Newsletter 8_2017

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Leser,

ich möchte kurz auf einige Fortbildungen hinweisen, die nach der 'heißen' Sommerphase stattfinden. Es gibt noch ein paar freie Plätze:

  • bei den Fortbildungen in Mainz (29.8.-31.8.  H i e r ) und Köln (5.-6.9. H i e r ) Sie haben das Ziel, praxisnah Kulturbegleiter für Menschen mit Demenz zu schulen.
  • bei der Musikfortbildung (25.-26.9.), bei der es darum geht, Konzertformate für Menschen mit Demenz zu gestalten - mit einem Praxisteil bei unserem Kammerkonzert mit dem WDR am 26.9. (H i e r)

Herzlich aus Köln

Jochen Schmauck-Langer, dementia+art

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Newsletter 7_2017

Teilhabe
 
Soziale und kulturelle Teilhabe ist für die meisten von uns selbstverständlich. Sie gehört zu unserer Gesellschaft, ist Teil der Lebenswelt, in der wir uns – zumindest was wichtige Bereiche angeht - ganz selbstverständlich bewegen. Teilhabe wird erst dann ein ‚Problem‘, wenn sie nicht möglich ist, wenn sie an bestimmte Voraussetzungen und Bedingungen geknüpft ist, wenn sich Barrieren und Hemmnisse auftun. Das gilt auch für kulturelle Teilhabe und das gilt für Menschen mit Demenz, die vielfach nicht mehr eigenständig darüber entscheiden können, 'spontan' ins Museum zu gehen oder ein Konzert zu besuchen. Daran etwas zu ändern war gewiss der entscheidende Impuls, dementia+art zu gründen.

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Newsletter 6_2017

Sehr geehrte Damen und Herren,

es gibt außer Alzheimer viele Arten dementieller Veränderungen und noch mehr Menschen, die darunter leiden. Zumeist sind es hochaltrige Menschen über 80 Jahre, die sich in einer frühen, mittleren oder späten Phase befinden. Aber es gibt auch immer mehr jüngere Menschen, die betroffen sind. Jede dieser 'Phasen' hat ihre eigenen Möglichkeiten und Bedingungen und natürlich ganz individuelle Ausprägungen in Bezug auf die Ressourcen der Betroffenen.
Das gilt auch für Angebote, die Kulturinstitutionen für diese keineswegs einheitliche Zielgruppe machen möchten. Ein langer und aufwändiger Prozess, der zudem ein umfangreiches, stabiles Netzwerk hin zu Betroffenen, Angehörigen sowie Pflege- und Betreuungsinstitutionen voraussetzt. Letztlich kann es sich bei solchen Angeboten im Kulturraum (die in der Regel für Gruppen gedacht sind) nur um Annäherungen an vermutete innere Ressourcen handeln.

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Newsletter 5_2017

Sehr geehrte Damen und Herrren,

wir haben in den letzten Wochen die zahlreichen Kulturtermine, die Sie bisher im Newsletter gefunden haben, für die Webseite von dementia+art überarbeitet. Es gibt auch mehr Kulturbereiche. Diese sind verlinkt und damit leicht ansteuerbar. Auch die inhaltlichen Kategorien des Newsletters sind jetzt direkt anzuklicken. Der Newsletter soll dadurch übersichtlicher und serviceorientierter werden. Ich hoffe, das ist uns gelungen.

Herzlich grüßt Sie aus Köln

Jochen Schmauck-Langer, dementia+art

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Newsletter 4_2017 Spargelzeit

"Der ist nicht richtig hart!" Ein alter, weißhaariger Mann beschreibt in einer Führung für Menschen mit Demenz im Wallraf-Richartz Museum ein Gemälde von Edouard Manet. Seine Meinung unterstreicht er mit einer Geste, führt dabei Daumen und Zeigefinger der rechten Hand bis auf etwa zwei Zentimeter zusammen: "Der ist irgendwie - weich!" 

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Newsletter 3_2017

Ungekünstelt

Sehr geehrte Damen und Herren,

vor einiger Zeit durfte ich in der Schweiz die bekannte, ja fast schon legendäre Sonnweid Stiftung besuchen, eine Pflegeeinrichtung der besonderen Art für Menschen mit Demenz. Michael Schmieder, langjähriger Leiter der Einrichtung, wies damals auf das ambitionierte Kunstprojekt hin, das nun seit einiger Zeit unter dem Namen Ungekünstelt zu sehen ist: und zwar in der Form von schön gestalteten Online-Ausstellungen.

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