Liebe Leserinnen und Leser,
es gibt in den Kölner Museen zum Jahresende hin (und für das Jahr 2026) einige interessante Ausstellungen. Neben „5 Freunde“ im Ludwig auch „Schmuck-Design von Künstlerinnen“ im MAKK sowie die herausragende Präsentation von „Amazonia“ des weltberühmten Fotografen Sebastiao Salgado im Rautenstrauch-Joest. Nicht zu vergessen: „Smile“ im Ludwig. Körpersprache pur! Das Museum zeigt, wie das Lächeln in die Welt kommt. Wir haben kleine Artikel dazu und zu Angeboten für den Inklusionsbereich in den Newsletter eingestellt.
Beigefügt ist auch ein kleiner Essay. Er geht auf eine Erfahrung des Scheiterns zurück, als (de)mentia+art schon 2012 (!) das zentrale Thema Demenz für das damalige „Sommerblut“-Kultur-Festival entwickelt und organisiert hat. Der Essay handelt von jüdischer Identität und Demenz in einer Zeit, als solche Fragestellungen noch lange nicht selbstverständlich waren.
Rückblickend erwähnen möchte ich auch eine Erfahrung aus der breit angelegten Schulung für Museen des großen Joanneum-Verbundes in Graz und der Steiermark. Auf Wunsch der Museen stand erstmals nicht der Inklusionsbereich (Demenz / psychische Erkrankungen) im engeren Sinn im Focus. Vielmehr ging es, in intensiven praktischen Übungseinheiten in den Museen, um die von (de)mentia+art entwickelte und seit mehr als zehn Jahren praktizierte Methode der „Teilhabeorientierten Vermittlung“. Das ambitionierte Format, ein Paradigmenwechsel für die Kunstvermittlung, soll nun auch jenseits des Inklusionsbereiches angewandt werden. Eine schöne Wertschätzung für die Arbeit von (de)mentia+art.
Gleich ob bei analogen Führungen und Angeboten in Köln oder bei digitalen im deutschsprachigen Bereich: Ich freue mich auf Sie!
Herzlich grüßt Sie
Jochen Schmauck-Langer
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