Demenz Stricken Tangotanzen - dementia+art bei 'In unserem Alter' auf WDR 4

Im WDR 4-Magazin 'In unserem Alter' findet sich ein Bericht über "Guerilla-Knitting im Seniorenheim", den Workshop, den Jochen Schmauck-Langer von dementia+art zusammen mit Sabine Osbelt von LOBBY FÜR MÄDCHEN auf der Fachtagung zu Kultureller Bildung im Generationendialog 'It takes two to tango' am 5. Dezember im Rautenstrauch-Joest-Museum, Köln, durchgeführt haben.

Referenzen, Partner, Kooperationen

dementia+art ist binnen kurzer Zeit zu einem der führenden Dienstleister für kulturelle Teilhabe bei Demenz geworden. Wir entwickeln Konzepte kultureller Teilhabe für Senioren, hochaltrige Menschen mit zusätzlichem Betreuungsbedarf und besonders für Menschen mit Demenz und vernetzen die beiden Bereiche Kultur und Demenz.

Unten finden Sie kulturelle Institutionen, Senioreneinrichtungen, kommunale Stellen u.a. für die dementia+art in den Bereichen kulturelle Teilhabe, Demenz, Kommunikation beratend, planend oder als Kooperationspartner tätig geworden ist:

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Stimmen zu dementia+art

  • "Was mir bei der Führung aufgefallen ist, dass die subjektive Wahrnehmung und die klugen Fragen (...), eine sehr persönliche Wahrnehmung und Deutung provoziert und damit etwas Unverwechselbares zu Tage bringen kann. Dadurch dass es hier keine falsche Wahrnehmung gibt und man keine falschen Aussagen machen kann, ist es ein die Persönlichkeit und die Seele förderndes Instrument und ein guter Zugang über die Kunstwahrnehmung zu sich selbst. Dass dies ein abwechslungsreicher Tag, mit bleibender Erinnerung sein kann, weil er etwas in den Teilnehmenden ausgelöst hat, versteht sich von selbst. Es ist wie das Lesen in einem guten Buch, Bilder, Erinnerungen und Emotionen werden freigesetzt, aber gut begleitet!"

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(de)mentia+art - Kultur für Menschen



ll  A  K  T  U  E  L  L

ll Regionale Kulturtermine D/A/CH l  H i e r
ll Erfahrungsbericht  l Von Graz über die Rhön zum Schokoladenmuseum - Erfahrungsaustausch Kulturbegleitung für Menschen mit Demenz
ll Newsletter l 05/2021

ll F O R T B I L D U N G E N
ll Fortbildung l 24.01.2022  l Oldenburg l Kulturelle Teilhabe für M. mit Demenz l analog + digital l Online-Erfahrungsaustausch
ll Workshop l 31.01.2022 l München l Digitale Museumsführungen f. Menschen mit Demenz l Digitaler Vortrag 

ll F Ü H R U N G E N
ll  AB 2.2022 l Interaktive digitale Führungen für das Kolumba l Themen: "In die Weite" + Highlights l Menschen mit + ohne kognitive oder psychische Beeinträchtigungen
ll 19.01.2022 l Digital l Klassische Moderne l Menschen mit + ohne psychische Beeinträchtigungen
ll 31.01.2022 l Digital l "Goldenes Zeitalter der Malerei" l Menschen mit + ohne kognitive Beeinträchtigungen (Demenz)



Highlights aus den Sammlungen der Museen entdecken: analog oder digital
ll  Vom Goldenen Zeitalter bis zum Impressionismus ll Wallraf-Richartz-Museum
ll  Seifenblasen und Haute Couture ll Museum Schnütgen
ll  Das Alte Köln entdecken ll Kölnisches Stadtmuseum
ll  Die Klassische Moderne ll Museum Ludwig
ll  In die Weite ll Kolumba Kunstmuseum

Mehr Infos zu Führungen für Menschen mit und ohne Demenz:  H i e r
Mehr Infos zu Führungen für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen (Schüler oder Erwachsenengruppen):  H i e r

> Kontakt Wunschtermin Frühjahr 2022: schmauck.langer (at) live.de / 015788345881



ENGLISH

   

Jochen Schmauck-Langer

Kulturelle Teilhabe in der Pandemie: Fortbildungen als Online-Schulungen + Digitale Museumsführungen für Menschen mit kognitiven (Demenz) oder psychischen Beeinträchtigungen

  1. Die Pandemie hat auch die Fortbildungen von (de)mentia+art erreicht. Wir können nicht mehr 'einfach' auf Spätherbst oder Frühling oder... verschieben, sondern wir haben uns entschlossen, unsere Fortbildungsformate ortsunabhängig auch als Online-Schulungen anzubieten. Dabei bleiben die Teilhabe-Orientierung, das Vergnügen am gemeinsamen Lernen sowie das eigene Entdecken in Kleingruppen erhalten.

  2. Als Reaktion auf die Pandemie mit ihren existentiellen Erfahrungen von Isolation und Einsamkeit wurde von uns ein neues, digitales Format von ortsunabhängigen, interaktiven und Teilhabe-orienentierten Museumsführungen für Menschen mit Demenz entwickelt. Das Bundesfamilienministerium (BMFSFJ) förderte die Erprobung und eine bundesweite Verbreitung für etwa ein Jahr. - Wenn Sie als Museum oder als Pflegeeinrichtung an dem digitalen Format interessiert sind, nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf.  


Weniger oder mehr? - Kulturelle Teilhabe nach einer Pandemie

Erfahrungen mit der weltweiten Verbreitung der Viruserkrankung COVID-19 lassen wichtige Veränderungen erkennen. Diese gelten auch für die Kultur. (de)mentia+art arbeitet in Museen und Konzerthäusern insbesondere für und mit Menschen mit kognitiven oder psychischen Einschränkungen. Das reicht von Schüler:innen bis zu hochaltrigen Senior:innen. Die aktuelle Pandemie ist für alle Menschen schwierig. Die existentielle Gefährdung verdichtet sich jedoch für die genannten Gruppen, insbesondere für Menschen in sehr hohem Alter.

Sehnsucht nach Sinn und Schönheit

Zugleich wächst die Sehnsucht, gerade auch in Bildern und Objekten existentiellen Sinn und sinnliche Schönheit zu entdecken. In unseren Führungen ist es strukturell angelegt, dass wir ein Bild gemeinsam entdecken und jeder dazu etwas beitragen kann: Sei es mit einem Blick ausgedrückt, gesummt, mit wenigen oder mit vielen Worten gesagt.

Weiterlesen: H I E R



Eine schöne Zeit. Glücksgefühle. Ein Stück mehr an Lebensqualität

Teilhabe und der Wunsch danach erweisen sich als prägendes Phänomen unserer Zeit. (de)mentia+art hat in den letzten Jahren gemeinsam mit den Kulturpartnern Angebote für unterschiedliche Besuchergruppen gestaltet. Daraus entwickelte sich letztlich ein Modell, das sich 'Teilhabe-orientierte Vermittlung' nennt. Es ermöglicht Kultureinrichtungen, Menschen mit wenig Erfahrung in 'Hochkultur' ebenso anzusprechen wie Menschen mit kognitiven oder psychischen Beeinträchtigungen, Schüler ebenso wie Menschen mit demenziellen Veränderungen. Vor allem in den Bereichen Kunst und Museen sowie in der Musik wollen wir ein ‚Ankommen‘ ermöglichen für Menschen, denen das bisher nicht oder nicht ohne weiteres möglich war. Viele Museen, Konzerthäuser und Bildungseinrichtungen sind dabei unsere Kooperationspartner.

Große Erfahrung haben wir mit dem Krankheitsbild Demenz. (de)mentia+art will mit den Möglichkeiten von Kunst und Musik den demografischen Wandel aktiv im Sinne von Inklusion mitgestalten. Pflegende und Betreuende schulen wir für eine KULTURBEGLEITUNG von Menschen mit Demenz. Mehr lesen



Kunst für die Seele - Anerkennung und Ermutigung

Um auch Kinder und Jugendliche im Museum ‚ankommen‘ zu lassen, arbeiten wir gerne mit Schulen zusammen. Bei der Begegnung mit ästhetischen Objekten sind die Erfahrungen, Meinungen und lebensweltlichen Ressourcen der jugendlichen Besucher entscheidend. Bei Projekten in der Soziokultur ermöglichen wir es Menschen, im öffentlichen Raum über Kunst zu sprechen. Sie erfahren Anerkennung und erleben eine Steigerung des Selbstwertgefühls. Mehr lesen


  • Kurzinfo 'Kultur für Menschen' > unten zum Download
  • Kurzinfo 'Kulturelle Teilhabe für Menschen mit Demenz' > unter PFLEGE/DEMENZ

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