Im Deutschlandfunk - Neue Wege der Betreuung von Menschen mit Demenz

Jochen Schmauck-Langer im DLF über Kulturelle Teilhabe

Am 3. Mai moderierte Dörte Hinrichs im Deutschlandfunk in der Reihe 'Lebenszeit' eine Diskussion über "Demenzkranke und ihre Bedürfnisse - Suche nach neuen Zugangswegen"

 "Neue wissenschaftliche Erkenntnisse und Methoden finden zunehmend Eingang in die Praxis: So kann mit Programmen aus Bewegung, geistiger Aktivität und alltagspraktischem Training das Voranschreiten der Demenz nachweislich verzögert werden. Sinnvolle Tätigkeiten, die an die Fähigkeiten und Erfahrungen der Betroffenen anknüpfen, steigern ihre Zufriedenheit: Sie beackern Gärten, putzen Gemüse für das Mittagessen, kaufen ein oder besuchen sogar Tanzschulen, Konzerte und Museen, die neuerdings spezielle Programme für Demenzkranke anbieten. All das fördert den Erinnerungswert und stärkt das Selbstwertgefühl dieser Menschen. In der heutigen Sendung diskutieren wir über neue Ansätze im Umgang mit Demenzkranken und sind auch gespannt auf Ihre Erfahrungen und Ansichten."

Es diskutierten Dr. Henning Scherf, ehem. Bremer Bürgermeister und Autor
Dipl. Päd. Gerlinde Strunk-Richter, Kuratorium Deutsche Altershilfe
Prof. Dr. med. Elmar Gräßel, Leiter des Bereichs Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie am Universitätsklinikum Erlangen
Jochen Schmauck-Langer von dementia+art e.V. war in einem Telefon-Interview über besondere Angebote Kultureller Teilhabe daran beteiligt.

Die Diskussion im Deutschlandfunk ist nachzuhören: hier (Der Aspekt 'Kulturelle Teilhabe' zwischen 0.53 und 0.59)

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