Projekt digitale Museumsführungen für Menschen mit Demenz in Pflegeeinrichtungen



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Wir möchten Museen und Pflegeeinrichtungen einladen, an einem neuen Projekt teilzuhaben: Es geht um die Entwicklung und Verbreitung eines Formats digitaler Museumsführungen für Menschen mit Demenz in Pflegeeinrichtungen. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) hat dem Projekt von (de)mentia+art zugestimmt und fördert sowohl die weitere Entwicklung als auch die bundesweite Verbreitung in Form von Schulungen.

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06.07. / 19.07.2021 Fortbildung Bayern: Digitale Museumsführungen für Menschen mit Demenz in Pflegeeinrichtungen

Menschen mit Demenz leben überall im deutschsprachigen Bereich. Für viele sind Museen nur schwer oder gar nicht zu erreichen. Dies gilt sodann auch für viele Pflegeeinrichtungen, Tagespflegen, Demenzcafés u. a.
In Reaktion auf die Erfahrungen mit Pandemie, Isolation und Vereinsamung hat (de)mentia+art in den letzten Monaten ein digitales, ortsunabhängiges Vermittlungsformat entwickelt, das eine wertschätzende und interaktive Teilhabe für Menschen mit Demenz ermöglicht und ihre Ressourcen anspricht.

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09.09. - 10.09.2021 Fachtagung „Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz“

"Die mit der Pandemie verbundenen Entwicklungen haben viele Akteure in lokalen Demenznetzwerken an ihre Grenzen gebracht. Geplante Aktivitäten und Angebote mussten an die gegebenen Möglichkeiten angepasst oder ins Digitale verlagert werden, Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen waren kaum noch zu erreichen. Dies erforderte nicht nur ein hohes Maß an Flexibilität und Durchhaltevermögen, sondern auch die Bereitschaft, gewohnte Pfade zu verlassen und Neues auszuprobieren.
Trotz aller Herausforderungen wurde die Situation von vielen Akteuren auch als Chance für Veränderungen und Lernerfahrungen genutzt. Wo stehen lokale Demenznetzwerke aktuell in Zeiten der Pandemie?"


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Handreichung des BMFSFJ zu Kultur und Demenz an öffentichen Orten

[Eine Gruppe von Menschen mit Demenz im Wallraf-Richartz-Museum, Köln]

Für Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen (Demenz) nimmt die Möglichkeit der gesellschaftlichen Teilhabe sukzessive ab. Dabei umfasst Teilhabe alle relevanten Lebens- und Gesellschaftsbereiche. Nicht zuletzt die verschiedenen Kulturbereiche, wo das Thema Demenz in den zurückliegenden Jahren immer mehr Beachtung gefunden hat. Viele dieser Angebote bemühen sich um eine gemeinsam erlebte schöne Zeit von Menschen aller Altersgruppen.

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06.07. 2021 Museumsführung für Menschen mit und ohne Demenz: Das Goldene Zeitalter der Malerei - digital + interaktiv

 
[Der Gärtner, Umfeld von Mathieu Lenain l Museum
Wallraf-Richartz

Foto://© Rheinisches Bildarchiv, rba_c004548]

Das Goldene Zeitalter der Malerei in den Niederlanden

Aus der großen Zeit der niederländischen Malerei wollen wir uns einige ausgewählte Bilder anschauen und sie gemeinsam entdecken. Wir schauen auf Männer, Frauen und Kinder, nehmen ihr Leben und die gesellschaftlichen Beziehungen in den Blick: Reichtum, Armut, Machtverhältnisse und das Streben nach Glück.
Wie stets machen wir das ohne kunsthistorische Voraussetzungen, nur auf der Basis dessen, was für alle zu sehen und zu erkennen ist. Eigene Empfindungen und Wahrnehmungen sind sehr erwünscht.

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30.04. 2021 Digitale Führung | Netzwerk Oberpfalz | Das Goldene Zeitalter der Malerei

 
[Der Gärtner, Umfeld von Mathieu Lenain l Museum
Wallraf-Richartz

Foto://© Rheinisches Bildarchiv, rba_c004548]

Das Goldene Zeitalter der Malerei in den Niederlanden

Aus der großen Zeit der niederländischen Malerei wollen wir uns einige ausgewählte Bilder anschauen und sie gemeinsam entdecken. Wir schauen auf Männer, Frauen und Kinder, nehmen ihr Leben und die gesellschaftlichen Beziehungen in den Blick: Reichtum, Armut, Machtverhältnisse und das Streben nach Glück.
Wie stets machen wir das ohne kunsthistorische Voraussetzungen, nur auf der Basis dessen, was für alle zu sehen und zu erkennen ist. Eigene Empfindungen und Wahrnehmungen sind sehr erwünscht.

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30.04.2021 Multiplikatoren-Führung, digital + interaktiv / Psychische Beeinträchtigungen / Hilde-Domin-Schule

[Foto://© Rheinisches Bildarchiv, rba_c008646
Leibl, Mädchen am Fenster, 1898, Wallraf-Richartz-Museum]

(de)mentia+art bietet gemeinsam mit dem Museumsdienst Köln und der Eckhard Busch Stiftung seit Jahren Angebote für Menschen mit psychischen Erkrankungen im Museum Ludwig, dem Wallraf-Richartz-Museum und dem Museum Schnütgen an. Die Führungen vor Ort richten sich sowohl an Gruppen von Erwachsenen, Seniorengruppen als auch an Schüler*innen. Nun kommen in Reaktion auf die Pandemie und ähnliche Situationen von Isolation und Vereinsamung auch digitale Führungsformate hinzu.



Orts-unabhängig, Teilhabe-orientiert und Ressourcen-aktivierend

Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen leben überall im deutschsprachigen Bereich. Für viele sind Museen nur schwer oder gar nicht zu erreichen. Dies gilt sodann auch für viele Betreuungseinrichtungen oder Schulen. Unsere neuen digitalen Museumsführungen für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen verstehen sich nicht nur als ein Beitrag im Kontext der andauernden Pandemie sondern auch von ähnlichen Situationen der Isolation und Einsamkeit. Sie sind Orts-unabhängig, Teilhabe-orientiert und Ressourcen-aktivierend.

Ablauf der digitalen Museumsführungen

  • (de)mentia+art bietet Führungen an, die auf die Bedürfnisse von Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen zugeschnitten sind. Wir achten auf eine angemessene Kommunikation und bei der Bildauswahl auf Beispiele, die wir gemeinsam entdecken können. Darstellungen von Männern, Frauen und Kindern, ihrem Leben und den gesellschaftlichen Beziehungen, in denen sie leben: Reichtum, Armut, Machtverhältnisse und das Streben nach Glück. Auch im digitalen Format machen wir das ohne kunsthistorische Voraussetzungen, nur auf der Basis dessen, was für alle zu sehen und zu erkennen ist. Eigene Empfindungen und Wahrnehmungen sind sehr erwünscht.

Digitale Führungen von (de)mentia+art können überall gebucht werden

Wir haben einige schöne Beispiele aus den Sammlungen der Kölner Museen zusammengetragen und digital aufbereitet, um gute visuelle und akustische Bedingungen zu ermöglichen.


Digitale Führung für Menschen mit und ohne psychische Beeinträchtigungen

zur Website des Museum Wallraf-Richartz: H i e r
360° Rundgang: H i e r

Vom Goldenen Zeitalter bis zum Impressionismus - Highlights aus der Sammlung des Wallraf-Richartz-Museum

Das Wallraf-Richartz-Museum besitzt eine der wichtigsten Sammlungen mittelalterlicher Malerei weltweit. Weitere Highlights sind die Malerei des niederländischen Goldenen Zeitalters mit Gemälden von Rubens, Rembrandt sowie der Impressionismus. Menschen auf der Sonnenseite des Lebens? Oder verbirgt sich dahinter noch etwas anderes?


INFOS
Kunst für die Seele - Museum erleben  ll  Für Multiplikator*innen im Bereich psychische Beeinträchtigungen
(Einzelpersonen/Tandems im deutschsprachigen Bereich)

Mit: Jochen Schmauck-Langer | Treffpunkt: Sie erhalten einen Zugangslink |
Max. 12 Teilnehmende  l 
Termin: 30.04. 12:30 Uhr (ca. 60 Min.)
Anmeldung und weitere Infos: Jochen Schmauck-Langer |l Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! || 0157 - 88345881




Technische Voraussetzungen:

  • EINZELPERSON/TANDEM/FAMILIE
    Stabile Internetverbindung (LAN/WLAN); PC, Notebook oder Tablet (möglichst kein Smartphone) mit Webcam/Videokamera und Mikrofon/Lautsprecher. Sie sollen in der Lage sein, am Bildschirm ein Museumsbild gut zu erkennen und den/die Kunstbegleiter*in gut zu verstehen. Zugleich sollen Sie selbst auch gut sichtbar und hörbar sein.

Ankommen:
Sie bekommen per Email einen Zugangslink von (de)mentia+art geschickt. Den klicken Sie etwa 15 Minuten bevor die digitale Museumsführung beginnt.
- Gewähren Sie dann nach Aufforderung bitte Zugriff auf Ihre Kamera und Ihr Mikrofon
- Führen Sie die angebotene Kamera- und Mikrofon-Probe durch
- Warten Sie, bis Sie in den virtuellen (künstlichen) Museumsraum eingelassen werden.

Dort begrüßt Sie Ihr/e Kunstbegleiter*in und los geht's!






Gefördert durch:


Die digitale Führung wurde entwickelt von:

 

02.03.21 Fortbildung Digitale Museumsführungen für Menschen mit Demenz in Pflegeeinrichtungen / Modul 1+2

[Fotos: Caritas-Seniorenhaus St. Bruno in Köln]

Menschen mit Demenz leben überall im deutschsprachigen Bereich. Für viele sind Museen nur schwer oder gar nicht zu erreichen. Dies gilt sodann auch für viele Pflegeeinrichtungen, Tagespflegen, Demenzcafés u. a.
In Reaktion auf die Erfahrungen mit Pandemie, Isolation und Vereinsamung hat (de)mentia+art in den letzten Monaten ein digitales, ortsunabhängiges Vermittlungsformat entwickelt, das eine wertschätzende und interaktive Teilhabe für Menschen mit Demenz ermöglicht und ihre Ressourcen anspricht.

Kulturelle Teilhabe ermöglichen

Die bisherige Pilotphase (seit November) macht deutlich, dass beide Bereiche - Museen und Einrichtungen der Pflege und Betreuung – zusammenarbeiten müssen. Daher möchten wir insbesondere die teilnehmenden Museen bitten, Pflegeeinrichtungen in ihrer Region - die bisher schon analoge Angebote für Menschen mit Demenz wahrgenommen haben - auf das neue digitale Format anzusprechen. Ziel ist es dabei, für die Umsetzung, die eigene „Pilotphase“ eine Art Tandem zu bilden. Einerseits für die geplanten Schulungen, andererseits für die Praxisphase, in der das Projekt gemeinsam realisiert werden könnte. Um dies zu unterstützen, werden wir die Interessenten an Schulungen möglichst regional zusammenfassen. So können Netzwerke entstehen.

INHALTE DER SCHULUNGEN

Modul 1: Technische Voraussetzungen (2.3.)

a) Technisches Setting in der Pflegeeinrichtung; alternative Settings.
b) Technische Vorbereitung auf Seiten der Museen bzw. der durchführenden Museumsmitarbeiter*innen. Möglichkeiten der Präsentation
c) Raumsituation in Pflegeeinrichtungen; Anordnung der Sitzplätze etc.


Modul 2: Nach dem ersten Teil der Schulung bieten wir individuelle Termine für Pflegeeinrichtungen / Museen an, um das technische Setting sicherzustellen und zu optimieren. Wir empfehlen, einen solchen Termin wahrzunehmen!


[Foto: Caritas Seniorenhaus St. Bruno in Köln;
Abbildung (Detail): Huybrecht Beuckeleer, Madonna und Kind, 1563; Wallraf-Richartz-Museum, rba]

Modul 3: Die digitale Museumsführung (Ablauf/Besonderheiten)

a) Besonderheiten der Objektauswahl
b) kommunikative und visuelle Orientierung für Menschen mit Demenz
c) gemeinsames Entdecken ermöglichen: die Rolle einer Ressourcen-aktivierenden, Teilhabe-orientierten Kommunikation
d) bisherige Erfahrungen; weitere Möglichkeiten des digitalen Formats; Datenschutz; Implementierung des Formats; Evaluation der Fortbildung

Projektaufgabe: > Umsetzung einer digitalen Museumsführung in der eigenen Einrichtung (Pflegeeinrichtung/Museum) (diese sollte im Rahmen des Projekts kostenlos sein!)
Sie erhalten ein digitales Handout und eine Teilnahmebescheinigung.


Ort (als interaktiv gestaltetes digitales Webinar):  Köln

Zeit: 10:00 - 13:00 Uhr

Termin: 02.03. 2021 (Modul 1)

Teilnahmebetrag  Die Teilnahme ist kostenlos (max. 24 Teilnehmer*innen je Fortbildung)

Zielgruppe  Mitarbeiter*innen in Pflege und sozial-kultureller Betreuung von Menschen mit Demenz; Multiplikator*innen; Mitarbeiter*innen von Museen im Bereich Inklusion/Demenz (WICHTIG: es sollten bereits Erfahrungen mit analogen Museumsführungen für Menschen mit Demenz vorhanden sein); fortgeschrittene Studierende der betreffenden Fachrichtungen (auf Anfrage)

Erfahrungsaustausch  de)mentia+art wird sich bemühen, zu der Praxisaufgabe nach etwa 6 bis 9 Monaten einem Erfahrungsaustausch für beide Bereiche anzubieten: Was hat geklappt? Wo lagen die Schwierigkeiten? Was könnte man besser machen? Welche Möglichkeiten bieten sich darüber hinaus für das Format?

Zugang: Sie erhalten nach ihrer Anmeldung weitere Informationen. Darunter auch eine Kurzanleitung für die Teilnahme an solchen digitalen Meetings. Einige Tage vor dem Webinar erhalten Sie einen Zugangslink.

Referent  Jochen Schmauck-Langer ist Geschäftsführer von (de)mentia+art. Geisteswissenschaftliches Studium. Autor, zertifizierter Kulturgeragoge und Kunstbegleiter für Menschen mit und ohne kognitive oder psychische Erkrankungen. Qualifikation zur Alltagsbegleitung von Menschen mit Demenz.

Anmeldung und weitere Fragen:  Jochen Schmauck-Langer :: schmauck.langer(at)live.de :: 0157 88345881

Technische Voraussetzungen für Gruppen in stationärer oder ambulanter Pflegeeinrichtung:

   > (WICHTIG: Dies sollte in den teilnehmenden Pflegeeinrichtungen bis zur Schulung vorhanden sein)

Stabile Internetverbindung, Großbildschirm oder Beamer mit Leinwand, Notebook/Tablet mit Webcam, HDMI-Kabel, zusätzliche mobile Webcam mit eingebautem Mikrofon auf einem leichten Fotostativ (ausziehbar auf etwa 1 Meter), ein USB-Verlängerungskabel von 2 Metern, ggfs. ein zusätzlicher Lautsprecher (kabelgebunden oder Bluetooth)

Anordnung von Stühlen/Rollstühlen im Raum:  Die Gruppe (6 bis max. 8 Betroffene) soll für die Webcam des Notebooks bzw. die mobile Webcam möglichst gut sichtbar und akustisch erreichbar sein.

Weitere Informationen: https://www.dementia-und-art.de/index.php/blog/35-digitale-angebote.htm



Das Projekt wird gefördert durch das:


Kooperationspartner:

Wir danken zahlreichen Museen und Pflegeeinrichtungen und vor allem deren Mitarbeiter*innen für die engagierte Mitwirkung an der Pilotphase!

Ein Projekt von:

 

     

 
 

16.03.21 Fortbildung Digitale Museumsführungen für Menschen mit Demenz in Pflegeeinrichtungen, Modul 3

[Fotos: Caritas-Seniorenhaus St. Bruno in Köln]

Menschen mit Demenz leben überall im deutschsprachigen Bereich. Für viele sind Museen nur schwer oder gar nicht zu erreichen. Dies gilt sodann auch für viele Pflegeeinrichtungen, Tagespflegen, Demenzcafés u. a.
In Reaktion auf die Erfahrungen mit Pandemie, Isolation und Vereinsamung hat (de)mentia+art in den letzten Monaten ein digitales, ortsunabhängiges Vermittlungsformat entwickelt, das eine wertschätzende und interaktive Teilhabe für Menschen mit Demenz ermöglicht und ihre Ressourcen anspricht.
Kulturelle Teilhabe ermöglichen

Die bisherige Pilotphase (seit November 2020) macht deutlich, dass beide Bereiche – Museen und Einrichtungen der Pflege und Betreuung – zusammenarbeiten müssen. Daher möchten wir insbesondere die teilnehmenden Museen bitten, Pflegeeinrichtungen in ihrer Region - die bisher schon analoge Angebote für Menschen mit Demenz wahrgenommen haben - auf das neue digitale Format anzusprechen.
Ziel ist es dabei, für die Umsetzung eine Art Tandem für die eigene „Pilotphase“ zu bilden. Dies gilt einerseits für die geplanten Schulungen, andererseits für die Praxisphase, in der das Projekt gemeinsam realisiert werden kann. Um genau dies zu unterstützen, werden wir die Interessenten an Schulungen möglichst regional zusammenfassen. So können nachhaltige Netzwerke entstehen.


INHALTE DER SCHULUNGEN

Modul 2: Nach dem ersten Teil der Schulung bieten wir individuelle Termine für Pflegeeinrichtungen / Museen an, um das technische Setting sicherzustellen und zu optimieren. Wir empfehlen dringend, einen solchen Termin wahrzunehmen!

Modul 3: Die digitale Museumsführung (Ablauf und Besonderheiten)

a) Besonderheiten der Objektauswahl
b) kommunikative und visuelle Orientierung für Menschen mit Demenz
c) gemeinsames Entdecken ermöglichen: die Rolle einer Ressourcen-aktivierenden, Teilhabe-orientierten Kommunikation
d) bisherige Erfahrungen; weitere Möglichkeiten des digitalen Formats; Datenschutz; Implementierung des Formats; Evaluation der Fortbildung

Projektaufgabe: > Umsetzung einer digitalen Museumsführung in der eigenen Einrichtung (Pflegeeinrichtung / Museum), die im Rahmen des Projekts möglichst kostenlos angeboten werden sollte!
Sie erhalten ein digitales Handout und eine Teilnahmebescheinigung.



Format:
interaktiv gestaltetes, digitales Webinar

Ort: von Köln aus geleitet

Zeit: 10:00 - 13:00 Uhr
Termin: 16.03. 2021
Teilnahmebetrag Die Teilnahme ist kostenlos (max. 24 Teilnehmer*innen je Fortbildung)
Zielgruppe Mitarbeiter*innen in Pflege und sozial-kultureller Betreuung von Menschen mit Demenz; Multiplikator*innen; Mitarbeiter*innen von Museen im Bereich Inklusion/Demenz (WICHTIG: es sollten bereits Erfahrungen mit analogen Museumsführungen für Menschen mit Demenz vorhanden sein); fortgeschrittene Studierende der betreffenden Fachrichtungen (auf Anfrage)

Erfahrungsaustausch
(de)mentia+art wird sich bemühen, zu der Praxisaufgabe nach etwa 6 bis 9 Monaten einem Erfahrungsaustausch für beide Bereiche anzubieten: Was hat funktioniert? Wo lagen die Schwierigkeiten? Was könnte besser gemacht werden? Welche Möglichkeiten bieten sich darüber hinaus für das Format?
Zugang: Sie erhalten nach Ihrer Anmeldung weitere Informationen, darunter auch eine Kurzanleitung für die Teilnahme an digitalen Meetings. Einige Tage vor dem Webinar erhalten Sie einen Zugangslink.

Referent
Jochen Schmauck-Langer ist Geschäftsführer von (de)mentia+art. Geisteswissenschaftliches Studium. Autor, zertifizierter Kulturgeragoge und Kunstbegleiter für Menschen mit und ohne kognitive oder psychische Erkrankungen. Qualifikation zur Alltagsbegleitung von Menschen mit Demenz.

Anmeldung und weitere Fragen: Jochen Schmauck-Langer :: schmauck.langer(at)live.de :: 0157 88345881

Technische Voraussetzungen für Gruppen in stationärer oder ambulanter Pflegeeinrichtung:

> WICHTIG:
Bis zur Schulung sollten in den teilnehmenden Pflegeeinrichtungen vorhanden sein:

Stabile Internetverbindung, Großbildschirm oder Beamer mit Leinwand, Notebook/Tablet mit Webcam, HDMI-Kabel, zusätzliche mobile Webcam mit Weitwinkel und Mikrofon auf einem leichten Fotostativ (ausziehbar auf etwa 1 Meter), ein USB-Verlängerungskabel von 2 Metern, ggfs. ein zusätzlicher Lautsprecher (kabelgebunden oder Bluetooth)
Anordnung von Stühlen/Rollstühlen im Raum: Die Gruppe (6 bis max. 8 Betroffene) soll für die mobile Webcam möglichst gut sichtbar und akustisch erreichbar sein.

Weitere Informationen: https://www.dementia-und-art.de/index.php/blog/35-digitale-angebote.html


1. Teil der Fortbildung: Voraussetzungen (2.3.)
a) Technisches Setting in der Pflegeeinrichtung; alternative Settings
b) Technische Vorbereitung auf Seiten der durchführenden Museumsmitarbeiter*innen. Möglichkeiten der Präsentation
c) Raumsituation in Pflegeeinrichtungen; Anordnung der Sitzplätze etc., visuelle und akustische Verhältnisse


Modul 2: Nach dem ersten Teil der Schulung bieten wir individuelle Termine für Pflegeeinrichtungen / Museen an, um das technische Setting sicherzustellen und zu optimieren. Wir empfehlen dringend, einen solchen Termin wahrzunehmen!



[Foto: Caritas Seniorenhaus St. Bruno in Köln;
Abbildung (Detail): Huybrecht Beuckeleer, Madonna und Kind, 1563; Wallraf-Richartz-Museum, rba]


Das Projekt wird gefördert durch das:


Kooperationspartner:

Wir danken zahlreichen Museen und Pflegeeinrichtungen und vor allem deren Mitarbeiter*innen für die engagierte Mitwirkung an der Pilotphase!

Ein Projekt von:

25.03. 2021 Digitale Führung | Netzwerk Ehrenfeld | Das Goldene Zeitalter der Malerei

 
[Der Gärtner, Umfeld von Mathieu Lenain l Museum
Wallraf-Richartz

Foto://© Rheinisches Bildarchiv, rba_c004548]

Das Goldene Zeitalter der Malerei in den Niederlanden

Aus der großen Zeit der niederländischen Malerei wollen wir uns einige ausgewählte Bilder anschauen und sie gemeinsam entdecken. Wir schauen auf Männer, Frauen und Kinder, nehmen ihr Leben und die gesellschaftlichen Beziehungen in den Blick: Reichtum, Armut, Machtverhältnisse und das Streben nach Glück.
Wie stets machen wir das ohne kunsthistorische Voraussetzungen, nur auf der Basis dessen, was für alle zu sehen und zu erkennen ist. Eigene Empfindungen und Wahrnehmungen sind sehr erwünscht.

Weiterlesen: 25.03. 2021 Digitale Führung | Netzwerk Ehrenfeld | Das Goldene Zeitalter der Malerei

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