Newsletter 04_2020

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

wir können ein Versprechen einlösen, das wir uns selbst gegeben haben! Im letzten Newsletter hatten wir angesichts der Pandemie in Aussicht gestellt (wahrscheinlich, um uns selbst Mut zu machen): wenn gar nichts mehr geht an analogen Formen kultureller Teilhabe für Menschen mit Demenz in den Museen, wenigstens an neuen digitalen Vermittlungsformaten zu arbeiten...!
Wir sind dabei fündig geworden. Offenbar so überzeugend, dass das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) einem bundesweiten Projekt zur weiteren Entwicklung und Verbreitung zugestimmt hat - und dieses auch für etwa ein Jahr fördert. Danke dafür!

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Newsletter 03_2020

Liebe Leserinnen und Leser,

keine Museumsbesuche, keine Kammerkonzerte? Kulturelle Teilhabe für Menschen mit Demenz ist in der gewohnten Form vielleicht nicht mehr möglich! Es gibt nicht wenige Stimmen in den Bereichen Pflege/Betreuung und in den Kultureinrichtungen, die das sagen. Nichts von dem scheint noch möglich, was uns von (de)mentia+art von Beginn an besonders wichtig war: Kultur dort zu ermöglichen, wo sie normalerweise stattfindet. Überall sind die Kultureinrichtungen damit beschäftigt, als Folge der Pandemie Hygiene- und Sicherheitskonzepte umzusetzen. Sie betreffen den Regelbetrieb für das 'große' Publikum. Zugleich wollen die Einrichtungen der Pflege und Betreuung ihre Bewohner und Patienten nicht gefährden. Beides ist verständlich. Faktisch bedeutet das jedoch keine gemeinsamen Ausflüge mehr ins Museum oder zu einem Konzert, kein gemeinsames Erleben einer schönen Zeit mit der Möglichkeit von Ressourcenstärkung und psychischer Stabilisierung.

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Newsletter 02_2020

Kulturelle Teilhabe nach einer Pandemie

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,


Erfahrungen mit der weltweiten Verbreitung der Viruserkrankung COVID-19 lassen wichtige gesellschaftliche Veränderungen erkennen. Diese gelten auch für die Kultur. (de)mentia+art arbeitet in Museen und Konzerthäusern insbesondere für und mit Menschen mit kognitiven oder psychischen Einschränkungen. Das reicht von Schüler:innen bis hin zu hochaltrigen Senior:innen. Die aktuelle Pandemie ist für alle Menschen schwierig. Die existentielle Gefährdung verdichtet sich jedoch für die genannten Gruppen, insbesondere für Menschen in sehr hohem Alter. Zugleich wächst die Sehnsucht, nach langer Abgeschiedenheit gerade auch in ausgewählten Bildern und Objekten existentiellen Sinn und sinnliche Schönheit zu entdecken. Zum einen ist es naheliegend, Führungen auch für diese Gruppen nun räumlich unabhängig, also digital anzubieten. Aber wir haben von Anfang an den Anspruch gehabt, dass unsere Museumsführungen Teilhabe-orientiert sind und ein gemeinsames Entdecken ermöglichen. Das sollten auch digitale Angebote ermöglichen. Zum anderen haben wir auch versucht, die Museumsführungen an sich weiterzuentwickeln.

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07. - 08.05.2018 Köln: Fortbildung: Mit Kunst aktivieren in der sozialen Betreuung


©
Sauer/d+a
Das neue Angebot von dementia+art richtet sich an die sozial- kulturelle Betreuung in Senioreneinrichtungen.
In Ihrer Pflegeeinrichtung gibt es immer mehr Bewohner, die sich für Kunst interessieren. Außer gelegentlichen Museumsbesuchen möchten Sie auch Gespräche über die Werke berühmter Künstler ermöglichen? Aber wie?

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Kulturelle Teilhabe für Menschen mit Down-Syndrom


© Kölnisches Stadtmuseum

Bern ist die nächste Gastgeberin für die bemerkenswerte TOUCHDOWN-Ausstellung, die im letzten Jahr in der Bundeskunsthalle in Bonn ihren Ausgangspunkt hatte. Sie begibt sich – als erste ihrer Art – auf eine kulturhistorische und experimentelle Spurensuche in Vergangenheit und Gegenwart von Menschen mit Trisomie 21. Die Ausstellung, die aktiv von Menschen mit Down-Syndrom mit erarbeitet wurde, ist noch bis zum 13. Mai 2018 im Zentrum Paul Klee in Bern zu sehen.
Dies und eine Tagung der Gold-Kraemer-Stiftung zu 'Möglichkeiten inklusiver Kulturarbeit' geben Anlass, noch einmal auf die Erfahrungen zu verweisen, die wir bei der Teilhabe für Menschen mit Down-Syndrom gemacht haben. Diese Möglichkeiten kultureller Teilhabe bestehen in Köln nach wie vor.

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04.05.2018 - 15:00 Uhr Öffentliche Führung Wallraf-Richartz-Museum / Kinderwelten im 19. Jh.

Wallraf-Richartz-Museum / Kinderwelten im 19. h.
Wie haben Kinder früher gelebt? Welche Dinge waren Ihnen wichtig? Wir entdecken gemeinsam Kinderwelten im 19. Jahrhunderts, ohne kunsthistorische Voraussetzungen, nur auf der Basis dessen, was für alle zu sehen und zu erkennen ist. Eigene Empfindungen und Wahrnehmungen sind sehr erwünscht.
Weitere Informationen finden sie: H i e r

Angebot für Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen
Von: Museumsdienst Köln | Mit: Jochen Schmauck-Langer | Treffpunkt: Kasse | Teilnahme: kostenlos

Newsletter 01_2020

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

alle wissen, dass viele Menschen "Rücken haben". Auch ich kam (seit langem) nicht um diese Erkenntnis und nun um eine unangenehme OP nicht herum.... (de)mentia+art hat in den letzten Wochen mit seinen Kooperationspartnern versucht, Führungen und Fortbildungen auf Juni, Juli und das 2. Halbjahr zu verschieben... Das ging und geht nicht ohne Abstriche und Verluste, für BesucherInnen, TeilnehmerInnen - und auch für mich.
Auf der "Habenseite" waren jedoch viele empathische Wünsche auf Genesung und die Versicherung, dass man sich schon darauf freue, bald wieder an einer Führung, einem Konzert und nicht zuletzt an einer Fortbildung mit mir als Museumsführer, Moderator oder Referent teilnehmen zu können... Dafür danke ich sehr!
   
Herzlich aus Köln

Jochen Schmauck-Langer

PS: Das Büro bleibt jedoch besetzt.

Aktuelle Meldungen von (de)mentia+art finden Sie auf Facebook.

 

Zum aktuellen Newsletter 01_2020: H i e r

Newsletter 08_2019

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

vor wenigen Jahren noch hat sich (de)mentia+art fast ausschließlich dem Demenzbereich gewidmet. Mittlerweile sind Führungen für Menschen mit psychischen Erkrankungen fast ebenso wichtig. Vor zwei Jahren noch waren Outreach-Angebote wie die 'Heinzelmännchen kommen zu Besuch' ein Angebot wie andere auch. Mittlerweile sind die musikalisch live begleiteten 'Führungen' in Pflegeeinrichtungen das größte Einzelsegment. Noch vor ein paar Jahren glaubte ich mich bei sakraler und geistlicher Kunst nicht aufgehoben: ich dachte, dass ich - etwa bei Führungen - nicht authentisch genug sein könnte. Mittlerweile gehören einige Kunstwerke des Museum Schnütgen in Köln zu meinen Lieblingsobjekten, deren starken existentiellen Bezug ich auch und gerade für Menschen mit kognitiven oder psychischen Einschränkungen sehr bewusst ansteuere.

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Newsletter 07_2019

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

wir melden uns aus der Sommerpause zurück mit Fortbildungen, neuen Museumsführungen und einer großen Anzahl von Artikeln zu den Schnittmengen von Kultur, Demenz und psychischen Beeinträchtigungen. Besonders hinweisen möchten wir noch einmal auf das aussergewöhnliche Happy Hour Konzert am 19.09.2019 und auf unser Fortbildungsangebot 'Mit Kunst Türen öffnen', das sich an den Bereich Pflege und Betreuung richtet.

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