15.06.2023 19 Uhr WDR Sinfonieorchester: Happy Hour mit Mahler l Philharmonie Köln

Das WDR Sinfonieorchester engagiert sich mit (de)mentia+art für die kulturelle Teilhabe von Menschen mit kognitiven oder psychischen Beeinträchtigungen. Sie sind bei den WDR Happy Hour-Konzerten besonders willkommen.
Weitere Infos: H i e r
 


WICHTIG
Genießen Sie zusammen mit Ihren Angehörigen und Freunden in der Kölner Philharmonie bei klassischer Musik eine schöne Zeit! Weil die Konzerte in der Philharmonie sehr gut besucht werden, ist eine umsichtige Begleitung anzuraten.

  • Bitte beachten Sie eventuell die Corona-Regeln! Die Informationen dazu für die Kölner Philharmonie finden Sie :  H I E R

WANN 15.06. 2023 DAUER ca. 60 Minuten
WO Philharmonie Köln, Bischofsgartenstraße 1, 50667 Köln
BEGINN 19:00 Uhr / Einlass: 18.30 Uhr
KOSTEN 17,00 Euro inkl. MWSt.

Die KARTEN erhalten Sie nach einer Anmeldung bei (de)mentia+art im Vorverkauf ab 01.06. im Laden von Köln Musik Ticket (Bechergasse 10 gegenüber der Philharmonie).

Hinweise zu Barrierefreiheit, Anfahrt und Ermäßigung finden Sie: H I E R


WICHTIG!

  • Die Plätze sind Block K, Reihe 30, Platz 1-10 / Block K, Reihe 29, Platz 12-21 / Block K, Reihe 28, Platz 16-22. Die Plätze sind ganz oben und bequem über Aufzug zu erreichen. Sie sind für Personen mit Schwierigkeiten beim Gehen/Treppensteigen eher geeignet.

  • Besondere Rollstuhlplätze stehen direkt daneben zur Verfügung (Bereich R). Wenn Sie einen solchen Platz benötigen, bitte frühzeitig angeben! Für eine Reservierung benötigen wir den Namen des Rollstuhlfahrers. (Der Begleitende hat freien Eintritt)

  • Bitte beachten Sie, dass die Begleiter*innen von Rollstühlen einen Stuhl neben dem Rollstuhl zur Verfügung gestellt bekommen.

Eine Anmeldung ist erforderlich:
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! // 0157 - 88 34 58 81
Wir beraten Sie gerne!

Informationen zur Anfahrt hier (Über die U-Bahn-Station 'Rathaus' der Linie 5 ist die Philharmonie relativ leicht zu Fuß zu erreichen)

Einen Saalplan finden Sie H i e r

Sich ein Bild machen - Menschen mit + ohne Demenz im Kölner Museum Wallraf

Im Wallraf-Richartz-Museum fand eine Führung für das Caritas-Seniorenhaus St. Bruno in Köln statt. Teilnehmer*innen waren Menschen mit und ohne kognitive Beeinträchtigungen. Sie wurden von zwei Fachkräften aus dem Bereich Sozial-Kulturelle Betreuung des Seniorenhauses begleitet. Das Haus bemüht sich seit Jahren um vielfältige Teilhabe für seine Bewohner*innen. Dabei wird immer wieder auch auf kulturelle Teilhabe Wert gelegt. Die kleine „Bildergeschichte“ soll einen Eindruck über die Ziele und Besonderheiten einer solchen Führung geben - und auch klären, warum wir am Ende zum "schönsten Bild des Museums" gehen.

Museumsbegleiter und Text: Jochen Schmauck-Langer von (de)mentia+art.  Fotos: Dina Mroczowski


Weiterlesen: Sich ein Bild machen - Menschen mit + ohne Demenz im Kölner Museum Wallraf

Kultur als Freudenbringer (4) - Teilhabe ermöglichen auch für Menschen mit kognitiven und psychischen Beeinträchtigungen

Kultur kann ein Freudenbringer sein! (de)mentia+art möchte mit ein paar Beispielen Lust darauf machen, es mit kultureller Teilhabe erstmals oder wiederholt zu versuchen: für sich selbst, für Ihre zu betreuenden Gäste, Ihre Bewohnerinnen und Bewohner.




[Chr.E.Boettcher: Sommernacht am Rhein, 1862_(Detail) rba_c016094.jpg]

Sommernacht am Rhein (1862) (Chr. Eduard Boettcher)

"Man müsste nochmal 20 sein..." - Der melancholische Rückblick des Sängers Willy Schneider wäre ein passender Auftakt für eine Bildbetrachtung der "Sommernacht am Rhein", die Christian Eduard Boettcher 1862 malte. Es war sein - großformatiger - Beitrag zur halb Europa und dann auch Deutschland überziehenden Rheinromantik. Eine laue Mondnacht, das anmutige Rheintal, junge und alte Menschen, die feiern. Liebe (oder Liebelei) ist auch zu Gast an der großen Tafel unter der alten Linde.

Weiterlesen: Kultur als Freudenbringer (4) - Teilhabe ermöglichen auch für Menschen mit kognitiven und...

30.03.2023, 18 Uhr: Kostenlos! - Digitale Infoführung für die Dt. Alzheimer Gesellschaft e.V.: Goldenes Zeitalter der Malerei. Für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen


Foto://© Rheinisches Bildarchiv, rba_c014822
Aelbert Cuyp, Fischerboote im Mondschein
  • Das kostenlose Angebot steht im Kontext eines Artikels zu digitalen Museumsführungen in der "Alzheimer Info" der "Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V. Selbsthilfe Demenz". Das Angebot ist jedoch auch darüber hinaus allgemein offen für Menschen mit und ohne demenzielle Beeinträchtigungen in der Familie
Darstellungen von Männern, Frauen und Kindern, ihrem Leben und den gesellschaftlichen Beziehungen, in denen sie leben: Reichtum, Armut, Machtverhältnisse und das Streben nach Glück. Das digitale Format ermöglicht dabei ein einfaches Erkennen selbst von kleinsten Details eines Museumsbildes. Wie stets machen wir das ohne kunsthistorische Voraussetzungen, nur auf der Basis dessen, was für alle zu sehen ist. Eigene Empfindungen und Wahrnehmungen sind in diesem interaktiven Format sehr erwünscht.
 



Mit: Jochen Schmauck-Langer | Treffpunkt: Digitaler Raum / Zoom-Zugangslink 

Jochen Schmauck-Langer lädt Sie zu einem geplanten Zoom-Meeting ein.

Thema: 30.03.2023 18 Uhr: Digitale Führung "Goldenes Zeitalter der Malerei". Museum Wallraf-Richartz Köln. Mit Jochen Schmauck-Langer für die Dt. Alzheimergesellschaft

Zoom-Meeting beitreten
https://us02web.zoom.us/j/87873109407?pwd=WEExR1dxbm1VVFpIUE5vQUxUTWUvdz09

Meeting-ID: 878 7310 9407
Kenncode: 049730

Teilnahme (max. 16 Personen/Tandems)
Anmeldung: Jochen Schmauck-Langer  ll  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!  ll  0157 88345881
Kosten: frei
Termin: 30.03.2023 | 18:00 Uhr (ca. 60 Min.)




Technische Voraussetzungen für eine Einzelperson:
Stabile Internetverbindung (WLan); PC, Notebook (kein Handy) mit Webcam/Videokamera und Mikrofon/Lautsprecher. Sie sollen in der Lage sein, am Bildschirm ein Museumsbild gut zu erkennen und den Kunstbegleiter gut zu sehen und zu verstehen. Zugleich sollen Sie selbst auch gut sichtbar und hörbar sein.

Ankommen:

> Tipp: Lassen Sie sich eventuell helfen!
Sie haben einen Zugangslink oder bekommen ihn per Email geschickt. Den klicken Sie ein paar Minuten bevor die digitale Museumsführung beginnt.
- Gewähren Sie dann nach Aufforderung bitte Zugriff auf Ihre Kamera und Ihr Mikrofon
- Führen Sie die angebotene Kamera- und Mikrofon-Probe durch
- Warten Sie, bis Sie in den virtuellen (künstlichen) Museumsraum eingelassen werden.

Dort begrüßt Sie Ihr Kunstbegleiter und los geht's!

 

17.04. - 19.04. 2023 l Klagenfurt | 3. Fortbildung Kultur und Demenz | Kulturelle Begleitung für Menschen mit Demenz in Kärnten

[Foto: Kulturelle Teilhabe für Menschen mit Demenz, Museum Wallraf]

In den letzten Jahren haben eine Reihe von Fortbildungen zu Kultur und Demenz in Wien, Linz, Innsbruck, Salzburg und Graz stattgefunden. Zugleich sind in ganz Österreich Angebote für Menschen mit Demenz in Museen entstanden. An vielen war (de)mentia+art beteiligt.

Die Teilnahme an kulturellen Veranstaltungen bereichert das Leben auf vielfältigste Weise. Das gilt auch für Menschen mit Demenz. Der Besuch in einem historischen oder einem Kunstmuseum kann alte Erinnerungen wecken, die Begegnung mit Bildern und Objekten ein Erlebnis für alle Sinne sein - eine schöne Zeit.

Weiterlesen: 17.04. - 19.04. 2023 l Klagenfurt | 3. Fortbildung Kultur und Demenz | Kulturelle Begleitung für...

20.04.2023 | Klagenfurt l Erfahrungsaustausch l Kulturelle Begleitung für Menschen mit Demenz in Kärnten



Das Konzept von (de)mentia+art sieht vor, am Ende einer mehrtägigen Fortbildung den Teilnehmer*innen eine Praxisaufgabe zu stellen: nämlich die neuen Impulse in ihrer Einrichtung oder Institution praktisch umzusetzen. Dazu wird nach einer Weile ein Erfahrungsaustausch angeboten: Was hat geklappt? Wo gab es Probleme?

Weiterlesen: 20.04.2023 | Klagenfurt l Erfahrungsaustausch l Kulturelle Begleitung für Menschen mit Demenz in...

24.01.2023, 13 Uhr: Digitale Führung "Goldenes Zeitalter der Malerei". VdK-Aktionstag "Nächstenpflege". Für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen. Kostenlos.



Das Wallraf-Richartz-Museum besitzt eine der wichtigsten Sammlungen des niederländischen Goldenen Zeitalters. Menschen auf der Sonnenseite des Lebens? Oder verbirgt sich dahinter noch etwas anderes? Wir wollen uns einige ausgewählte Bilder anschauen und sie gemeinsam entdecken. Wir schauen auf Männer, Frauen und Kinder, nehmen ihr Leben und die gesellschaftlichen Beziehungen in den Blick: Reichtum, Armut, Machtverhältnisse und das Streben nach Glück. Ohne kunsthistorische Voraussetzungen, nur auf der Basis dessen, was für alle zu sehen und zu erkennen ist. Eigene Empfindungen und Wahrnehmungen sind sehr erwünscht



Angebot für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen
Mit: Jochen Schmauck-Langer | Treffpunkt: Digitaler VdK Aktionstag
Teilnahme (max. 16 Personen/Tandems)
Anmeldung: über den digitalen VdK Aktionstag: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! <Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!>;
Kosten: frei
Termin: 24.01.2023 | 13:00 Uhr (ca. 60 Min.)




Technische Voraussetzungen für eine Einzelperson:
Stabile Internetverbindung; PC, Notebook (kein Handy) mit Webcam/Videokamera und Mikrofon/Lautsprecher. Sie sollen in der Lage sein, am Bildschirm ein Museumsbild gut zu erkennen und den Kunstbegleiter gut zu sehen und zu verstehen. Zugleich sollen Sie selbst auch gut sichtbar und hörbar sein.

Ankommen:

> Tipp: Lassen Sie sich eventuell helfen!
Sie bekommen per Email einen Zugangslink geschickt. Den klicken Sie ein paar Minuten bevor die digitale Museumsführung beginnt.
- Gewähren Sie dann nach Aufforderung bitte Zugriff auf Ihre Kamera und Ihr Mikrofon
- Führen Sie die angebotene Kamera- und Mikrofon-Probe durch
- Warten Sie, bis Sie in den virtuellen (künstlichen) Museumsraum eingelassen werden.

Dort begrüßt Sie Ihr Kunstbegleiter und los geht's!

 

Generation 60plus im Museum: Vortrag "Digitale Führungen auch für Menschen mit Demenz"

[Ferdinand Hodler: Bildnis der Giulia Leonardi, 1910 Wallraf Museum l Still aus Projektvideo]

Die deutsche Gesellschaft wird immer älter. Einige Museen haben sich bereits erfolgreich darauf eingestellt. Andere überlegen noch, ob und inwieweit sie diesem Aspekt des demografischen Wandel begegnen sollen. Die Fachgruppe „Generation 60plus“ des Bundesverbandes Museumspädagogik versteht sich als Plattform für die Kulturarbeit mit Älteren im Museum. Sie möchte

  • den erfahrenen Museumspädagog*innen und ihren Museen bundesweit ein Forum für ihre Kompetenzen in der Arbeit mit Älteren geben.
  • den Neueinsteigern und ihren Museen Hilfestellungen anbieten.
  • die Museumspädagog*innen im Hinblick auf diese Zielgruppe miteinander vernetzen und einen kontinuierlichen Informations- und Erfahrungsaustausch initiieren.
  • Gemeinsam bundesweite Projekte entwickeln.

Die Fachgruppe trifft sich in regelmäßigen Abständen in kurzen, effizienten digitalen und interaktiven Formaten zu einem bestimmten Thema mit anschließendem Austausch. Vor-Ort-Veranstaltungen sind weiterhin ebenso in Planung.

Mehr Infos: H i e r


 

[Huybrecht Beuckeleer: Madonna und Kind (1563), Museum Wallraf l Still aus digitaler Museumsführung]

AKTUELL

Digitales Treffen der Fachgruppe Generation 60plus: „Digitale Führungen für Menschen mit Demenz“

16. Dezember 22, 14:00 Uhr - circa 17:00 Uhr

  • Vortrag von Jochen Schmauck-Langer, (de)mentia+art | Kultur für Menschen
    Erfahrungen aus dem Bundesprojekt und danach: Technik, Kommunikation und Assistenz in einer Pflegeeinrichtung. Mit zwei Beispielen für eine teilhabeorientierte Vermittlung.
  • Anschließend: Gemeinsamer Austausch

Die Veranstaltung findet digital über Zoom statt. 


Mehr Infos und Anmeldung: Esther Gajek   esther.gajek(at)sprachlit.uni-regensburg.de



Mehr Infos über das Projektvideo: H i e r

 

(de)mentia+art :: Newsletter Oktober 2022

Liebe Leserinnen, liebe Leser!

"Darüber reden hilft!" - Aber was soll das heißen...? (de)mentia+art versucht mit seinen Angeboten einer Spanne von Besuchern gerecht zu werden, die von Schülern mit psychischen Beeinträchtigungen bis zu hochbetagten Menschen mit dementiellen Veränderungen reicht. Das ist in diesen vielfach bedrückenden Zeiten gerade in den sensiblen Bereichen Kultur und Pflege/Betreuung nicht immer leicht. Was können wir also tun? Vielleicht hilft eine schon alte Erfahrung ein Stück weiter: "Darüber reden hilft!" - Wer zu uns in die Museen kommt und an einer Führung teilnimmt, hat immer die Möglichkeit, sich aktiv einzubringen. Von Anfang an bis zum Schluss. Es gibt keine Bildungsvoraussetzungen, kein Falsch. Aber natürlich gibt es unterschiedliche Wahrnehmungen und jede wird gewertschätzt, jede kann die Gruppe, die sich vor einem Bild oder Objekt versammelt hat, ein Stück weiterbringen. Menschen mit unterschiedlichen Beeinträchtigungen erleben sich und ihre Beiträge zu ganz unterschiedlichen Kontexten als wichtig und bedeutsam. Das aktiviert Ressourcen, kommt manchem angeschlagenen Selbstwertgefühl zugute. An öffentlichen Orten, die mit ihrem Reichtum an unterschiedlichster Kunst vor allem eines nicht sind: Alltag. Menschen sollen sich ungeachtet der Zeiten selbst erleben und bei unseren Führungen - auch dadurch - eine schöne Zeit haben.

Wir freuen uns auf Sie!

Bleiben Sie gesund!

Herzlich aus Köln
Jochen Schmauck-Langer
 
PS: Wenn Sie Ihren Besuchern oder Bewohnern auch solche Führungen ermöglichen wollen, fragen Sie bitte nach unseren teilhabeorientierten Fortbildungen für Kultur- oder Pflegeeinrichtungen.

Aktuelle Meldungen von (de)mentia+art finden Sie auf Facebook.

Zum aktuellen Newsletter 05_2022: H i e r

Kulturtermine Köln: analog + digital / Sept. - Dez. 2022

MUSEUMSFÜHRUNGEN

Wenn Sie eine Museumsführung planen, vereinbaren wir gerne mit Ihnen eine Führung für Menschen mit kognitiven (Demenz) oder psychischen Beeinträchtigungen. Neben unseren Führungen in Kölner Museen bieten wir auch ortsunabhängige digitale Museumsführungen an. in diesem Fall sind wir gerne bei den technischen Voraussetzungen behilflich. Auch Wunschtermine sind möglich.

> Für alle Museumsführungen ist es notwendig sich vorher anzumelden! KONTAKT   Jochen Schmauck-Langer: schmauck.langer(at)live.de  //  0157 88345881



MUSEUMSFÜHRUNGEN für Menschen mit kognitiven (Demenz) oder psychischen Beeinträchtigungen - analog oder digital

Wallraf-Richartz-Museum
Vom Goldenen Zeitalter bis zum Impressionismus – Highlights aus den Sammlungen

Ein melancholischer Blick, mit dem die junge Frau uns entgegenschaut... Ein alter Mann, der über seine Einnahmen Buch führt - oder über sein Leben. Und ist der Spargel tagesfrisch und wie ist das Bündel gemalt? Die wunderbare „Rasenbleiche“ – und wie Liebermann auf Kritik reagierte...
In vielen der Werke begegnen uns nicht nur leuchtende Farben, sondern auch vertraute Gefühle und wichtige Erfahrungen unserer Existenz, die wir gemeinsam entdecken wollen.

TERMINE  H i e r

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[Susanna und die Ältesten, 1610, Artemisia Gentileschi]

SONDERAUSSTELLUNG
Museum Wallraf
Susanna - Bilder einer Frau vom Mittelalter bis MeToo
(28.10.2022 - 26.02.2023)

Als Susanna im Bade wird die biblische Erzählung von der Rettung der Susanna durch den Propheten Daniel bezeichnet. Wer also von der aktuellen Ausstellung dazu im Museum Wallraf viel nackte Haut erwartet, wird nicht enttäuscht. Doch die klug gemachte Inszenierung versteht sich zunächst als eine Schule des Sehens, bei der wir letztlich entscheiden müssen, ob wir Voyeur*in oder Zeuge*in sein wollen. Dabei wird mit der Darstellung der Gerichtsverhandlung und der Verurteilung der beiden Alten gleich zu Beginn die moralische Integrität der biblischen Susanna als Grundlage festgehalten. Es folgen etwa 70 Darstellungen aus der Kunstgeschichte. Besonders interessant für Momente einer genaueren Wahrnehmung erscheinen Arbeiten aus dem 19.Jh. von Francesco Hayez und Jean-Jacques Henner - und natürlich von Artemisia Gentileschi (s.o.) samt der beeindruckenden kreativen Rezeption durch die amerikanische Künstlerin Kathleen Gilje.
(de)mentia+art hat wie stets besondere Führungen dazu vorbereitet. In ihnen wollen wir einige Bilder gemeinsam entdecken, ohne kunsthistorische Voraussetzungen, nur auf der Basis dessen, was für alle zu sehen ist. Eigene Empfindungen und Wahrnehmungen sind sehr erwünscht.
Mehr Infos: H i e r

TERMINE 02.11. 15 Uhr l 10.11. 10.30 Uhr l 17.11. 15 Uhr l 24.11. 10.30 Uhr l 30.11. 15 Uhr l 13.12. 15 Uhr l 14.12. 10.30 Uhr l

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VORWEIHNACHTLICHES SPECIAL
Christi Geburt und die Heiligen 3 Könige. Für Menschen mit Demenz in der Familie (analog + digital)


[Bild: Gerrit van Honthorst: Anbetung der Hirten,
Wallraf-Richartz-Museum l rba_d045127]

Überlieferung und Darstellung der Geburt Christi hat sich im Gang durch die Jahrhunderte immer wieder verändert. Wir wollen einige besonders schöne Bilder aus verschiedenen Sammlungen des Museum Wallraf gemeinsam entdecken.  Wie stets machen wir das ohne kunsthistorische Voraussetzungen, nur auf der Basis dessen, was für alle zu sehen ist. Eigene Empfindungen und Wahrnehmungen sind in diesem interaktiven Format sehr erwünscht.
>  Die Führung wird analog + digital angeboten. Das digitale Format ermöglicht dabei ein einfaches Erkennen selbst von kleinsten Details eines Museumsbildes.

TERMINE: 03.11. 10.30 Uhr l 04.11. 15 Uhr l 08.11. 15 Uhr l 15.11. 15 Uhr l 13.12. 10.30 Uhr l 15.12. 15 Uhr l 16.12. 10.30 Uhr (digital)

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Museum Ludwig
Klassische Moderne, Pop Art und Gegenwartskunst - Highlights aus den Sammlungen

Im Labyrinth des Lebens werden wir vor der Entscheidung gestellt zwischen „Hauptweg und Nebenwegen“. Ein trauriger Harlekin hat die Hände untätig in den Schoss gelegt. Ein Mann und eine Frau wirken einsam und allein und werden doch nur durch das Schaufenster eines Cafés getrennt. Und eine junge Frau überlegt, warum man sie versetzt hat und wie sie jetzt reagieren soll.
In vielen der Werke begegnet uns Kunst in neuen Farben und Formen. Damit verbunden sind jedoch stets auch vertraute Gefühle und wichtige Erfahrungen unserer Existenz, die wir gemeinsam entdecken wollen.

TERMINE: H i e r
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Museum Schnütgen
Seifenblasen und Haute Couture – Highlights aus den Sammlungen

Zu Beginn der Führung stellen wir (auch digital) dieses besondere Museum vor und lassen die Aura der romanischen Cäcilienkirche, des größten Ausstellungsraums, auf uns wirken.
Danach entdecken wir gemeinsam einige ausgewählte Kunstwerke, wie stets ohne Vorkenntnisse, nur auf der Basis dessen, was für alle zu sehen ist. In den sakralen Sammlungen begegnen wir vertrauten Gefühlen und wichtigen Erfahrungen unserer Existenz: Ein Mann, dem als König gehuldigt wird, obwohl er nur auf einem Esel reitet. Eine zutiefst trauernde und doch ungebeugte Maria. Ein kraftvoller Joseph, der liebevoll auf das Jesuskind schaut. Und die Anbetung der Heiligen 3 Könige, Licht-durchflutet, auf einem Kirchenfenster.

TERMINE: H i e r

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Kölnisches Stadtmuseum (zurzeit nur digital)
Das Alte Köln erleben – Highlights aus den Sammlungen

Im Köln „wie es einmal war“ begegnen wir ebenso den Heinzelmännchen wie Tünnes und Schäl. Wir nähern uns aber auch dem historischen Alter Markt und nehmen eine Arbeiterwohnküche mit den Lebensbedingungen vor 100 Jahren in den Blick. Auch der Rhein, die Lebensader Kölns, kommt nicht zu kurz. Wir besuchen auf einem Dampfer das Siebengebirge und erleben die „Rheinromantik“ in einer lauen Sommernacht, bei der die Waldmeisterbowle nicht fehlen darf. Mit musikalischen Akzenten.

TERMINE: ab Spätherbst 2023 im neuen Stadtmuseum H i e r

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[Merlin Bauer, »Liebe Deine Stadt I« 2005 (Sammlung RheinEnergie © VG Bild-Kunst)]

Kolumba – Kunstmuseum
Ort und Subjekt - »Dafür sorgen, dass hier zu sein genügt« (Roni Horn)
(15.09.2022 - 14.08.2023)

Was macht es aus, »hier« zu sein, und was macht das »Hier« überhaupt aus? Wie nehmen wir uns – bewusst oder unbewusst – an Orten wahr und was machen Orte aus uns? Wie erinnern wir uns an Orte? Wie gehen wir mit Orten um, die wir nicht erreichen können? Spielen diese Orte für unsere Vorstellungskraft eine Rolle? Sind Orte, wenn wir sie verlassen, vergangen? Was geschieht mit ihnen, wenn sie nach ihrem Untergang von neuen Geschichten überschrieben werden? Kolumba selbst liefert den Ausgangspunkt dieser Fragen, indem es eine 2000jährige (Bau-)Geschichte und mehrfache Überschreibungen – etwa von Kirche und Friedhof zu Museum und Garten – sichtbar macht.
Die Erfahrung, einen Ort zu verlassen, das Aufgeben gesicherter sozialer, politischer und kultureller Zusammenhänge gehört zur existentiellen Erfahrung von Millionen von Menschen, gerade auch in der Gegenwart. Kultur ist nicht einheitlich, sondern vielstimmig, ein Zusammentreffen vieler kollektiver Gedächtnisse und Erinnerungsgemeinschaften. Was bedeutet das für uns und unsere Orte? Welche Erzählungen und Konzepte sind mit ihnen verbunden und wie werden sie hergestellt? Welche Privilegien genießen diejenigen, die zur Mehrheit gehören, und welchen Ort weisen wir »den Anderen« zu?

Mehr Infos: H i e r

Zu Beginn der Führungen stellen wir dieses besondere Museum in einigen anschaulichen Beispielen zur Architektur vor, die mehrfach ausgezeichnet wurde. Wir betreten die wichtigsten Räume des Museums: von den Ausgrabungen mit dem legendären „Lichtmauerwerk“ bis zu den Türmen im zweiten Stockwerk.

TERMINE: H i e r

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Highlights aus den Sammlungen des Museums und der Ausstellungen der letzten Jahre (nur digital)

  

Termine: (digital, je 60 Min.) 14.11. 18 Uhr l  H i e r

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MEHR INFOS

Führungen für Menschen mit Demenz: H i e r
Führungen für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen: H i e r
Sie wollen die neuen digitalen Angebote ausprobieren? Eine kurze Handreichung zum Ablauf und den technischen Voraussetzungen: H i e r

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Bildrechte:
Leibl, Mädchen am Fenster, Wallraf-Richartz-Museum // © rba_c008646
Paul Klee, Hauptweg und Nebenwege, Museum Ludwig // © rba d039386_01
Trauernde Muttergottes | Museum Schnütgen // © rba_c000438 //
Schneidersfrau vom Heinzelmännchenbrunnen, Kölnisches Stadtmusem // © RBA L 14 846/10
Foto: // © Kolumba Museum, Ausgrabung_02_Landwehr jpg
Foto: // © Kolumba Museum, K 1013 04 Geisselbrunn Schnepf

 

Additional information