14.02.2022 l Online Erfahrungsaustausch | Projekt "Digitale Museumsführungen für Menschen mit Demenz in Pflegeeinrichtungen"

Foto: Caritas Altenzentrum St. Bruno l
Abbildung (Detail): Huybrecht Beuckeleer, Madonna und Kind, 1563,
Wallraf-Richartz-Museum, Köln (Rheinisches Bildarchiv)



 

Mitten in der Pandemie wurde (de)mentia+art im Herbst 2020 vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) beauftragt, das von uns neu entwickelte digitale Format von digitalen Führungen für Museen und Pflegeeinrichtungen bekannt zu machen und zu schulen. Etwa 10 Monate lang bis August 2021. (Die zugrundeliegende Fortbildung ist unten noch einmal angeführt.) Der Erfahrungsaustausch etwa ein halbes Jahr später soll konzentriert Auskunft geben über:

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16.02.2022 Digitale Führung: Kunst für die Seele – Museum erleben / Für Menschen mit und ohne psychische Beeinträchtigungen

Ferdinand Hodler: Bildnis der Giulia Leonardi, Museum Wallraf-Richartz /Foto://© Rheinisches Bildarchiv, rba_c014821

Kulturelle und soziale Teilhabe gemeinsam mit anderen erleben - digital und interaktiv!

Wir präsentieren in dieser Reihe Bilder und Themen aus verschiedenen Zeiten und Sammlungen. Doch stets handeln sie auch von unseren Lebensverhältnissen. Sie greifen aktuelle Fragen nach Identität auf, nach Einsamkeit, Ausgrenzung und anderen existentiellen Bedrohungen. Sie fragen aber auch immer wieder nach dem Glück - und ermöglichen im gemeinsamen Entdecken Orientierung. Wie stets machen wir das ohne kunsthistorische Voraussetzungen, nur auf der Basis dessen, was für alle zu sehen ist. Eigene Empfindungen und Wahrnehmungen sind sehr erwünscht.
> Gruppen in Betreuungseinrichtungen oder Schulen auf Anfrage.




Für:  Menschen mit und ohne psychische Beeinträchtigungen
Mit: Jochen Schmauck-Langer | Treffpunkt: Sie erhalten einen Zugangslink.
Teilnahme (max. 12 Personen) l buchbar über Calaios
Preis: 6 Euro
Mehr Infos zund Buchung:  H i e r
Termin: 16.02.2022 | 18:00 Uhr (ca. 60 Min.)

Das Format "Kunst für die Seele - Museum erleben" wird von der Eckhard Busch Stiftung gefördert.  




Technische Voraussetzungen für eine Einzelperson:
Stabile Internetverbindung (Lan/WLan); PC, Notebook oder Tablet (kein Handy) mit Webcam/Videokamera und Mikrofon/Lautsprecher. Sie sollen in der Lage sein, am Bildschirm ein Museumsbild gut zu erkennen und den/die Kunstbegleiter*in gut zu sehen und zu verstehen. Zugleich sollen Sie selbst auch gut sichtbar und hörbar sein.

Ankommen:

> Tipp: Lassen Sie sich eventuell helfen!
Sie bekommen per Email einen Zugangslink geschickt. Den klicken Sie ein paar Minuten bevor die digitale Museumsführung beginnt.

- Gewähren Sie dann nach Aufforderung bitte Zugriff auf Ihre Kamera und Ihr Mikrofon
- Führen Sie die angebotene Kamera- und Mikrofon-Probe durch
- Warten Sie, bis Sie in den virtuellen (künstlichen) Museumsraum eingelassen werden.

Dort begrüßt Sie Ihr/e Kunstbegleiter*in und los geht's!


       


12.05.2022 Kölner Philharmonie Happy Hour / Tschaikowskys 4. Sinfonie - auch für Menschen mit kognitiven oder psychischen Beeinträchtigungen

Klassik um Sieben

Das Leben sei "nur ein ewiger Wechsel von düsterer Wirklichkeit und flatternden Träumen von Glück", schrieb Peter Tschaikowsky zu seiner 4. Sinfonie, die heute zu seinen beliebtesten gehört. Wikipedia belegt dies mit dem Hinweis, dass die britische Rockband Pink Floyd auf ihrem Album Wish You Were Here (1975) eine kurze Sequenz daraus zitiert: der 3. und der 4. Takt vom Beginn des 4. Satzes sind in Orchesterbesetzung zu vernehmen.
Wir dürfen uns auf ein großartiges Konzert freuen.


Wiki - Gemeinfrei, Pjotr Tschaikowski, Öl auf Leinwand, 1893, Nikolai Kusnezow, Tretjakow-Galerie

PROGRAMM

Peter Tschaikowsky
Sinfonie Nr. 4 f-Moll op. 36

Mitwirkende:

  • WDR Sinfonieorchester
  • Krzysztof Urbański Leitung
  • Jan Malte Andresen/WDR 2 Moderation
Das WDR Sinfonieorchester engagiert sich mit (de)mentia+art für die kulturelle Teilhabe von Menschen mit kognitiven oder psychischen Beeinträchtigungen. Sie sind bei den WDR Happy Hour-Konzerten besonders willkommen.
Weitere Infos: H i e r
 


WICHTIG
Genießen Sie zusammen mit Ihren Angehörigen und Freunden in der Kölner Philharmonie bei klassischer Musik eine schöne Zeit! Weil die Konzerte in der Philharmonie sehr gut besucht werden, ist eine umsichtige Begleitung anzuraten.

  • Bitte beachten Sie die Corona-Regeln! Die Informationen dazu für die Kölner Philharmonie finden Sie :  H I E R

WANN 12.05.2022 DAUER ca. 60 Minuten
WO Philharmonie Köln, Bischofsgartenstraße 1, 50667 Köln
BEGINN 19:00 Uhr
KOSTEN 13,00 Euro inkl. MWSt.
Achtung Dazu kommen VVKG und Servicegebühr.

Die KARTEN erhalten Sie nach einer Anmeldung bei (de)mentia+art im Vorverkauf. Die Bezahlung/Abholung kann dann ein oder zwei Tage vor der Veranstaltung im Laden von Köln Musik Ticket erfolgen (nun: Bechergasse 10 gegenüber der Philharmonie, nicht mehr Roncalliplatz).

Hinweise zu Barrierefreiheit, Anfahrt und Ermäßigung finden Sie: H I E R


WICHTIG!

  • Die Plätze sind Block K, Reihe 30, Platz 1-10 / Block K, Reihe 29, Platz 12-21 / Block K, Reihe 28, Platz 16-22. Die Plätze sind ganz oben und bequem über Aufzug zu erreichen. Sie sind für Personen mit Schwierigkeiten beim Gehen/Treppensteigen eher geeignet.

  • Besondere Rollstuhlplätze stehen direkt daneben zur Verfügung (Bereich R). Wenn Sie einen solchen Platz benötigen, bitte frühzeitig angeben! Für eine Reservierung benötigen wir den Namen des Rollstuhlfahrers. (Der Begleitende hat freien Eintritt)

  • Bitte beachten Sie, dass die Begleiter*innen von Rollstühlen einen Stuhl neben dem Rollstuhl zur Verfügung gestellt bekommen.

Eine Anmeldung ist erforderlich:
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! // 0157 - 88 34 58 81
Wir beraten Sie gerne!

Informationen zur Anfahrt hier (Über die U-Bahn-Station 'Rathaus' der Linie 5 ist die Philharmonie relativ leicht zu Fuß zu erreichen)

Einen Saalplan finden Sie H i e r

Museumsführungen für Menschen mit und ohne psychische Beeinträchtigungen - analog und digital


Die Museen sind wieder geöffnet!

Unsere aktuellen Kulturtermine finden Sie h i e r

Bitte erkundigen Sie sich bei uns nach den aktuellen Möglichkeiten und Bedingungen, die wir in diesen Zeiten einer Pandemie für unsere Führungen beachten müssen: 0157 88345881 ll Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! .


Eine Schöne Zeit erleben

Analog: Die Museen dürfen wieder öffnen - und das Bedürfnis nach Kultur und gesellschaftlicher Teilhabe ist nach der langen Zeit der Isolation und Vereinsamung gewiss nicht kleiner geworden. Gerade auch für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen, Erwachsene ebenso wie Gruppen von Schüler*innen, können Kunst, Kultur und Musik Schlüssel zur emotionalen Welt sein, Orientierung geben und zur Stärkung des Selbstwertgefühls beitragen!


[© Eckhard Busch Stiftung]

Digital: Ab sofort sind auch unsere interaktiven Führungen für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen auch digital verfügbar. (de)mentia+art hat das Format im letzten Jahr entwickelt. Es wurde vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) bundesweit gefördert und ist jetzt auch für die Kölner Museen buchbar! Unser Kooperationspartner ist dabei seit Jahren die Eckhard Busch Stiftung, die die Angebote für Erwachsenen- ebenso wie für Schüler*innengruppen fördert. Dazu gehören jetzt auch die interaktiven digitalen Führungen! 

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Museumsführungen für Menschen mit und ohne Demenz - analog und digital

 


Die Museen sind wieder geöffnet! 

Unsere aktuellen Kulturtermine finden Sie h i e r

Bitte erkundigen Sie sich bei uns nach den aktuellen Möglichkeiten und Bedingungen, die wir in diesen Zeiten einer Pandemie für unsere Führungen beachten müssen: 0157 88345881 ll Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! .


Eine Schöne Zeit erleben

Kulturtermine Köln: analog + digital / Oktober - November 2021

Die Museen sind wieder geöffnet! 
Bitte erkundigen Sie sich bei uns nach den aktuellen Möglichkeiten und Bedingungen, die wir in diesen Zeiten einer Pandemie für unsere Führungen beachten müssen: 0157 88345881 ll Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! . Aktuell dürfen wir Führungen für Gruppen mit insgesamt bis zu 9 Personen anbieten. Dabei ist das Tragen einer medizinischen Maske verpflichtend.

"Klicker. Das haben wir viel gespielt!" - Digitale Museumsführung für Menschen mit Demenz im Technoseum, Mannheim

 © Fotos Technoseum Online-Führung "Land und Leute"

Marianne Michailov arbeitet im museumspädagogischen Dienst des TECHNOSEUMs - des baden-würtembergischen Landesmuseums für Technik in Mannheim. Sie nahm an der dreiteiligen Schulung zu digitalen Museumsführungen für Menschen mit Demenz in Pflegeeinrichtungen teil. Ihr Tandempartner war das Ida-Scipio-Pflegeheim in Mannheim, in der Fortbildung vertreten durch die Leiterin der sozialen Betreuung Frau Wojnicki. In ihrem anschaulichen Erfahrungsbericht beschreibt Frau Michailov die Erfahrungen mit einer ersten digitalen Führung für Menschen mit Demenz - die abweichend vom ursprünglichen Setting des Formats von (de)mentia+art im TECHNOSEUM mittels einer Videokonferenz aus dem Museum selbst durchgeführt wurde.



"Gleich vorweg: Die Führung hat mir Riesenspaß gemacht. Beteiligt war das Ida-Scipio-Pflegeheim, die Tandempartnerin vor Ort war Frau Wojnicki. Auch die Einrichtungsleitung Frau Anton hat die Führung angesehen. Die Gruppe bestand aus etwa acht Personen ohne die Pflegekräfte.

Im TECHNOSEUM haben wir in der Zeit des Lockdowns ein technisches Setting für Online-Führungen entwickelt, das wir auch für die Zielgruppe Menschen mit Demenz nutzen. Wir arbeiten mit dem Konferenzsystem Webex. Da wir große, dreidimensionale Objekte und viele Inszenierungen präsentieren möchten, stehe ich vor Ort in der Inszenierung und werde dabei von einem Kameramann gefilmt. Eine „Moderatorin“ überwacht das Signal und kann bei technischen Problemen unterstützen. Die Führung entspricht einer Videokonferenz: Alle Teilnehmenden sind live verbunden und können Fragen stellen, auf die ich direkt eingehe.

Am Anfang hatten wir technische Schwierigkeiten auf Seiten des Pflegeheims: Es war beim System Webex unklar, wie man die Sprecheransicht groß stellt. Positiv war, dass nach all den Beratungen („Rechts oben sollte eine Kachel sein …“, „Klappt es jetzt?“) allen klar war, dass wir live senden und nicht Fernsehen schauen.

Großstadt-Inszenierung um 1900

Wir standen in unserem „Städtischen Boulevard“, einer Großstadt-Inszenierung um 1900. Themen waren eine Pferde-Straßenbahn, Cigarren-Laden, Spielzeugladen, Frisör, Schuster, eine Postkutsche. Wir konnten in die Straßenbahn einsteigen, den Frisör- und Schusterladen betreten und die Auslagen betrachten.

Ich habe mich vorgestellt und noch einmal versucht, eine Online-Konferenz zu erklären („Das ist wie ein Telefongespräch“). Danach war jede/r Teilnehmende groß im Bild und hat sich vorgestellt und ich habe den Namen wiederholt. Frau Wojnicki meinte später, diesen Teil könne man vielleicht weglassen, weil er doch sehr lang ist und möglicherweise nichts bringt. Wie sind Ihre Erfahrungen? Vielleicht sollte man auch eine gezieltere Einführung wählen, etwa: „Auf der Leinwand sehen Sie die Frau Michailov. Können Sie sich ihr bitte vorstellen? Sie kann Sie hören.“

Die Führung selbst lief sehr gut. Rege Beteiligung von 2 – 3 Personen. Es gab sehr schöne Bemerkungen der Teilnehmenden. Zum Beispiel bei der alten Pferde-Straßenbahn: „In welcher Straßenbahn möchten Sie lieber fahren: in der modernen oder in dieser hier?“ Antwort mit heftiger Überzeugung: „Dieser!“

Was die Führung lebhafter machte, war, dass ich die Teilnehmenden bei der Auswahl der Objekte mit einbeziehen konnte. Ich konnte fragen, ob wir zuerst zum Frisörladen gehen oder zum Schusterladen. Die Antwort kam allerdings von Frau Wojnicki, ich bin nicht sicher, ob den Teilnehmenden die Option ganz bewusst geworden ist. Mein Vorsatz: allen Durchführenden zu ganz viel Gelassenheit raten. Man muss eine Balance finden zwischen der Freude, als ob man das zum ersten Mal erlebt und alles neu ist und der Aufgabe der Vermittlung, z. B. die Teilnehmenden stärker ansprechen: „Was meinen Sie, gehen wir zuerst zum Frisörladen?“

"Hoch auf dem gelben Wagen"

Frau Wojnicki hatte passend zu den Führungsthemen andere Sinneseindrücke vorbereitet. Bei der Postkutsche hatte sie den Liedtext von „Hoch auf dem gelben Wagen“ vorbereitet und die Musik dazu abgespielt. Als ich einen Parfümautomat vorgeführt habe, hat sie Parfüm in die Luft gesprüht und ist mit dem Fläschchen auch zu jeder und jedem einzelnen Teilnehmenden gegangen. Diese Eindrücke, vor allem das Singen, haben die Führung sehr belebt und den Teilnehmenden gut gefallen. Als das Parfüm verteilt wurde (das dauerte ein wenig, weil jede Person einzeln angesprochen wurde) ist unsere Dampflok gerade gefahren. Also konnten wir stumm die Fahrt mitfilmen, während Frau Wojnicki im Heim agierte.

Wir hatten einen schönen Moment im Spielzeugladen: Im Bild: Murmeln. Eine Bewohnerin sagte: „Wir haben Klicker dazu gesagt. Klicker. Das haben wir viel gespielt.“ Ich: „Ja, wir haben auch Klicker gesagt. Haben Sie mit Einsatz gespielt?“ (Ich wollte testen, ob die Bewohnerin folgen kann. Einsatz bedeutet, dass der Gewinner beide Murmeln behält). Antwort: „Ja, klar, immer mit Einsatz.“ Ich: „Uhh, das habe ich mich nicht getraut. Ich hatte Angst um meine Murmeln. Haben Sie oft gewonnen?“ Antwort: „Naja, mal hat man gewonnen und mal hat man verloren.“ Mein Eindruck im Gespräch war, dass die Dame sehr aktiv am Gespräch teilgenommen hat. Rückblickend könnte es allerdings auch sein, dass ich die Antworten impliziert habe und sie (wie auch bei der Straßenbahn) nur die gewünschte Antwort gegeben hat. Ich brauche da noch mehr Erfahrung.

"Klicker. Das haben wir viel gespielt."

Das Beste war allerdings der Tabakladen: In der Auslage waren Pfeifen zu sehen. Ich hasse den Geruch von Pfeifentabak, aber viele Leute mögen das gerne. Ich fragte also: „Pfeifen haben ja so einen typischen Geruch. Mögen Sie den Geruch von Pfeifentabak?“

Bewohnerin heftig: „Nä! Gar nicht!“ – Ich musste so lachen! Und jetzt konnte ich zugeben, dass ich den Geruch auch nicht mag. Da bin ich sicher, dass ich diese Antwort nicht vorgegeben habe.

Zum Abschluss bemerkte eine Dame, es sei schön gewesen, die alten Sachen wiederzusehen. Diese Lob galt mehr dem TECHNOSEUM, aber es hat mich trotzdem gefreut.

Eine Führung im TECHNOSEUM erreicht die Menschen auf einer anderen emotionalen Ebene als Kunst, aber ich konnte erreichen, dass ein paar Teilnehmende eine Erfahrung gemacht haben, die sich von der Gewohnheit abhebt und sie aus dem Alltag heraushebt. Und eine Erfahrung, die einen den Alltag wieder bewusster und anders wahrnehmen lässt, ist ja auch ein Ziel eines Museumsbesuchs. Natürlich kann ich nicht sagen, ob dieser Effekt wirklich eingetreten ist. Aber die ganze Erfahrung war sehr schön."
 
Marianne Michailov


HINWEIS  Die Stadt Mannheim veranstaltet die einander.Aktionstage vom 25.9.-24.10.21

Fr., 1.10.21, 16 Uhr  Online-Veranstaltung: „Menschen in Pflegeeinrichtungen im TECHNOSEUM“
Zielgruppe: Pflegekräfte und Leitungen von Pflege-Einrichtungen, Soziale Dienste / Dauer: 45 Min.
Das TECHNOSEUM und das Ida-Scipio-Heim in Mannheim sind vereint in ihrem Anliegen, den Bewohnerinnen und Bewohnern der Einrichtung Online-Besuche in der Kulturinstitution zu ermöglichen. Am konkreten Beispiel der Exponate im städtischen Boulevard werden Informationen und Erfahrungen über diese Zusammenarbeit ausgetauscht, wie etwa Tipps zum technischen Setting u.a.m. / Kosten: kostenfrei / Anmeldung: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! / https://www.einander-manifest.de/einander-aktionstage.html

 

09.12.2021 Digitale Führung: Christi Geburt und die Heiligen 3 Könige. Für Menschen mit Demenz in der Familie


[Bild: Gerrit van Honthorst: Anbetung der Hirten, Wallraf-Richartz-Museum l rba_d045127]

Menschen mit und ohne Demenz können ihre Erfahrungen und Erinnerungen aktiv einbringen.
Überlieferung und Darstellung der Geburt Christi hat sich im Gang durch die Jahrhunderte immer wieder verändert. Wir wollen einige besonders schöne Bilder aus verschiedenen Sammlungen gemeinsam entdecken. Das digitale Format ermöglicht dabei ein einfaches Erkennen - selbst von kleinsten Details eines Museumsbildes. Wie stets machen wir das ohne kunsthistorische Voraussetzungen, nur auf der Basis dessen, was für alle zu sehen ist. Eigene Empfindungen und Wahrnehmungen sind in diesem interaktiven Format sehr erwünscht. > Gruppen in Pflegeeinrichtungen auf Anfrage.



Angebot für Menschen mit und ohne demenzielle Beeinträchtigungen in der Familie (frühe Phase/frühe mittlere Phase) 

Mit: Jochen Schmauck-Langer | Treffpunkt: Sie erhalten einen Zugangslink 
Teilnahme (max. 12 Personen):  buchbar über Calaios
Mehr Infos zund Buchung:  H i e r
Termin: 09.12. 2021 | 15:00 Uhr (ca. 60 Min.)

 




Technische Voraussetzungen für eine Einzelperson:
Stabile Internetverbindung (Lan/WLan); PC, Notebook oder Tablet (kein Handy) mit Webcam/Videokamera und Mikrofon/Lautsprecher. Sie sollen in der Lage sein, am Bildschirm ein Museumsbild gut zu erkennen und den/die Kunstbegleiter*in gut zu sehen und zu verstehen. Zugleich sollen Sie selbst auch gut sichtbar und hörbar sein.

Ankommen:

> Tipp: Lassen Sie sich eventuell helfen!
Sie bekommen per Email einen Zugangslink geschickt. Den klicken Sie ein paar Minuten bevor die digitale Museumsführung beginnt.

- Gewähren Sie dann nach Aufforderung bitte Zugriff auf Ihre Kamera und Ihr Mikrofon
- Führen Sie die angebotene Kamera- und Mikrofon-Probe durch
- Warten Sie, bis Sie in den virtuellen (künstlichen) Museumsraum eingelassen werden.

Dort begrüßt Sie Ihr/e Kunstbegleiter*in und los geht's!


Kunst für die Seele - Museum erleben: Auch digital gefördert von der Eckhard Busch Stiftung

© Eckhard Busch Stiftung

Das Kooperationsprojekt „Kunst für die Seele – Museum erleben“ lädt Menschen mit psychischen Erkrankungen und Einschränkungen dazu ein, gemeinsam unter Anleitung Kunst in den Kölner Museen zu entdecken. Durch den Austausch über Bilder und Objekte sollen neue Zugänge, Empfindungen und Gespräche angestoßen werden, um das sinnliche Erleben zu stärken und Ressourcen zu wecken. Nun wird das Projekt um die digitale Komponente erweitert, um auf die Pandemie und ähnliche Situationen der Isolation und Einsamkeit zu reagieren. Bundesweit werden regelmäßig digitale und interaktive Kunst-Museums-Veranstaltungen für psychisch erkrankte oder beeinträchtigte Menschen angeboten. Trotz physischer Distanz können hier Begegnungsräume geschaffen und gemeinsame Erlebnisse ermöglicht werden.

Digitale interaktive Museumsführungen für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen

Wir leben Teilhabe und Inklusion in Form von „Kunst für die Seele – Museum erleben“! Wir möchten Menschen mit psychischen Erkrankungen und Beeinträchtigungen zusammenbringen und sie anregen, einen Perspektivwechsel zu erleben. Neue Erfahrungen und das sinnliche Erleben stehen hier im Mittelpunkt. Die einfühlsame, individuelle und kompetente Führung durch Jochen Schmauck-Langer ermöglicht eine persönliche Wahrnehmung und Deutung und bringt damit Neues und Unverwechselbares zu Tage. Das Projekt fördert das Erleben von Kunst und den Austausch mit anderen sowie die Auseinandersetzung mit dem Selbst und seinen Empfindungen. So werden neue Zugänge ermöglicht und die Gedanken angeregt. Die Führungen stellen einen Begegnungsraum dar, in dem Freude an der Kunst erlebt und gemeinsame Erinnerungen gesammelt werden können.

Zu den Führungen vor Ort kommen nun auch digitale Termine hinzu. Menschen mit psychischen Erkrankungen und Beeinträchtigungen können sich nach vorheriger Anmeldung online treffen und trotz physischem Abstand Museum, Kunst und Interaktion gemeinsam erleben.

Das Projekt ist eine Kooperation der Eckhard Busch Stiftung mit (de)mentia+art, der JCW Schule, der Köln Ring GmbH, dem Museumsdienst der Stadt Köln und dem Kolumba Museum.

08.12.2021 l Online Erfahrungsaustausch | Fortbildung Kulturbegleitung für Menschen mit Demenz, Schwerpunkt Museum

> Der Erfahrungsaustausch ist auf Anfrage offen für Teilnehmende früherer Fortbildungen von (de)mentia+art.

Das Konzept von (de)mentia+art sieht vor, am Ende einer mehrtägigen Fortbildung den TeilnehmerInnen eine Praxisaufgabe zu stellen: nämlich die neuen Impulse in ihrer Einrichtung oder Institution praktisch umzusetzen. Dazu wird nach einer Weile ein Erfahrungsaustausch angeboten.


© GDKE - Landesmuseum Mainz (Ursula Rudischer)

ABLAUF:

Die Teilnehmer*innen stellen ihre konkreten Projekte vor, die nach der Online-Fortbildung entstanden sind. Was hat gut geklappt? Wo gab es Schwierigkeiten und Probleme? Im gemeinsamen intensiven Austausch mit der Gruppe werden oftmals neue Möglichkeiten und Wege aufgezeigt. (Die zugrundeliegende Fortbildung 'Kulturbegleitung für Menschen mit Demenz' ist unten noch einmal angeführt.)

In den Blick genommen werden die Vorbereitungen (Kommunikation in der Institution, Logistik, Aufwand), die Praxis vor Ort (Auswahl der Objekte, Setting, Teilhabe-orientierte Kommunikation) und die Wirkung bzw. Nachhaltigkeit (für die Institution, für Betroffene und andere Beteiligte). Auch das „Netzwerken“ spielt eine Rolle.

Zuletzt soll anhand von zwei oder drei Bildern auf die Erfahrungen mit der Pandemie eingegangen und den Teilnehmer*innen das digitale Projekt vorgestellt werden...

 




>>> DER ERFAHRUNGSAUSTAUSCH IST OFFEN FÜR TEILNEHMER*INNEN VON ANDEREN FORTBILDUNGEN VON (de)mentia+art

TERMIN 08.12.2021 | 10 - 13:00 Uhr

Technische Hinweise zur Teilnahme an der Online-Veranstaltung
Wir arbeiten mit Zoom. Die Teilnahme ist über einen Internet-Browser möglich, manchmal empfiehlt es sich jedoch, das Programm herunterzuladen und zu installieren.
Um teilzunehmen benötigen Sie:
  • Laptop / Computer
  • Stabile Internetverbindung / kabelgebundenes Internet (Ethernet)
  • Kamera
  • Mikrofon und Lautsprecher

Zugang: Sie erhalten nach ihrer Anmeldung weitere Informationen und zeitnah vor der Online-Schulung einen Zugangslink.

Mehr Infos: Jochen Schmauck-Langer :: schmauck.langer(at)live.de :: 0157 88345881
Veranstalter: Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung, Rheinallee 97-101, 55118 Mainz

Dr. Carl-Wilhelm Reibel, Telefon: 06131/967-718 Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 



Onlineschulung / Mainz: 10. - 12.11.2020 Kulturbegleitung für Menschen mit Demenz, Schwerpunkt Museum

In Zeiten von Pandemie und Isolation wächst um so mehr der Wunsch nach Teilhabe. Die neue, erstmals als Webinar gestaltete Fortbildung von (de)mentia+art geht auf die aktuellen Bedingungen ein und macht fit für die Zeit, wenn sich Pflegeeinrichtungen für Menschen mit Demenz wieder öffnen können und dürfen.

Die Teilnahme an kulturellen Veranstaltungen bereichert das Leben auf vielfältigste Weise. Das gilt auch für Menschen mit Demenz. Der Besuch in einem Stadt- oder Kunstmuseum, die Teilhabe an einem Konzert usf. kann alte Erinnerungen wecken, die Begegnung mit Melodien, Bildern und Skulpturen ein Erlebnis für alle Sinne sein - eine schöne Zeit.

Teilhabe am öffentlichen und damit auch am kulturellen Leben einer Gesellschaft ist ein Menschenrecht. Welche Voraussetzungen müssen vorhanden sein, um einen freien Zugang für Menschen mit Demenz zu verschiedenen kulturellen Angeboten einer Kommune, einer Region zu schaffen?

Kulturelle und soziale Teilhabe ermöglichen

Die als Onlineschulung gestaltete Fortbildung „Kulturbegleitung für Menschen mit Demenz, Schwerpunkt Museum“ zeigt, wie solche Angebote vorbereitet werden können. Sie geht auf mögliche Hemmnisse und Barrieren ein und zeigt Interessierten aus den Bereichen der Museumspädagogik/-geragogik und der professionellen ebenso wie der ehrenamtlich engagierten Pflege und Betreuung wie diese erfolgreich überwunden werden können.

Im Zentrum steht die Erarbeitung einer 'Teilhabe-orientierten Vermittlung und Kommunikation' - nicht zuletzt mit zahlreichen Übungen. 

Zertifikat: Die Teilnehmenden erhalten das Zertifikat „Kulturbegleiter/in für Menschen mit Demenz, Schwerpunkt Museum“.

Ein Reflexionsteil nach etwa sechs Monaten bietet die Möglichkeit des weiteren Erfahrungsaustausches: Was hat geklappt? Wo gab es Schwierigkeiten?

Termin

10. - 12.11.2020, jeweils von 09:00 – 16.30 Uhr (mit ausreichend Pausen)
Reflexionstag: Termin wird mit den Teilnehmenden vereinbart.
 

In Kooperation mit

 

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