Schmuck von Künstlerinnen. Von Louise Bourgeois bis Yoko Ono (bis 26.04.2026)

Louise Bourgeois, Brosche, 1996 / 2005, © VG Bild-Kunst Bonn 2025 (Foto: © Private Sammlung)

Das Museum für Angewandte Kunst Köln (MAKK) zeigt erstmals in Deutschland eine Sonderausstellung speziell zu Schmuckentwürfen von Bildenden Künstlerinnen des 20. und 21. Jahrhunderts. Präsentiert werden rund 90 Schmuckarbeiten von 45 international bedeutenden Künstlerinnen. Darunter Sonia Delaunay, Rebecca Horn, Leiko Ikemura und Niki de Saint Phalle und Rosemarie Trockel, die auch schon mit Bildender Kunst in den Kölner Museen vertreten sind.

Die Werke geben einen Einblick in die Kunstströmungen von den 1920er Jahren bis heute. Sie spiegeln künstlerische Zeitströmungen und eröffnen gleichzeitig überraschende Perspektiven auf das Werk der einzelnen Künstlerinnen. Damit steht reduzierte Ästhetik neben einer expressiven Präsenz oder spielerischem Humor. 

Mit der Ausstellung knüpft das Museum für Angewandte Kunst an die Sammlungspräsentation „Faszination Schmuck. 7000 Jahre Schmuckkunst“ an – an der auch Menschen mit Demenz oder mit psychischen Erkrankungen teilhaben durften.

 

TEILHABEORIENTIERTE FÜHRUNGEN

Wir bieten für Menschen mit psychischen oder mit kognitiven Beeinträchtigungen (Demenz), aber auch für Gruppen mit wenig Kunsterfahrung besondere Führungen durch die Ausstellung an. Die Führungen sind teilhabeorientiert und sprechen die Ressourcen von Betroffenen an. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, aber ihre Wahrnehmungen und Meinungen sind besonders willkommen!

Führungen für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen können auf Anfrage von der Eckhard Busch Stiftung gefördert werden.

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