05.12.2019 Öffentliche Führung | Wallraf-Richartz-Museum | Christi Geburt in der Kunst des Goldenen Zeitalters

Christi Geburt in der Kunst des Goldenen Zeitalters

Überlieferung und Darstellung der Geburt Christi hat sich im Gang durch die Jahrhunderte immer wieder verändert. Dem Bericht des Evangelisten Lukas (Lk 2,1-20) wurden ausschmückende Erzählungen, Personen, Tiere und Gegenstände hinzugefügt. Wir wollen in der Vorweihnachtszeit einige schöne Beispiele in der Sammlung des Wallraf-Richartz-Museums gemeinsam entdecken: wie stets ohne kunsthistorische Voraussetzungen, nur auf der Basis dessen, was für alle zu sehen und zu erkennen ist. Eigene Empfindungen und Wahrnehmungen sind sehr erwünscht.

Angebot für Menschen mit und ohne dementielle oder psychische Beeinträchtigungen

Von: Museumsdienst Köln | Mit: Jochen Schmauck-Langer | Treffpunkt: Kasse | Teilnahme: kostenlos

Mehr Infos: H i e r
Termin: 05.12.2019 | 15:00 - 16:30 Uhr

12. - 14.11.2019 Einfach schauen Ausbildung zur Kulturbegleiterin/zum Kulturbegleiter von Menschen mit Demenz in Graz


©: Abb. Kunsthaus Graz

Kultur verbindet Menschen mit und ohne Demenz: Als Kulturbegleiter/in besuchen Sie gemeinsam Museen und Ausstellungen. Sie tauchen ein in die Welt der Kunstschätze, der Geschichte und der Naturkunde. Kunst und Kultur wecken Erinnerungen, regen Gespräche an oder machen ganz einfach Freude.
In der Ausbildung erfahren Sie, wie Sie Menschen mit Demenz im Museum begleiten und miteinander inspirierende Momente erleben können. Sie lernen das Museum aus einer neuen Perspektive kennen: als Ort der Begegnung und Geschichten. Nicht nur die Objekte, sondern auch die Menschen erzählen.
Eine Ausbildung für alle, die freiwillig oder beruflich Menschen mit Demenz begleiten. Kein spezielles Vorwissen notwendig. Die Ausbildung wird von Demenz- und Kultur-Expertinnen und -Experten gestaltet.

Referent
Jochen Schmauck-Langer, Geschäftsführer von dementia+art, Autor, Kulturgeragoge und Kunstbegleiter. www.dementia-und-art.de

Seminarzeiten: 12. - 14. 11. 2019

Seminarort: Seminarraum Stadtpfarre Graz, Herrengasse 23, 8010 Graz

Infos und Anmeldung: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

30.11.2019 Berlin l Impulsvortrag l Teilhabe-orientierte Vermittlung in Museen für Menschen mit psychischen Erkrankungen bei der Jahrestagung des DGPPN

Im Rahmen des Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) in Berlin trifft sich das Netzwerk Gesundheitsfördernde Kulturarbeit (Kultur & Inklusion für Menschen mit psychischen Erkrankungen).
Der Austausch unter Betroffenen, im Fachgebiet der Psychiatrie und Psychotherapie Tätigen und Kulturanbieter*innen zu Teilhabe am kulturellen Leben der Gesellschaft soll bei diesem Treffen in Kurzreferaten zu Erfahrungen rund um das Thema Schwerpunkt sein.
Anschließend können Fragen zu Inhalten, Strukturen, Finanzierung entsprechender Kulturangebote und mehr im Netzwerk bearbeitet werden. Konkret geht es um einen Austausch darüber, was erforderlich ist, um den Zugang für Menschen mit psychischen Erkrankungen zu kulturellen Angeboten zu verbessern und Barrieren abzubauen.


IMPULS-VORTRAG KUNST FÜR DIE SEELE

Jochen Schmauck-Langer von (de)mentia+art ist eingeladen, für das Netzwerk einen Input zu dem Projekt »Kunst für die Seele – Museum erleben« zu geben. Damit eröffnen wir Betroffenen seit 2015 einen neuen Zugang zu den eigenen Wahrnehmungen und zur Welt. Die Angebote finden als 'Teilhabe-orientierte Führungen' in mehreren Kölner Museen (Ludwig, Wallraf, Schnütgen, Kolumba) sowohl für Gruppen von Erwachsenen und Senioren*innen als auch für Schüler*innen verschiedener Altersgruppen statt.
Die von (de)mentia+art in Zusammenarbeit mit der Eckhard Busch Stiftung und dem Museumsdienst Köln entwickelten Programme für Schüler- oder Erwachsenengruppen in Kölner Museen unterscheiden sich durch die Objektauswahl und die Kommunikation grundlegend von herkömmlichen Führungen: Ziel ist es, Menschen mit psychischen Erkrankungen eine Stimme zu geben. Mehr Infos: H i e r


Die Veranstaltung findet im CityCube, Raum M2, Messedamm 26, 14055 Berlin statt. (Nur auf Anmeldung). Mehr Infos: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


  • Bei der Jahrestagung der 'Deutsche Gesellschaft für Soziale Psychiatrie' vom 05.- 07.12. in Leverkusen findet zudem zu dem obigen Format ein Outreach-Workshop im Museum Ludwig/Köln zu 'Kunst für die Seele' statt. An einigen Praxisbeispielen sollen die wichtigsten Parameter des Formats deutlich werden. Mehr Infos: H i e r
  • FORTBILDUNG Zu den vielfältigen und ermutigenden Erfahrungen dieses Projektes wird es vom 28. – 30.01. 2020 eine Fortbildung geben für Fachkräfte aus psychosozialer Begleitung und Schule sowie Museumsmitarbeiter*innen. Sie findet in Köln, im Museum Ludwig statt.
    Mehr Infos: H i e r

06.12. | Köln | Workshop 'Kunst für die Seele' bei der Jahrestagung der DGSP

Die angesehene ‚Deutsche Gesellschaft für Soziale Psychiatrie‘ beschreibt ihre Arbeit in ihrem Leitbild so: „Menschen mit psychischen Erkrankungen oder Behinderungen werden bis heute gesellschaftlich ausgegrenzt, finanziell schlechter gestellt und in ihrer Selbstbestimmung beschränkt (...) Soziale Psychiatrie sieht den Menschen in seinem gesellschaftlichem und lebensgeschichtlichen Bezug - mit Stärken und Schwächen, Ressourcen und Bewältigungsstrategien, mit den Grundbedürfnissen nach Wohnen und Arbeit, mit Angehörigen, FreundInnen und KollegInnen, als liebendes und lernendes Individuum...“ (DGSP)

Weiterlesen: 06.12. | Köln | Workshop 'Kunst für die Seele' bei der Jahrestagung der DGSP

16.01.2020 Kölner Philharmonie Happy Hour: Brahms, Saint-Saëns und Strauss

Der Geiger Ray Chen ist seit einigen Jahren auf steilem Erfolgskurs. Mit Camille Saint-Saëns’ Rondo Capriccioso hat er eines der beliebtesten Bravourstücke der romantischen Violinliteratur im Gepäck. Nicht minder attraktiv ist das Rahmenprogramm: Cristian Măcelaru dirigiert Johannes Brahms’ kunstvoll gesetzte Haydn-Variationen und die walzerselige Suite aus Richard Strauss’ Musikkomödie "Der Rosenkavalier". Wir dürfen uns auf ein großartiges Konzert freuen.

  • Das WDR Sinfonieorchester engagiert sich mit (de)mentia+art für die kulturelle Teilhabe von Menschen mit Demenz. Sie sind bei den WDR Happy Hour-Konzerten besonders willkommen.

PROGRAMM

Johannes Brahms
Variationen B-Dur über ein Thema
von Joseph Haydn op. 56a

Camille Saint-Saëns
Introduktion und Rondo Capriccioso a-Moll
für Violine und Orchester op. 28

Richard Strauss
Suite aus der Komödie für Musik
"Der Rosenkavalier"

MITWIRKENDE
  • Ray Chen Violine
  • WDR Sinfonieorchester
  • Cristian Măcelaru Leitung
  • Jascha Habeck Moderation
 
Weitere Infos: H i e r

WICHTIG Genießen Sie zusammen mit Ihren Angehörigen und Freunden in der Kölner Philharmonie bei klassischer Musik eine schöne Zeit! Weil die Konzerte in der Philharmonie sehr gut besucht werden, ist eine umsichtige Begleitung anzuraten.

Die reservierten Karten können erst an der Abendkasse (bis 18.30 Uhr) abgeholt werden, nicht im Vorverkauf. Sie erhalten dafür ein Stichwort.

WANN 16.01.2020 DAUER ca. 60 Minuten
WO Philharmonie Köln, Bischofsgartenstraße 1, 50667 Köln
BEGINN 19:00 Uhr
KOSTEN 12,50 Euro inkl. MWSt.
Achtung Dazu kommen VVKG und Servicegebühr.

Hinweise zu Barrierefreiheit, Anfahrt und Ermäßigung finden Sie: H I E R


WICHTIG!

  • Die Plätze sind im Block K in den Reihen 29 bis 30 und im Block L in den Reihen 32 bis 33. Die Plätze sind ganz oben und bequem über Aufzug zu erreichen. Sie sind für Personen mit Schwierigkeiten beim Gehen/Treppensteigen eher geeignet.

  • Besondere Rollstuhlplätze stehen direkt daneben zur Verfügung (Bereich R). Wenn Sie einen solchen Platz benötigen, bitte frühzeitig angeben! Für eine Reservierung benötigen wir den Namen des Rollstuhlfahrers. (Der Begleitende hat freien Eintritt)

  • Bitte beachten Sie, dass die Begleiter*innen von Rollstühlen einen Stuhl neben dem Rollstuhl zur Verfügung gestellt bekommen.

Eine Anmeldung ist erforderlich:
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! // 0157 - 88 34 58 81
Wir beraten Sie gerne!

Informationen zur Anfahrt hier (Über die U-Bahn-Station 'Rathaus' der Linie 5 ist die Philharmonie relativ leicht zu Fuß zu erreichen)

Einen Saalplan finden Sie H i e r

07.11. 2019 15.00 - 16.30 Uhr l Öffentliche Führung Seifenblasen und Haute Couture ll Ein Gang durch das Museum Schnütgen


[© R.Spekking, Wiki]

Wir lassen die Anmut und Aura der 1000 Jahre alten romanischen Kirche St. Cäcilien auf uns wirken - haben aber auch einige besondere Kunstwerke ausgewählt, die wir gemeinsam genauer betrachten wollen. Wie stets ohne kunsthistorische Voraussetzungen, nur auf der Basis dessen, was für alle zu sehen und zu erkennen ist. Eigene Empfindungen und Wahrnehmungen sind sehr erwünscht. Mit musikalischen Akzenten.



[© G. Sauer]

"(In den öffentlichen Führungen von (de)mentia+art) findet sich regelmäßig eine größere, bunt gemischte Anhängerschar in den Foyers ein: Junge Frauen und Männer, Mütter mit kleinen Kindern, Jugendliche, Großeltern mit Enkeln, befreundete Seniorinnen, Angehörige, Begleiter oder Ehrenamtler mit demenzbetroffenen oder psychisch erkrankten Menschen. Ob man viel oder wenig Erfahrung in der Kunst mitbringt, ob man jung oder alt ist: Wer Lust auf Kultur hat, ist hier immer ein- geladen, in netter Gesellschaft Kunstwerke mit eigener Empfindung und Wahrnehmung zu entdecken. Alte Meister - Junge Wilde, Abstrakte oder Barock-Malerei, Gegenwarts- oder Sakralkunst, Surrealismus, klassische Moderne, PopArt, Im- oder Expressionisten – von Rembrandt und Rubens bis Picasso und Warhol ist die Bandbreite groß, auch wenn man sich das ein oder andere Bild vielleicht nicht direkt im eigenen Wohnzimmer vorstellen kann!“ (Gabriele Sauer, ehrenamtlich engagierte Kulturbegleiterin)



Museum Schnütgen

Angebot für Menschen mit und ohne kognitive Beeinträchtigungen
Von: Museumsdienst Köln | Mit: Jochen Schmauck-Langer | Treffpunkt: Kasse | Teilnahme: kostenlos
Mehr Infos: H i e r
Termin: 07.11. 2019 | 15:00 - 16:30 Uhr

Erfahrungsaustausch 11.11. 2019 | Kultur und Demenz | Kulturelle Begleitung für Menschen mit Demenz in Klagenfurt und Kärnten



Das Konzept von (de)mentia+art sieht vor, am Ende einer mehrtägigen Fortbildung den TeilnehmerInnen eine Praxisaufgabe zu stellen: nämlich die neuen Impulse in ihrer Einrichtung oder Institution praktisch umzusetzen. Dazu wird nach einer Weile ein Erfahrungsaustausch angeboten: Was hat geklappt? Wo gab es Probleme?

Weiterlesen: Erfahrungsaustausch 11.11. 2019 | Kultur und Demenz | Kulturelle Begleitung für Menschen mit...

KUNST FÜR DIE SEELE oder was ein Museumsbesuch mit dem Nachtwald Perelin zu tun hat…

Um die in der Kinder- und Jugendpsychiatrie tätigen Lehrerinnen und Lehrer, zu unterstützen, hat sich 1992 der Arbeitskreis “SchuPs - Schule und Psychiatrie“ gebildet. Er ist bundesweit tätig, veranstaltet Tagungen und gibt auch eine Fachzeitschrift heraus. Jetzt ist dort ein Artikel erschienen zu 'Kunst für die Seele' - Museumsführungen für Menschen mit psychischen Erkrankungen. Er stammt von Ellen Westphal, die Sonderschullehrerin ist an der Johann-Christoph-Winters-Schule, Schule für Kranke in Köln.


[Haegue Yang, 5, Rue Saint-Benoît, 
Museum Ludwig, Köln, 2018, © Haegue Yang]

Bastian, ein kleiner, zurückhaltender Junge, der sich als Versager fühlt, wird auf dem Dachboden lesend, die Schule schwänzend zum Held einer phantastischen, unendlichen Geschichte. Die Rede ist von Michael Endes Buch „Die unendliche Geschichte“, in der besagter Bastian „nicht bloß am Rande, sondern sogar als entscheidende Figur (auftritt). Seine traurige Dachbodenwirklichkeit stülpt sich um in ein bodenloses Leben wie im Roman,.…“ Bastian selbst wird Teil der Geschichte, er ist wichtig und bedeutend. (Jürgen Lodemann, ZeitOnline, 2012)

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Erfahrungsbericht Fortbildungen in Klagenfurt und Graz

(de)mentia+art ist seit etwa 5 Jahren auch intensiv in Österreich engagiert. In dieser Zeit durften wir in nahezu allen Bundesländern unsere Erfahrungen weitergeben. Zugleich war es stets auch ein zweiseitiges Lernen und Erfahren: andere Pflege- und Betreuungstraditionen und vielfach andere Sammlungsschwerpunkte in Museen, die auf historisch gewachsenen Sozialräumen beruhen, ließen kein Null-acht-fünfzehn-Programm zu. Nach Wien waren nun in diesem Jahr auch Klagenfurt und Graz auf der Reiseagenda.

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