Kunst für die Seele

Das Projekt »Kunst für die Seele – Museum erleben« eröffnet Menschen in psychischen Krisen einen neuen Zugang zu den eigenen Wahrnehmungen und zur Welt. Der anschauliche Artikel von Ellen Westphal und Tina Emsermann ist aktuell in der 'Psychosoziale Umschau' (2017/3) erschienen.


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'Kunst für die Seele – Museum erleben (2) für Kinder und Jugendliche der JCW-Schule

'Museum erleben - Kunst für die Seele' – ist ein neues Kooperationsprojekt, das Menschen mit psychischen Erkrankungen und Einschränkungen einlädt, unter Anleitung Kunst in Kölner Museen gemeinsam zu erleben und sich darüber auszutauschen. Im Vordergrund stehen dabei die Bilder und Objekte, aber es sollen auch neue Zugänge ermöglicht, Lebenserfahrungen und Erinnerungen angestoßen, Ressourcen geweckt und das sinnliche Erleben gestärkt werden. Das Projekt ist eine Kooperation der Eckhard Busch Stiftung mit dementia+art, der JCW Schule, der Köln Ring gGmbH und dem Museumsdienst der Stadt Köln.

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Erfahrungsbericht (1): 'Kunst für die Seele – Museum erleben' für psychisch erkrankte Erwachsene

'Museum erleben - Kunst für die Seele' – ist ein neues Kooperationsprojekt, das Menschen mit psychischen Erkrankungen und Einschränkungen einlädt, unter Anleitung Kunst in Kölner Museen gemeinsam zu erleben und sich darüber auszutauschen. Im Vordergrund stehen dabei die Bilder und Objekte, aber es sollen auch neue Zugänge ermöglicht, Lebenserfahrungen und Erinnerungen angestoßen, Ressourcen geweckt und das sinnliche Erleben gestärkt werden. Das Projekt ist eine Kooperation der Eckhard Busch Stiftung mit dementia+art, der JCW Schule, der Köln Ring gGmbH und dem Museumsdienst der Stadt Köln.

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Barrierefreiheit - auch für Menschen mit Demenz?

In Wolfenbüttel fand ein dreitägiger Workshop zu Fragen der Barrierefreiheit insbesondere im Museumsbereich statt. Ort war die angesehende Bundesakademie für Kulturelle Bildung. Die ReferentInnen gingen sehr detailreich und kompetent auf verschiedene Sinnesbeeinträchtigungen (Sehen, Hören, Bewegen) ein, stellten die Realität vor und die Möglichkeiten wirklicher Teilhabe, wie sie in der wegweisenden UN-Charta zu den Rechten von Menschen mit Beeinträchtigungen beschrieben sind.

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Heute bin ich - im Augenblick: Künste öffnen Welten für Kinder und Menschen mit Demenz


Mit "Kultur macht stark" fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung außerschulische Angebote der kulturellen Bildung für bildungsbenachteiligte Kinder und Jugendliche. Die Angebote werden von lokalen Einrichtungen und Vereinen, die sich in Bündnissen für Bildung zusammen schließen, umgesetzt. Ein Bündnis für Bildung besteht aus mindestens drei lokalen Einrichtungen oder Gruppierungen, die sich für bildungsbenachteiligte Kinder und Jugendliche einsetzen und im Bereich der kulturellen Bildung engagieren. Die Partner sollten möglichst unterschiedliche Kompetenzen und Perspektiven mitbringen.
In Köln wurde 'Heute bin ich – im Augenblick' mit einer Förderung des BFBF bedacht. dementia+art ist einer der Bündnispartner für das anspruchsvolle Projekt.

Eine Kindergruppe aus einer Grundschule in Köln-Ehrenfeld führt ein Schulhalbjahr lang mit einer Gruppe von demenziell veränderten Seniorinnen eines Seniorenhauses ein generationsübergreifendes Projekt durch. Im Mittelpunkt dabei steht die Auseinandersetzung mit Gefühlen. Geplant sind Begegnungstreffen in ausgewählten städtischen Museen der Stadt Köln sowie Termine, die die Begegnung der Kinder mit den Seniorinnen und Senioren vor- und nachbereiten.

Die Kinder setzen sich zunächst mit Mies van Houts Bilderbuch „Heute bin ich“ auseinander, dessen emotionale Gestaltung die Erweiterung von Wortschatz und Ausdrucksmöglichkeiten fördert. Zudem werden die Kinder auf die Begegnung mit alten Menschen und Demenz vorbereitet. Diese Aufgabe übernimmt dementia+art.

Als Vermittler zwischen Kultur und Demenz richtet dementia+art Angebote nicht zunächst kognitiv, sondern emotional aus: Erinnerungen, Lebenswelten und Erfahrungen stehen dabei im Mittelpunkt. Kindgerecht werden Krankheitsbild und Grundlagen der Kommunikation vermittelt.

Ein Kulturgeragoge und eine Museumspädagogin des Museumsdienstes begleiten sodann die gemeinsamen Besuche von Kindern und Menschen mit Demenz in verschiedenen Museen und moderieren sie. In bis zu zehn Tandems aus Kind und Senior beschäftigen sich die Gruppen mit positiven Emotionen, indem Gefühle wie Freude, Erstaunen, Zufriedenheit, Stolz oder Mut beleuchtet werden. Nach diesen Kriterien werden auch die Bilder und Objekte ausgesucht, die gemeinsam betrachtet werden. Wesentlich geht es auch darum, gemeinsam eine schöne Zeit zu erleben. 
Anschließend dienen Workshops der gemeinsamen praktischen Vertiefung, so dass die Arbeitsergebnisse am Ende in einer kleinen Ausstellung präsentiert werden können.

HINWEIS:  Das Projekt musste aus formalen Gründen im letzten Moment gekanzelt werden.

Menschen mit Down Syndrom im Kölner Stadtmuseum

Nach längerer Planung  besuchte eine Gruppe von Menschen mit Down Syndrom (Trisomie) das Kölner Stadtmuseum. Die Gruppe hatte eine der besonderen Führungen gebucht, die der Museumsdienst Köln in Zusammenarbeit mit dementia+art für Menschen mit Demenz anbietet. 

Das Kölnische Stadtmuseum bietet einen lebendigen Einblick in die Geschichte Kölns „wie es einmal war“. Menschen mit Demenz sind jedoch auf eine besondere Art der Kommunikation angewiesen. Deshalb wurden eigens für sie Führungen entwickelt.

Die von dementia+art geschulten Kunstvermittler sind vertraut mit der besonderen Art der Kommunikation, die die Ressourcen der Teilnehmer berücksichtigt. Die Führungen bieten - zusammen mit den musikalischen Akzenten des Akkordeonspielers - ein lebendiges sinnliches Erleben, das die Möglichkeit einschließt, an noch vorhandene Erinnerungen anzuknüpfen.

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It takes two to tango - dementia+art auf der Fachtagung zum Generationendialog in Köln

Den Tagungsbericht finden Sie  h i e r

kubia, das Kompezenzzentrum für Bildung und Kultur im Alter, veranstaltet am 5. Dezember 2012 im Rautenstrauch-Joest-Museum in Köln die Fachtagung „It takes two to tango“ zu Kultureller Bildung im Generationendialog.

Auf der Fachtagung werden in Fachvorträgen und Praxisbeispielen Grundlagenwissen und Erfahrungen, die zu einem erfolgreichen Miteinander der Generationen beitragen, vorgestellt und anschließend zur Diskussion gestellt. Workshops laden dazu ein, Methoden aus der kulturellen Praxis kennen zu lernen und auszuprobieren.

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'Dobsche' heißt 'gut!' Jochen Schmauck-Langer über das Sommerblut-Festival in der Zeitschrift 'Kulturräume'

Dieser Tage erschien die 2. Ausgabe der Zeitschrift 'Kulturräume' des angesehenen Kubia-Instituts (Kunst und Bildung im Alter). Das Heft war vor allem dem Thema 'Kulturelle Teilhabe bei Demenz' gewidmet. Ich war angefragt, einen Artikel über die Erfahrungen beim diesjährigen Sommerblut-Festival mit dem Schwerpunkt Demenz zu berichten. 

"Im Mai 2012 fand in Köln das Sommerblut Festival der Multipolarkultur statt. Zum diesjährigen Schwerpunktthema »Demenz« entwickelten Jochen Schmauck-Langer und Michael Becker von dementia+art ein Rahmenprogramm, bei dem die kulturelle Teilhabe von Menschen mit Demenz im Mittelpunkt stand. Jochen Schmauck-Langer berichtet davon, wie Schlagworte wie Integration, Inklusion und Barrierefreiheit mit Leben gefüllt wurden."

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