Pretty Woman und ich

Zu den berühmtesten Werken der Weltliteratur zählt die tragische Liebesgeschichte von Romeo und Julia, wie Shakespeare sie in seinem Drama erzählt. Zu allen Zeiten wurde danach wieder auf den Stoff zugegriffen, in Drama und Erzählung, in Film, Musik und nicht zuletzt im Tanz.

Ich war kaum Zwanzig, als ich damit in Berührung kam. Der Anlass war ein Aufenthalt in Paris, für einige Wochen in den Semesterferien. Durch Zufall ergatterte ich eine Stehkarte für die Pariser Oper, noch dazu für die Aufführung eines abendfüllenden klassischen Balletts. Warum ich hinging? Ich weiß es nicht mehr. Aus dem Kleinbürgertum stammend, mit einer verschachtelten Bildungsbiografie war ich nie in der Oper gewesen, nie im klassischen Ballett...

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18.01. Kölner Philharmonie: Happy Hour mit Prokofjews Romeo und Julia

Sergej Prokofjews »Romeo und Julia«, 1938 in Brno uraufgeführt, ist das unangefochtene Gipfelwerk des sowjetischen Ballettrepertoires. In den Suiten, die der Komponist selbst für den Konzertsaal zusammenstellte, werden die packendsten Momente auf der virtuellen Klangbühne lebendig.
Der lettische Dirigent Andris Poga verdiente sich die Sporen als Assistent Paavo Järvis beim Orchestre de Paris, 2013 wurde er als Chefdirigent an das Lettische Nationalorchester Riga berufen.

Kalender 2018: Bilder für die Seele

C Eckhard Busch Stiftung

Seit 2012 veröffentlicht die Eckhard Busch Stiftung jährlich den Wandkalender "Bilder für die Seele". Dabei sind in spannenden Zusammenarbeiten ganz unterschiedliche und für sich immer einzigartige Kalender entstanden. Nun wurde erstmalig Künstlern die Möglichkeit geboten, den Kalender für das Jahr 2018 zu gestalten und so ihre Werke zu präsentieren.


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Fachverband Kunst- und Kulturgeragogik ist Mitglied im Deutschen Kulturrat

Kunst- und Kulturgeragogik nun Thema der Kulturpolitik

Der Fachverband Kunst- und Kulturgeragogik e.V. wurde im November 2017 als Mitglied in die Sektion Soziokultur und Kulturelle Bildung des Deutschen Kulturrats aufgenommen.

dementia+art engagiert sich seit Jahren in diesem Arbeitsfeld. Wir organisieren für Menschen mit und ohne Demenz Veranstaltungen im Musik- und Museumsbereich, schaffen regionale und überregionale Netzwerke und sind im ganzen deutschsprachigen Bereich zu einem wichtigen Anbieter von Fortbildungen geworden, in denen wir für Kulturinstitutionen und für Pflegeeinrichtungen unsere Erfahrungen weitergeben.

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11.12. Vorweihnachtliches Bläserkonzert des WDR in der Citykirche in Aachen

                                  

                                        

Der WDR und das WDR Sinfonieorchester bieten zusammen mit dementia+art auch in diesem Jahr wieder ein - barrierefreies und kostenloses - vorweihnachtliches Kammerkonzert für Menschen mit Demenz in einer Region außerhalb von Köln an. In diesem Jahr ist es Aachen. Ein Bläserensemble des Sinfonieorchesters bringt Werke von Mozart mit.

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12.12.2017 15 Uhr Vorweihnachtliches Bläserkonzert im WDR Köln

Der WDR und das WDR Sinfonieorchester bieten zusammen mit dementia+art auch in diesem Jahr wieder ein - barrierefreies und kostenloses - vorweihnachtliches Kammerkonzert für Menschen mit Demenz an. Diesmal ist es ein Bläserensemble des Sinfonieorchesters, das Werke von Mozart spielt. Musik gilt als Königsweg zur inneren Welt der Gefühle. Freuen Sie sich am 12. Dezember um 15 Uhr auf ein ganz besonderes Kammerkonzert mit gemeinsamem Singen und Musizieren zum Schluss!

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30.11. Köln Erfahrungsaustausch - Fortbildung Kulturbegleiter für Menschen mit Demenz

(AUSGEBUCHT)
Das Konzept von dementia+art sieht vor, am Ende einer mehrtägigen Fortbildung den TeilnehmerInnen eine Praxisaufgabe zu stellen: nämlich das Erfahrene in ihrer Einrichtung oder Institution umzusetzen. Dazu wird nach einer Weile ein Erfahrungsaustausch angeboten: Was hat geklappt? Wo gab es Probleme? Im gemeinsamen intensiven Austausch mit der Gruppe werden oftmals neue Möglichkeiten und Wege aufgezeigt.
Der nächste Erfahrungsaustausch findet am 30.11. 2017 in Köln statt zu einer Fortbildung zum 'Kulturbegleiter von Menschen mit Demenz'. Sie fand im Spätsommer für Mitarbeiter verschiedene Seniorenhäuser der Stiftung der Cellitinnen zur hl. Maria statt. Es ist die fünfte Veranstaltung dieser Art in der auf jahrelangen, auf Nachhaltigkeit angelegten Zusammenarbeit mit der Stiftung. (siehe dazu: Rahmenvereinbarung)

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07.12.Happy Hour mit Mahler - Sinfonie Nr.1, Kölner Philharmonie

2012 sprang Cristian Măcelaru kurzfristig beim Chicago Symphony Orchestra für den erkrankten Pierre Boulez ein. Das bescherte dem jungen amerikanischen Maestro nicht nur eine hymnische Presse, sondern auch Einladungen zu weiteren bedeutenden Orchestern in den USA und Europa.

Mit Gustav Mahlers erster Sinfonie beleuchtet Cristian Măcelaru einen Wendepunkt in der deutschösterreichischen Sinfonik: Hinter dem »titanischen « Überschwang dieser Musik lauern bereits die Brüche und Verwerfungen der Moderne.

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Kultur als ästhische und soziale Teilhabe

dementia+art versteht sich als Vermittler zwischen Kultur und verschiedenen Bereichen von Pflege und Betreuung, Schule und Soziokultur. Inhaltliche Schwerpunkte sind Musik und Kunst, Konzerthäuser (seit Jahren arbeiten wir mit dem WDR Sinfonieorchester zusammen) und der Museumsbereich.

In den letzten Jahren durften wir Erfahrungen in vielen unterschiedlichen Museumsräumen sammeln: in Berlin, Hamburg, München und Köln ebenso wie in nahezu allen deutschen und österreichischen Bundesländern, in Kleinstädten wie auch in ländlichen Räumen. Dabei wurden die räumlichen Bezüge, die Museumssparten und Art der Sammlungen immer vielfältiger.

Nahezu 200 Führungen in unterschiedlichen Museen, 20 Kammerkonzerte und ebenso viele Konzerte in anderen Musikformaten ermöglichten uns einen großen Erfahrungsschatz. Dieser bezieht sich vor allem auf:

  • Besucher, die noch nie oder nur selten an solchen Orten der 'Hochkultur' waren (Hochaltrige Menschen mit und ohne Demenz, aber auch oftmals deren pflegende und betreuende Begleiter)
  • Menschen mit psychischen Erkrankungen, bei denen nicht ein reiner Bildungsinput im Vordergrund steht
  • Schüler mit psychischen Erkrankungen und oftmals mit Distanz zu Museen als 'außerschulischem Lernort'
  • und allgemein Menschen mit wenig Kulturerfahrung, die mit herkömmlicher Kulturvermittlung nicht erreicht werden

EINFACH  SCHAUEN

Stets versuchen wir, die Objekte genau auf die Zielgruppen zu beziehen. Unsere Teilhabe-orientierte Vermittlung erweist sich dafür in besonderem Maße als geeignet, weil sie ohne Bildungsvoraussetzungen agiert. Ihr Ziel ist es, Menschen im Museum im gemeinsamen Entdecken ästhetischer Objekte auch intensive soziale Erfahrungen zu ermöglichen und sie dadurch 'ankommen' zu lassen - und zwar mit ihren eigenen Ressourcen, ihren Meinungen, ihren Erfahrungen. Resilienz und Empowerment sind hier wichtige Stichworte.

'Einfach schauen - Teilhabe-orientierte Vermittlung'  will die hochspezialisierten Bildungsprogramme nicht ersetzen. Aber sie ist ein Angebot, diese für bestimmte Zielgruppen zu ergänzen - letztlich als eine Voraussetzung, auf die 'herkömmliche' Bildungsangebote im Museum aufbauen können. Auf diese Weise wollen wir kulturelle Teilhabe für Menschen ermöglichen, für die das bisher nicht oder nicht ohne weiteres möglich ist.



  • Viele Erfahrungs- und Medienberichte dazu finden Sie in den entsprechenden Blogkategorien.
  • Unsere Fortbildungen für die unterschiedlichen Bereiche finden Sie unter BILDUNG.
  • REGIONALE  KULTURTERMINE unter der gleichnamigen Rubrik, aufgelistet nach Kulturbereichen und Stadt/Region

 

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