04.03.2024 18 Uhr: Kennenlernen und Entdecken! Digitale Highlights der Kunst (2)

 

[Caritas Seniorenhaus St. Martha, Speyer; Huybrecht Beuckeleer: Madonna und Kind, ca.1563 (Detail). Wallraf, Köln]

Wer das vielfach immer noch skeptisch beäugte interaktive digitale Format für Menschen mit und ohne Demenz in Pflege- oder Betreuungseinrichtungen einmal in den Blick nehmen will, kann das kostenlos: Ab Februar 2024 bieten wir jeden 1. Montag im Monat 18 Uhr ein etwa 30 minütiges Kennenlernen. Dabei geben wir einen praktischen Einblick in die technischen Voraussetzungen und entdecken zugleich ein oder zwei Highlights aus der Welt der Malerei!



Den Zugangslink finden Sie hier:

Jochen Schmauck-Langer lädt Sie zu einem geplanten Zoom-Meeting ein.

Beitreten Zoom Meeting
https://us02web.zoom.us/j/82495194219?pwd=ajMzNEdJVSsrNy9wTFFXeW9Lb1RuQT09

Meeting-ID: 824 9519 4219
Kenncode: 419581

 

Neu: Podcast 'Kunst für die Seele' - Führungen für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen

[Wilhelm Leibl: Mädchen am Fenster (Detail), 1899 / Wallraf-Richartz-Museum]

Der trialogische Podcast der Eckhard Busch Stiftung rund um psychische Krisen, Erkrankungen und gegen das Stigma wird von Bettina Busch und Paula Meßler angeboten. Mit Betroffenen, Angehörigen und Expert*innen werden Gespräche geführt, Erfahrungen und Meinungen ausgetauscht. Mit Folge 42 hat er jetzt schon eine schöne Tradition. Thema ist diesmal das von (de)mentia+art seit Jahren angebotene Format für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen. Der Podcast gibt Auskunft über den äußeren und inneren Ablauf solcher Führungen, ihre Ziele und auch die Herausforderungen, denen sich alle Beteiligten stellen müssen.

Den Podcast zu 'Kunst für die Seele - Museum erleben' mit Bettina Busch, Ellen Westphal und Jochen Schmauck-Langer finden Sie kostenlos:  H i e r
 


Das Projekt wird seit Jahren nachhaltig von der Eckhard Busch Stiftung gefördert. Informationen dazu hier: www.eckhard-busch-stiftung.de/projekte/kunst-fuer-die-seele-museum-erleben-ab-jetzt-auch-digital-und-interaktiv/

Bei (de)mentia+art sind zahlreiche Artikel, Erfahrungsberichte und die zugehörige Fortbildung versammelt: www.dementia-und-art.de

Wichtige Projektpartner (neben anderen) von Anfang an: Johann-Christoph-Winters-Schule: www.jcw-schule.de / KölnRing eGmbH: https://www.koeln-ring.de/

Das Projekt findet in Köln in enger Kooperation von Eckhard Busch Stiftung, (de)mentia+art und dem Museumsdienst Köln statt. Beteiligt sind die Museen Ludwig, Wallraf-Richartz, Schnütgen sowie das erzbischhöfliche Kolumba Kunstmuseum. Aktuell dürfen wir auch die Sonderausstellung 'Zwischenräume' im Museum für Ostasiatische Kunst für Menschen mit kognitiven oder psychischen Beeinträchtigungen nutzen.

09.04. / 13.05.24 Digital: Schulung Digitale Museumsführungen für Menschen mit + ohne Demenz in Senioreneinrichtungen


[Foto: Caritas Altenzentrum St. Bruno
Abb.: Huybrecht Beuckeleer, Madonna und Kind, 1563,
Wallraf Museum, Köln (Rheinisches Bildarchiv)]

Im letzten Jahr hat die Nachfrage nach digitalen Führungen für Menschen mit kognitiven oder psychischen Beeinträchtigungen deutlich zugenommen. Gerade auch in Pflege- und Betreuungseinrichtungen im ländlichen oder kleinstädtischen Bereich. Dort, wo das nächste Museum nicht gleich um die Ecke liegt, stellen die neuen Möglichkeiten kultureller Teilhabe eine Bereicherung des Angebotes und nicht zuletzt auch der Lebensqualität dar. - Aber wie holt man sich ein solches digitales Format erfolgreich in einen Wohnbereich oder in eine Tageseinrichtung? Wir zeigen Ihnen, wie es geht! Auch regionale Museen sind herzlich willkommen!

Weiterlesen: 09.04. / 13.05.24 Digital: Schulung Digitale Museumsführungen für Menschen mit + ohne Demenz in...

Januar - März 2024 l Kulturtermine Köln l analog + digital

  • (de)mentia+art hat in den letzten Monaten sein digitales Programm von Führungen für Menschen mit + ohne kognitive oder psychische Beeinträchtigungen stark ausgeweitet.
    Mehr Infos: Kunst aus den großen Sammlungen der Welt


 


[Foto: MOK / Zengarten]

Museum für Ostasiatische Kunst

Wer ist Frau Suh? Wer ist das Kind? -
Die koreanisch-spanische Künstlerin Helena Parada Kim im MOK


[[Frau Suh mit Kind, Öl auf Leinwand, 2013 © VG Bild-Kunst, Bonn 2023]

Die Sonderausstelllung ermöglicht es zum ersten Mal im Museum für Ostasiatische Kunst, Führungen für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen anzubieten. Auch in diesem sehr besonderen Museum bietet (de)mentia+art in Kooperation mit dem Museumsdienst Köln eine Schöne Zeit bei besonderen Begegnungen mit Kunst. Auch ohne kunsthistorische Kenntnisse sind diese Begegnungen intensiv, Ressourcen und Erinnerungen werden aktiviert und der erfahrene Guide ermutigt dazu, eigene Wahrnehmungen einzubringen und in der Gruppe zu äußern. Die Teilnehmer*innen entdecken die ausgewählten Kunstwerke stets gemeinsam.
Mehr Infos zu der Ausstellung: H i e r

Termine:  11 Uhr oder nachmittags  //  Dauer: etwa 90 Min.
Max. 12 Personen (mind. 2 Begleiter*innen)
Anmeldung und Wunschtermine (bis 07.04.2024): Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!  //  0157 88345881



MUSEUMSFÜHRUNGEN im Wallraf, Ludwig, Kolumba, Schnütgen und Stadtmuseum

In unseren Führungen bieten wir eine Schöne Zeit bei besonderen Begegnungen mit Kunst. Auch ohne kunsthistorische Voraussetzungen sind sie intensiv, denn wir ermutigen dazu, eigene Wahrnehmungen einzubringen und zu äußern. Stets entdecken die Teilnehmer*innen die Kunstwerke gemeinsam. Auch digital.
Wenn Sie eine Museumsführung planen für Menschen mit oder ohne kognitive (Demenz) oder psychische Beeinträchtigungen, vereinbaren wir gerne einen Wunschtermin mit Ihnen. Neben unseren Führungen in den Kölner Museen bieten wir auch digitale Führungen an, die im ganzen deutschsprachigen Bereich empfangen werden können. Für viele Senioreneinrichtungen im kleinstädtischen oder ländlichen Raum sind sie schon eine Bereicherung an kultureller Teilhabe. Bei den technischen Voraussetzungen sind wir gerne behilflich. > Für alle Museumsführungen ist es notwendig sich vorher anzumelden!

KONTAKT:  Jochen Schmauck-Langer: schmauck.langer(at)live.de  //  0157 88345881



Kennenlernen! Digitale Highlights der Kunst


[Caritas Seniorenhaus St. Martha, Speyer; Huybrecht Beuckeleer: Madonna und Kind, ca.1563 (Detail). Wallraf, Köln]

Wer das vielfach immer noch skeptisch beäugte interaktive digitale Format für Menschen mit und ohne Demenz in Pflege- oder Betreuungseinrichtungen einmal in den Blick nehmen will, kann das kostenlos: Ab Februar 2024 bieten wir jeden 1. Montag im Monat 18 Uhr ein etwa 30 minütiges Kennenlernen. Dabei geben wir einen praktischen Einblick in die technischen Voraussetzungen und entdecken zugleich ein oder zwei Highlights aus der Welt der Malerei!

TERMINE: 05.02. / 04.03. / 01.04. jeweils 18 Uhr  /  Weitere Infos: 0157 88345881
Den jeweils gültigen Zugangslink finden Sie  H i e r




[Bonaventura Peeters: Hafenansicht von Veere, Museum Wallraf]

Wallraf-Richartz-Museum

Leben an Wasser und Meer im 'Goldenen Zeitalter'


Die kleine Niederlande beherrscht im 17. Jh. die Weltmeere. Der globalisierte Handel macht eine neue Schicht von Bürgern, Kaufleuten und Handwerkern reich. Zugleich steckt das Land in einer "kleinen Eiszeit". Viele Künstler spiegeln nun in ihren Bildern den Alltag und den Reichtum der neuen, zahlungskräftigen Käuferschicht. Wir haben einige Beispiele aus der kleinen Schwerpunkt-Präsentation ausgewählt, die überraschende Einblicke auf das Leben und die Gewohnheiten vor rund 400 Jahren bei unseren 'Nachbarn' geben und wollen sie gemeinsam entdecken. 
Termine: 31.01. - 10.30 Uhr / 28.03. - 10:30 Uhr oder nach Absprache: 0157 88345881

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Mittelalter, Goldenes Zeitalter und Impressionismus – Highlights aus den Sammlungen

Das Museum besitzt eine der wichtigsten Sammlungen mittelalterlicher Malerei weltweit. Stefan Lochners populäre „Muttergottes in der Rosenlaube“ ist ihr Höhepunkt. Weitere Highlights sind die Malerei des Barock mit Gemälden von Rubens und Rembrandt, sowie die umfangreichste Sammlung impressionistischer Kunst in Deutschland.
Wir treffen auf den melancholischen Blick einer jungen Frau, die uns entgegenschaut... Ein alter Mann, der über seine Einnahmen Buch führt - oder über sein Leben. Und mit Blick auf die nächste Spargelsaison: Ist der Spargel wirklich tagesfrisch gemalt? Die wunderbare „Rasenbleiche“, die uns zu Besuch einlädt – und wie Liebermann auf Kritik daran reagierte... In vielen der Werke begegnen uns nicht nur leuchtende Farbpigmente, sondern auch vertraute Gefühle und Erfahrungen unserer Existenz, die wir gemeinsam entdecken wollen.
TERMINE: (analog oder digital): 07.02. - 15 Uhr / 12.03. - 15:00 Uhr / 21.03. - 10:30 Uhr oder nach Absprache: 0157 88345881




[Haegue Yang: Berge der Begegnung, 2008, Museum Ludwig]   

Museum Ludwig

Neue Gegenwartskunst im Museum Ludwig

Das Museum Ludwig zeigt eine neue Auswahl aus der Sammlung des Hauses zum Bereich „Gegenwartskunst“. (de)mentia+art hat einige besondere Arbeiten daraus ausgewählt, um sie zusammen mit Ihnen zu entdecken. Bei den Kunstwerken geht es immer wieder auch um die Verschränkung von Vergangenem mit unserer Gegenwart und den Blick auf eine ungewisse Zukunft - kleine Übungen eingeschlossen. Vorkenntnisse: nein. Wahrnehmungen und Meinungen: sehr willkommen.
Mehr Infos: Hier / Termine: 0157 88345881

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[Walde Huth: Modefotografie, Abendkleid für Jacques Fath, 1953, Museum Ludwig]

Walde Huth: Modefotografie

In den frühen 1950er Jahren ge­lang Walde Huth der Sprung zur Mod­e­fo­to­grafin von in­ter­na­tio­nalen De­sign­ern des „New Look“ wie Chris­tian Dior. Sie reiste nach Paris, Flo­renz und Rom und fo­to­gra­fierte die neusten Kollek­tio­nen für deutsche Mag­azine. Mod­elle waren die Star­man­ne­quins ihr­er Zeit, die bei ihr mit Abendkleidern weniger in der Oper oder im Ballsaal posierten als im Getriebe der Stadt. Frauen wirken auf den sorgfältig komponierten Bildern nicht selten selbstbewusst. Gemeinsam wollen wir das entdecken und darauf schauen, ob uns die selbstbewussten Posen in der Welt der Werbung und des schönen Scheins überzeugen.
Mehr Infos: Hier 

// Führung: Körperbilder - Posen von Mannequins der 50er Jahre und Aufbrüche in der Pop Art 
Die Führung ist besonders für Erwachsene oder Jugendliche mit psychischen Beeinträchtigungen oder in emotionalen Krisen zu empfehlen.

TERMINE: 15.02. - 15:00 Uhr / 21.02. - 10:30 Uhr / 13.03. - 15:00 Uhr / 26.03. - 15:00 Uhr oder nach Absprache: 0157 88345881

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Klassische Moderne, Pop Art und Gegenwartskunst - Highlights aus den Sammlungen

Die um­fan­greich­ste Pop-Art-Kollek­tion Eu­ro­pas, die dritt­größte Pi­cas­so-Samm­lung der Welt, eine der be­deu­tend­sten Samm­lun­gen zur klassischen Moderne: Das Mu­se­um Lud­wig be­sitzt heute eine der wichtig­sten Samm­lun­gen von Kunst des 20. und 21. Jahrhun­derts weltweit. In vielen der Werke begegnet uns Kunst in neuen Farben und Formen. Doch oftmals sind es vertraute Gefühle und Erfahrungen unserer Existenz, die wir gemeinsam, ohne kunsthistorische Voraussetzungen, neu entdecken wollen.
TERMINE: 30.01. - 15:00 Uhr / 02.02. - 15 Uhr / 08.03. - 15:00 Uhr oder nach Absprache: 0157 88345881



  

[Trauernde Mutter Gottes (Detail), um 1200, Schnütgen]

Museum Schnütgen

Seifenblasen und Haute Couture – Highlights aus den Sammlungen

Zu Beginn der Führung stellen wir dieses besondere Museum vor und lassen die Aura der romanischen Cäcilienkirche, des größten Ausstellungsraums, auf uns wirken. Danach entdecken wir gemeinsam einige ausgewählte Kunstwerke: Ein Mann, dem als König gehuldigt wird, obwohl er nur auf einem Esel reitet. Eine zutiefst trauernde und doch ungebeugte Maria unter dem Kreuz. Und die Anbetung der Heiligen 3 Könige, Licht-durchflutet, auf einem Kirchenfenster. Wie stets entdecken wir gemeinsam, ohne Vorkenntnisse, nur auf der Basis dessen, was für alle zu sehen ist.
Tipp: Besuchen Sie vorher mit Ihrer Gruppe das schöne Cafe!
TERMINE: 01.03. - 15 Uhr oder nach Absprache: 0157 88345881


                                                                                                                                                              

 
[Schneidersfrau (Detail), um 1900, Heinzelmännchen-Brunnen, Köln]

Kölnisches Stadtmuseum (zurzeit nur digital)

Das Alte Köln erleben – Highlights aus den Sammlungen

In Köln „wie es einmal war“ begegnen wir den Heinzelmännchen und der Schneidersfrau, nähern uns aber auch dem historischen Alter Markt und nehmen eine Arbeiterwohnküche mit den Lebensbedingungen vo  n vor 100 Jahren in den Blick. Auch der Rhein, die Lebensader Kölns, kommt nicht zu kurz. Wir besuchen auf einem Dampfer das Siebengebirge und erleben in einer lauen Sommernacht die „Rheinromantik“, bei der die Waldmeisterbowle nicht fehlen darf. Mit musikalischen Akzenten.

TERMINE 10.30 Uhr oder 15 Uhr oder nach Absprache  > ab 2024  i n  Kölner Senioreneinrichtungen


 


[Susanne Kümpel: GEFÜHL; KAT 18, Kolumba]

Kolumba Kunstmuseum

"Alphabet der Kunst"
Die neue Jahresausstellung 2023/24 widmet sich dem „Alphabet der Kunst“: Ein bisschen mutwillig, nicht wenig spielerisch werden Fragen unserer Existenz visualisiert, ins  B i l d  gesetzt. Die abnehmenden Kreise eines Pendels, das mechanisierte Tasten eines Blindenstocks, die berührende Darstellung der Lebenswelt einer Künstlerin aus dem KAT 18, die sie mit GEFÜHL überschreibt: nur scheinbar naive Kunst, die für uns eine elementare Sicht auf die eigenen Bedürfnisse öffnet - und damit auf die Welt. Wie stets sind wir eingeladen, diese und weitere bildliche ‚Vorschläge‘ gemeinsam zu entziffern. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Menschen mit und ohne kognitive oder psychische Beeinträchtigungen sind sehr willkommen!

Mehr Infos: H i e r  


Neue Führungen zur Ausstellung:

  • Emotionen - also bin ich? - Gefühl und Vernunft in den Bildern der Künstlerin Susanne Kümpel
  • Der verwirrte Haufen: Der Welt Namen geben und sich gemeinsam vorantasten

Die beiden Führungen sind besonders für Erwachsene oder Jugendliche mit psychischen Beeinträchtigungen oder in emotionalen Krisen zu empfehlen.


TERMINE (außer Die.): 01.02. / 05.02. / 28.02. / 04.03. / 18.03. - jeweils 10.30 Uhr oder nach Absprache: 0157 88345881

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K o l u m b a

Für viele Besucher*innen ist es das schönste, aber auch eigenwilligste Museum der Stadt. Sakrale und moderne Kunst werden im jährlichen Wechsel zu bestimmten Themen gegenübergestellt und regen dadurch neue Wahrnehmungen und Deutungen an - auch für Menschen mit kognitiven (Demenz) oder psychischen Beeinträchtigungen.
> Gruppen von Menschen mit Demenz begrüßen wir zu Beginn im eleganten Lesezimmer mit einer Tasse Tee oder Kaffee und etwas Gebäck!
TERMINE (außer Die.): 10.30 Uhr oder nach Absprache: 0157 88345881


[Jeremias Geisselbrunn: Muttergottes und Kind, um 1650, Kolumba]

Highlights aus den Sammlungen des Museums (nur digital)
Neben dem Besuch des Museums vor Ort haben Sie auch die Möglichkeit, das Kolumba digital und interaktiv zu besuchen. Gemeinsam entdecken wir einige Highlights aus den Ausstellungen der letzten Jahre.

Mehr Infos: Hier /  TERMINE: 10.30 Uhr oder nach Absprache: 0157 88345881

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MEHR INFOS

  • Sie wollen die neuen digitalen Angebote ausprobieren? Eine kurze Handreichung zum Ablauf und den technischen Voraussetzungen: H i e r
  • Anmeldung und weitere Fragen: 0157 88345881 ll  schmauck.langer(at)live.de  ll  www.dementia-und-art.de

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dementia+art - Newsletter 1/2024

Liebe Leserinnen und Leser,

ein paar kulturelle Highlights zu Beginn des Jahres auf die ich mich freue: Da wäre das Happy Hour-Konzert des WDR Sinfonieorchester in der Kölner Philharmonie mit Stücken des legendären estnischen Komponisten Arvo Pärt und des ebenso legendären Klassikers Johann Sebastian Bach. Da ist eine Sonderausstellung von Helena Parada Kim im Museum für ostasiatische Kunst zu entdecken, die mit ihrer Bilderpracht ins 'Goldene Zeitalter' lockt. Und da ist für Kolleg*innen aus der Kunstvermittlung eine zweitägige Praxisschulung zu 'Teilhabeorientierter Vermittlung'. - Ach ja, und wir sind in froher Erwartung einer neuen Website - nachdem die alte ein wenig in die Jahre gekommen ist... Ich hoffe, unser nächster Newsletter wird Sie dorthin leiten...

Herzlich grüßt Sie aus Köln

Jochen Schmauck-Langer
  
Aktuelle Meldungen von (de)mentia+art finden Sie auf Facebook.

Zum aktuellen Newsletter 1/2024 geht es: H i e r

07.06.2024 19 Uhr WDR Sinfonieorchester: Happy Hour Capuçon l Philharmonie Köln

Ein Komponist, der sein eigenes Werk ablehnt? Das gab es - und zwar bei Max Bruch, der die Aufführung seines ersten Violinkonzerts am liebsten verboten hätte. Es half nichts: Bis heute ist es eines der populärsten Werke seiner Art - und ein wahrer Hit im Oeuvre des übrigens am Kölner Neumarkt geborenen Romantikers. In der Happy Hour steht es neben Richard Strauss‘ rasanter Tondichtung über den Frauenverführer "Don Juan". Und mit einem klingenden Porträt der Verführerin Salomé meldet sich eine der genialsten Komponistinnen zu Wort: Mel Bonis, zu deren Lebzeiten ihre männlichen Kollegen zähneknirschend ihr Talent anerkennen mussten.

Max Bruch
Konzert Nr. 1 g-Moll für Violine und Orchester op. 26

Mel Bonis
Salomé op. 100/2

Richard Strauss
Don Juan op. 20

Renaud Capuçon Violine
WDR Sinfonieorchester
Cristian Măcelaru Leitung
Marlis Schaum/WDR 2 Moderation

Das WDR Sinfonieorchester engagiert sich mit (de)mentia+art für die kulturelle Teilhabe von Menschen mit kognitiven oder psychischen Beeinträchtigungen. Sie sind bei den WDR Happy Hour-Konzerten besonders willkommen.
Weitere Infos: H i e r
 


WICHTIG 
Genießen Sie zusammen mit Ihren Angehörigen und Freunden in der Kölner Philharmonie bei klassischer Musik eine schöne Zeit! Weil die Konzerte in der Philharmonie sehr gut besucht werden, ist eine umsichtige Begleitung anzuraten.

  • Bitte beachten Sie eventuell die Corona-Regeln! Die Informationen dazu für die Kölner Philharmonie finden Sie :  H I E R

WANN 07.06.2024 DAUER ca. 60 Minuten
WO Philharmonie Köln, Bischofsgartenstraße 1, 50667 Köln
BEGINN 19:00 Uhr / Einlass: 18.30 Uhr
KOSTEN 17,00 Euro inkl. MWSt.

Die KARTEN erhalten Sie (nach einer Anmeldung bei (de)mentia+art) im Vorverkauf im Laden von Köln Musik Ticket (Bechergasse 10 gegenüber der Philharmonie).

Hinweise zu Barrierefreiheit, Anfahrt und Ermäßigung finden Sie: H I E R


WICHTIG!

  • Die Plätze sind Block K, Reihe 30, Platz 1-10 / Block K, Reihe 29, Platz 12-21 / Block K, Reihe 28, Platz 16-22. Die Plätze sind ganz oben und bequem über Aufzug zu erreichen. Sie sind für Personen mit Schwierigkeiten beim Gehen/Treppensteigen eher geeignet.

  • Besondere Rollstuhlplätze stehen direkt daneben zur Verfügung (Bereich R). Wenn Sie einen solchen Platz benötigen, bitte frühzeitig angeben! Für eine Reservierung benötigen wir den Namen des Rollstuhlfahrers. (Der Begleitende hat freien Eintritt)

  • Bitte beachten Sie, dass die Begleiter*innen von Rollstühlen einen Stuhl neben dem Rollstuhl zur Verfügung gestellt bekommen.

Eine Anmeldung ist erforderlich:
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! // 0157 - 88 34 58 81
Wir beraten Sie gerne!

Informationen zur Anfahrt hier (Über die U-Bahn-Station 'Rathaus' der Linie 5 ist die Philharmonie relativ leicht zu Fuß zu erreichen)

Einen Saalplan finden Sie H i e r

04. - 05.06.2024 Köln, Museum Ludwig l Schulung: Praxis der Teilhabeorientierten Vermittlung in Museen

[Landesmuseum Kärnten, Klagenfurt, Schulung Kultur + Demenz]

Museen müssen sich verändern, um auf gesellschaftliche Veränderungen eine Antwort zu finden. Dabei steht der Wunsch nach mehr sozialer und kultureller Teilhabe deutlich im Vordergrund. Die Vermittlung soll in der Lage sein, Kinder und junge Menschen ebenso anzusprechen wie Erwachsene und die ältere Generation. Menschen mit kognitiven, psychischen und anderen Beeinträchtigungen ebenso wie Menschen, die aus anderen Kulturen kommen. Und natürlich Menschen, die nur wenige Erfahrungen mit Kunst und 'Hochkultur' haben - die mit Abstand größte Gruppe. Die Schulung soll Ihnen die Sicherheit geben, kulturelle Teilhabe zu ermöglichen und Menschen im Museum eine Stimme zu geben.

Weiterlesen: 04. - 05.06.2024 Köln, Museum Ludwig l Schulung: Praxis der Teilhabeorientierten Vermittlung in...

Das Ungewisse ertasten - Schüler*innen mit psychischen Beeinträchtigungen im Kolumba Kunstmuseum

[Foto: Kolumba: Bethan Huws / Thomas Rentmeister]

E I N  ALPHABET  DER  GEFÜHLE

Ein Alphabet der Dinge hat keine Ordnung. Gabriel Garcia Marquez schreibt zu Beginn seines Epocheromans 'Hundert Jahre Einsamkeit': "Die Welt war so neu, dass vielen Dingen Namen fehlten, und um sie zu erwähnen, musste man mit dem Finger darauf zeigen." ... Wenn ich als Museumsguide mit einer Gruppe durch eine Sammlung gehe, folge ich dieser Methode. Ich halte bei einigen wenigen Bildern oder Objekten, weise darauf und frage zugleich neugierig, freundlich: "Was ist zu sehen? - Helft mir bitte!"

Und dann haben die Besucher*innen das Wort, bringen ihre Wahrnehmungen, Meinungen, Erfahrungen ein - und geben nicht selten Namen.

Weiterlesen: Das Ungewisse ertasten - Schüler*innen mit psychischen Beeinträchtigungen im Kolumba Kunstmuseum

Führung: Wer ist Frau Suh? Wer ist das Kind? - Die koreanisch-spanische Künstlerin Helena Parada Kim im MOK

[Frau Suh mit Kind, Öl auf Leinwand, 2013 © VG Bild-Kunst, Bonn 2023]

Das Museum für Ostasiatische Kunst Köln zeigt (bis 07.04.2024) unter der neuen Leitung von Shao-Lan Hertel in einer kleinen, feinen und mutigen Sonderausstellung Werke der zeitgenössischen Künstlerin Helena Parada Kim. Die gebürtige Kölnerin koreanisch-spanischer Herkunft studierte an der Kunstakademie Düsseldorf. Der ausgeprägte, oft großformatige Naturalismus steht deutlich in der Tradition europäischer Altmeister*innen, zeigt freilich auch deren souveräne Handwerkskunst. Neben Pflanzen und Alltagskulturen Ostasiens blitzen jedoch auch kleine Leerstellen, Rätsel und Fragestellungen für die Betrachter*innen auf. Nach einem angemessenen Erstaunen über die schön gestalteten Präsentationsräume lohnt es sich sehr, ihnen nachzugehen... Empfehlenswert ist auch das schmale, aber gut bebilderte Begleitheft mit "lyrischen Zwischentexten" der Berliner Lyrikerin Anna Hetzer: "so ähnlich sehen sich ein herz und eine ausgestreckte zunge"... ('Hosta')

[Foto: MOK Köln / Helena Parada Kim: Hosta; Detail © VG Bild-Kunst, Bonn 2023]



FÜHRUNGEN

Die Sonderausstelllung ermöglicht es zum ersten Mal im Museum für Ostasiatische Kunst, Führungen für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen anzubieten. Auch in diesem sehr besonderen Museum bietet (de)mentia+art in Kooperation mit dem Museumsdienst Köln eine Schöne Zeit bei besonderen Begegnungen mit Kunst. Auch ohne kunsthistorische Kenntnisse sind diese Begegnungen intensiv, Ressourcen und Erinnerungen werden aktiviert und der erfahrene Guide ermutigt dazu, eigene Wahrnehmungen einzubringen und in der Gruppe zu äußern. Die Teilnehmer*innen entdecken die ausgewählten Kunstwerke stets gemeinsam.

Termine: 07.02. l 16.02 l 27.02. 05.03. l 21.03. l 28.03. l 04.04. l 11 Uhr oder nachmittags  //  Dauer: etwa 90 Min.
Max. 12 Personen (mind. 2 Begleiter*innen)
Anmeldung und Wunschtermine (bis 07.04.2024): Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!  //  0157 88345881

 

 

 

Neue Führungen :: Kolumba - Kunstmuseum: Das Alphabet der Kunst

 
[Abbild.: Susanne Kümpel: GEFÜHL. Bleistift, Acryl, Pastellkreide auf Papier / Kolumba]


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Neue Führungen zur Ausstellung:

  • Emotionen - also bin ich? - Gefühl und Vernunft in den Bildern der Künstlerin Susanne Kümpel
  • Der verwirrte Haufen: Der Welt Namen geben und sich gemeinsam vorantasten

Die beiden Führungen sind besonders für Erwachsene oder Jugendliche mit psychischen Beeinträchtigungen oder in emotionalen Krisen zu empfehlen. Mehr Infos zu den Führungen s.u.

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Die neue Jahresausstellung im Kunstmuseum Kolumba widmet sich dem „Alphabet der Kunst“: Ein bisschen mutwillig, nicht wenig spielerisch. Ausgangspunkt ist - natürlich - das Bibelwort „Am Anfang war das Wort“ und daran schließen sodann Kunstwerke an. Wie stets sind es sakrale Kirchenschätze aus zwei Jahrtausenden ebenso wie moderne Kunst, Standbein Spielbein - die jedoch nicht selten Fragen unserer Existenz ins  B i l d  setzen. Das Kolumba versteht sie als Vorschläge. Vorschläge einer möglichen Deutung. Die abnehmenden Kreise eines Pendels, das mechanisierte Tasten eines Blindenstocks, die berührende Darstellung der Lebenswelt einer Künstlerin aus dem KAT 18, die sie mit GEFÜHL überschreibt: nur scheinbar naive Kunst, die für uns eine elementare Sicht auf die eigenen Bedürfnisse öffnet - und damit auf die Welt. 

Wie stets sind wir eingeladen, diese und weitere bildliche ‚Vorschläge‘ zu entziffern. Wort und  B i l d  erweisen sich jedoch nicht selten als vielgestaltig, vieldeutig. In den Führungen von (de)mentia+art sind sodann alle Beteiligten eingeladen, mit ihren Wahrnehmungen und Meinungen gemeinsam vieles davon zu entdecken. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Menschen mit und ohne kognitive oder psychische Beeinträchtigungen sind sehr willkommen!

Mehr Infos: www.kolumba.de  Termine: Jochen Schmauck-Langer: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! / 0157 88345881

 

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