenz | Kulturelle Begleitung für Menschen mit Demenz in Klagenfurt und Kärnten



In den letzten Jahren haben eine Reihe von Fortbildungen zu Kultur und Demenz in Wien, Linz, Innsbruck, Salzburg und Graz stattgefunden. Zugleich sind in ganz Österreich Angebote für Menschen mit Demenz in Museen entstanden. An vielen war (de)mentia+art beteiligt.

Die Teilnahme an kulturellen Veranstaltungen bereichert das Leben auf vielfältigste Weise. Das gilt auch für Menschen mit Demenz. Der Besuch in einem historischen oder einem Kunstmuseum kann alte Erinnerungen wecken, die Begegnung mit Bildern und Objekten ein Erlebnis für alle Sinne sein - eine schöne Zeit.

Teilhabe am öffentlichen und damit auch am kulturellen Leben einer Gesellschaft ist ein Menschenrecht. Welche Voraussetzungen müssen vorhanden sein, um einen freien Zugang für Menschen mit Demenz zu verschiedenen kulturellen Angeboten einer Kommune zu schaffen?

Die Fortbildung Kulturbegleitung für Menschen mit Demenz zeigt, wie solche Angebote von Seiten der Pflege und der Kultur vorbereitet und durchgeführt werden können. Sie geht auf mögliche Hemmnisse und Barrieren ein und zeigt wie diese erfolgreich überwunden werden.

Ziel ist es, die MitarbeiterInnen der Galerien und Museen im Umgang mit Menschen mit Demenz zu schulen, sodass diese in ihrem Wirkungskreis selbst Angebote für diesen Personenkreis stellen können. Das Angebot wird im Rahmen der Demenzstrategie des Landes Kärnten „Gut leben mit Demenz“ angeboten, um Teilhabe und Selbstbestimmung der Betroffenen sicherstellen.

  • Demografische Entwicklungen und neurologische Aspekte
  • Das Krankheitsbild Demenz: Basics und Kommunikation
  • Aufspüren und Überwinden von Hemmschwellen und Berührungsängsten – Inklusion
  • Umsetzungsmöglichkeiten kultureller Teilhabe
  • Praxismodul im Museum

Die insgesamt 3-tägige Fortbildung qualifiziert die Teilnehmer*innen zur/zum Kulturbegleiter*in für Menschen mit Demenz. Kulturvermittler*innen befähigt sie dazu, solche Angebote zu schaffen.

Zielgruppe MitarbeiterInnen aus den Bereichen Kultur (Museum, Musik, Theater) und Pflege/Betreuung (Animationskräfte), Studierende aus den Fachbereichen sowie Interessierte.

Die Schulung ist ein Angebot im Rahmen der Demenzstrategie des Landes Kärnten und der österreichischen Demenzstrategie „Gut leben mit Demenz“

Termin 09.-11.03.2020 l 09:00 - 17:00 Uhr

Teilnahmebetrag kostenfrei für Teilnehmende aus dem Land Kärnten

Tagungsort Verwaltungszentrum, Mießtaler Straße 1, 9021 Klagenfurt am Wörthersee, Seminarraum: C1 Gebäude B – 1. Stock

Praxisort Museum/Galerie in Klagenfurt
Infos zum Museum: H i e r
Anfahrt: H i e r

Referent
Jochen Schmauck-Langer ist Geschäftsführer von (de)mentia+art, Autor, Kulturgeragoge und Kunstbegleiter für Menschen mit und ohne kognitive oder psychische Erkrankungen. Er hat die Qualifikation zur Alltagsbegleitung (§ 53c SGB), ist Mitglied der Arbeitsgemeinschaft 'Kulturelle Teilhabe' sowie in den Bundesverbänden Museumspädagogik und Kunst- und Kulturgeragogik (D).

Anmeldung Frau Gerl | Gemeindebetreuung, Fachbereich: psychosoziale Gesundheit | Tel.: +43 (0) 5053615138 oder E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! | https://verwaltungsakademie.ktn.gv.at/bildungsangebote/katalog

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12. - 14.11.2019 Einfach schauen Ausbildung zur Kulturbegleiterin/zum Kulturbegleiter von Menschen mit Demenz in Graz


©: Abb. Kunsthaus Graz

Kultur verbindet Menschen mit und ohne Demenz: Als Kulturbegleiter/in besuchen Sie gemeinsam Museen und Ausstellungen. Sie tauchen ein in die Welt der Kunstschätze, der Geschichte und der Naturkunde. Kunst und Kultur wecken Erinnerungen, regen Gespräche an oder machen ganz einfach Freude.
In der Ausbildung erfahren Sie, wie Sie Menschen mit Demenz im Museum begleiten und miteinander inspirierende Momente erleben können. Sie lernen das Museum aus einer neuen Perspektive kennen: als Ort der Begegnung und Geschichten. Nicht nur die Objekte, sondern auch die Menschen erzählen.
Eine Ausbildung für alle, die freiwillig oder beruflich Menschen mit Demenz begleiten. Kein spezielles Vorwissen notwendig. Die Ausbildung wird von Demenz- und Kultur-Expertinnen und -Experten gestaltet.

Referent
Jochen Schmauck-Langer, Geschäftsführer von dementia+art, Autor, Kulturgeragoge und Kunstbegleiter. www.dementia-und-art.de

Seminarzeiten: 12. - 14. 11. 2019

Seminarort: Seminarraum Stadtpfarre Graz, Herrengasse 23, 8010 Graz

Infos und Anmeldung: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

07.11. 2019 15.00 - 16.30 Uhr l Öffentliche Führung Seifenblasen und Haute Couture ll Ein Gang durch das Museum Schnütgen


[© R.Spekking, Wiki]

Wir lassen die Anmut und Aura der 1000 Jahre alten romanischen Kirche St. Cäcilien auf uns wirken - haben aber auch einige besondere Kunstwerke ausgewählt, die wir gemeinsam genauer betrachten wollen. Wie stets ohne kunsthistorische Voraussetzungen, nur auf der Basis dessen, was für alle zu sehen und zu erkennen ist. Eigene Empfindungen und Wahrnehmungen sind sehr erwünscht. Mit musikalischen Akzenten.



[© G. Sauer]

"(In den öffentlichen Führungen von (de)mentia+art) findet sich regelmäßig eine größere, bunt gemischte Anhängerschar in den Foyers ein: Junge Frauen und Männer, Mütter mit kleinen Kindern, Jugendliche, Großeltern mit Enkeln, befreundete Seniorinnen, Angehörige, Begleiter oder Ehrenamtler mit demenzbetroffenen oder psychisch erkrankten Menschen. Ob man viel oder wenig Erfahrung in der Kunst mitbringt, ob man jung oder alt ist: Wer Lust auf Kultur hat, ist hier immer ein- geladen, in netter Gesellschaft Kunstwerke mit eigener Empfindung und Wahrnehmung zu entdecken. Alte Meister - Junge Wilde, Abstrakte oder Barock-Malerei, Gegenwarts- oder Sakralkunst, Surrealismus, klassische Moderne, PopArt, Im- oder Expressionisten – von Rembrandt und Rubens bis Picasso und Warhol ist die Bandbreite groß, auch wenn man sich das ein oder andere Bild vielleicht nicht direkt im eigenen Wohnzimmer vorstellen kann!“ (Gabriele Sauer, ehrenamtlich engagierte Kulturbegleiterin)



Museum Schnütgen

Angebot für Menschen mit und ohne kognitive Beeinträchtigungen
Von: Museumsdienst Köln | Mit: Jochen Schmauck-Langer | Treffpunkt: Kasse | Teilnahme: kostenlos
Mehr Infos: H i e r
Termin: 07.11. 2019 | 15:00 - 16:30 Uhr

Erfahrungsaustausch 11.11. 2019 | Kultur und Demenz | Kulturelle Begleitung für Menschen mit Demenz in Klagenfurt und Kärnten



Das Konzept von (de)mentia+art sieht vor, am Ende einer mehrtägigen Fortbildung den TeilnehmerInnen eine Praxisaufgabe zu stellen: nämlich die neuen Impulse in ihrer Einrichtung oder Institution praktisch umzusetzen. Dazu wird nach einer Weile ein Erfahrungsaustausch angeboten: Was hat geklappt? Wo gab es Probleme?

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KUNST FÜR DIE SEELE oder was ein Museumsbesuch mit dem Nachtwald Perelin zu tun hat…

Um die in der Kinder- und Jugendpsychiatrie tätigen Lehrerinnen und Lehrer, zu unterstützen, hat sich 1992 der Arbeitskreis “SchuPs - Schule und Psychiatrie“ gebildet. Er ist bundesweit tätig, veranstaltet Tagungen und gibt auch eine Fachzeitschrift heraus. Jetzt ist dort ein Artikel erschienen zu 'Kunst für die Seele' - Museumsführungen für Menschen mit psychischen Erkrankungen. Er stammt von Ellen Westphal, die Sonderschullehrerin ist an der Johann-Christoph-Winters-Schule, Schule für Kranke in Köln.


[Haegue Yang, 5, Rue Saint-Benoît, 
Museum Ludwig, Köln, 2018, © Haegue Yang]

Bastian, ein kleiner, zurückhaltender Junge, der sich als Versager fühlt, wird auf dem Dachboden lesend, die Schule schwänzend zum Held einer phantastischen, unendlichen Geschichte. Die Rede ist von Michael Endes Buch „Die unendliche Geschichte“, in der besagter Bastian „nicht bloß am Rande, sondern sogar als entscheidende Figur (auftritt). Seine traurige Dachbodenwirklichkeit stülpt sich um in ein bodenloses Leben wie im Roman,.…“ Bastian selbst wird Teil der Geschichte, er ist wichtig und bedeutend. (Jürgen Lodemann, ZeitOnline, 2012)

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