Kunst für die Seele - Museum erleben: Auch digital gefördert von der Eckhard Busch Stiftung

© Eckhard Busch Stiftung

Das Kooperationsprojekt „Kunst für die Seele – Museum erleben“ lädt Menschen mit psychischen Erkrankungen und Einschränkungen dazu ein, gemeinsam unter Anleitung Kunst in den Kölner Museen zu entdecken. Durch den Austausch über Bilder und Objekte sollen neue Zugänge, Empfindungen und Gespräche angestoßen werden, um das sinnliche Erleben zu stärken und Ressourcen zu wecken. Nun wird das Projekt um die digitale Komponente erweitert, um auf die Pandemie und ähnliche Situationen der Isolation und Einsamkeit zu reagieren. Bundesweit werden regelmäßig digitale und interaktive Kunst-Museums-Veranstaltungen für psychisch erkrankte oder beeinträchtigte Menschen angeboten. Trotz physischer Distanz können hier Begegnungsräume geschaffen und gemeinsame Erlebnisse ermöglicht werden.

Digitale interaktive Museumsführungen für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen

Wir leben Teilhabe und Inklusion in Form von „Kunst für die Seele – Museum erleben“! Wir möchten Menschen mit psychischen Erkrankungen und Beeinträchtigungen zusammenbringen und sie anregen, einen Perspektivwechsel zu erleben. Neue Erfahrungen und das sinnliche Erleben stehen hier im Mittelpunkt. Die einfühlsame, individuelle und kompetente Führung durch Jochen Schmauck-Langer ermöglicht eine persönliche Wahrnehmung und Deutung und bringt damit Neues und Unverwechselbares zu Tage. Das Projekt fördert das Erleben von Kunst und den Austausch mit anderen sowie die Auseinandersetzung mit dem Selbst und seinen Empfindungen. So werden neue Zugänge ermöglicht und die Gedanken angeregt. Die Führungen stellen einen Begegnungsraum dar, in dem Freude an der Kunst erlebt und gemeinsame Erinnerungen gesammelt werden können.

Zu den Führungen vor Ort kommen nun auch digitale Termine hinzu. Menschen mit psychischen Erkrankungen und Beeinträchtigungen können sich nach vorheriger Anmeldung online treffen und trotz physischem Abstand Museum, Kunst und Interaktion gemeinsam erleben.

Das Projekt ist eine Kooperation der Eckhard Busch Stiftung mit (de)mentia+art, der JCW Schule, der Köln Ring GmbH, dem Museumsdienst der Stadt Köln und dem Kolumba Museum.

Museum zu Hause live erleben - Digitale interaktive Museumsführungen für Menschen mit und ohne Demenz



Menschen mit Demenz leben überall im deutschsprachigen Bereich. Für viele sind Museen nur schwer oder gar nicht zu erreichen. Dies gilt sodann auch für viele Pflegeeinrichtungen, Tagespflegen, Demenzcafés u. a.
Insofern verstehen sich - neben der Möglichkeit eine schöne Zeit zu erleben - unsere digitalen Museumsführungen nicht nur als ein Beitrag im Kontext der andauernden Pandemie. Sie sind Orts-unabhängig, Teilhabe-orientiert und Ressourcen-aktivierend. Das bedeutet, dass die digitalen Führungen von (de)mentia+art in Zukunft überall gebucht werden können.

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Projekt Digitale Museumsführungen für MmD: Kostenlose Fortbildungen (März - Juli)

Menschen mit Demenz leben überall im deutschsprachigen Bereich. Für viele sind Museen nur schwer oder gar nicht zu erreichen. Dies gilt sodann auch für viele Pflegeeinrichtungen, Tagespflegen, Demenzcafés u. a.
In Reaktion auf die Erfahrungen mit Pandemie, Isolation und Vereinsamung hat (de)mentia+art in den letzten Monaten ein digitales, ortsunabhängiges Vermittlungsformat entwickelt, das eine wertschätzende und interaktive Teilhabe für Menschen mit Demenz ermöglicht und ihre Ressourcen anspricht.

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AUSGEBUCHT 13. - 15.04.2021 Webinar :: Kulturbegleitung für Menschen mit Demenz


Museum Schnütgen
Foto:© Raimond Spekking / CC BY-SA 4.0 (via Wikimedia Commons)

In Zeiten von Pandemie und Isolation wächst der Wunsch nach Teilhabe. Die Teilhabe am öffentlichen und damit auch am sozialen und kulturellen Leben einer Gesellschaft ist ein Menschenrecht. Die als Webinar gestaltete Fortbildung von (de)mentia+art geht auf die aktuellen Bedingungen ein und macht fit für die Zeit, wenn sich Museen und Pflegeeinrichtungen für Menschen mit und ohne Demenz wieder öffnen können.

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Kunst für die Seele - Museum erleben: Digitale interaktive Führungen für Menschen mit und ohne psychische Beeinträchtigungen

(de)mentia+art bietet gemeinsam mit dem Museumsdienst Köln und der Eckhard Busch Stiftung seit Jahren Angebote für Menschen mit psychischen Erkrankungen im Museum Ludwig, dem Wallraf-Richartz-Museum und dem Museum Schnütgen an. Die Führungen vor Ort richten sich sowohl an Gruppen von Erwachsenen, Seniorengruppen als auch an Gruppen von Jugendlichen. Nun kommen in Reaktion auf die Pandemie und ähnliche Situationen von Isolation und Vereinsamung auch digitale Führungsformate hinzu.

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Das Trojanische Pferd reiten - Digitale Angebote und die Pandemie

Für mich war es lange Zeit ungewiss, wer das Trojanische Pferd ist, was die existenzielle Bedrohung einer Gesellschaft darstellt, durch einen Eindringling, den man sich selbst ins Haus geholt hat: die alles verschlingende Welle der auch in der Kultur sich ausbreitenden Digitalisierung oder eben die andauernde und andauernde und vermutlich noch länger andauernde Pandemie...?

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Menschen mit Demenz plaudern im Videochat über Kunst - Stand des Projekts Digitale Museumsführungen

Seit November verfolgt (de)mentia+art im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) das Projekt "Digitale Museumsführungen für Menschen mit Demenz in Pflegeeinrichtungen. Jochen Schmauck-Langer gibt einen Überblick zum Stand des Projekts in der Pilotphase.



[Der Gärtner, Umfeld von Mathieu Lenain l Museum
Wallraf-Richartz

Foto://© Rheinisches Bildarchiv, rba_c004548]

Wir haben sehr viele Interessensbekundungen für dieses Projekt bekommen. Darüber freuen wir uns! Im Moment befinden wir uns in der Pilotphase, die bis etwa Ende Februar andauern soll. Sie hat das Ziel, das Format digitale Museumsführungen auszuprobieren und gegebenenfalls weiter zu entwickeln, beziehungsweise in den technischen Abläufen, in der Bild- und Objektauswahl sowie der begleitenden Kommunikation zu optimieren.

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30.04. 2021 Digitale Führung | Netzwerk Oberpfalz | Das Goldene Zeitalter der Malerei

 
[Der Gärtner, Umfeld von Mathieu Lenain l Museum
Wallraf-Richartz

Foto://© Rheinisches Bildarchiv, rba_c004548]

Das Goldene Zeitalter der Malerei in den Niederlanden

Aus der großen Zeit der niederländischen Malerei wollen wir uns einige ausgewählte Bilder anschauen und sie gemeinsam entdecken. Wir schauen auf Männer, Frauen und Kinder, nehmen ihr Leben und die gesellschaftlichen Beziehungen in den Blick: Reichtum, Armut, Machtverhältnisse und das Streben nach Glück.
Wie stets machen wir das ohne kunsthistorische Voraussetzungen, nur auf der Basis dessen, was für alle zu sehen und zu erkennen ist. Eigene Empfindungen und Wahrnehmungen sind sehr erwünscht.

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20. - 22.04.2021 | Webinar Kulturelle Begleitung für Menschen mit Demenz in Oldenburg

Die Teilnahme an kulturellen Veranstaltungen bereichert das Leben auf vielfältigste Weise. Das gilt auch für Menschen mit Demenz. Der Besuch in einem historischen oder einem Kunstmuseum kann alte Erinnerungen wecken, die Begegnung mit Bildern und Objekten ein Erlebnis für alle Sinne sein - eine schöne Zeit. Teilhabe am öffentlichen und damit auch am kulturellen Leben einer Gesellschaft ist ein Menschenrecht. Welche Voraussetzungen müssen vorhanden sein, um einen freien Zugang für Menschen mit Demenz zu verschiedenen kulturellen Angeboten einer Kommune zu schaffen? Die Fortbildung Kulturbegleitung für Menschen mit Demenz zeigt, wie solche Angebote von Seiten der Pflege und der Kultur vorbereitet und durchgeführt werden können. Sie geht auf mögliche Hemmnisse und Barrieren ein und zeigt,
wie diese erfolgreich überwunden werden. Ziel ist es, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zum Beispiel von Galerien und Museen oder von Pflegeeinrichtungen im Umgang mit Menschen mit Demenz zu schulen, so dass diese in ihrem Wirkungskreis selbst Angebote für diesen Personenkreis stellen können.

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27.04. / 12.05.2021 Fortbildung Baden-Württemberg: Digitale Museumsführungen für Menschen mit Demenz in Pflegeeinrichtungen

Menschen mit Demenz leben überall im deutschsprachigen Bereich. Für viele sind Museen nur schwer oder gar nicht zu erreichen. Dies gilt sodann auch für viele Pflegeeinrichtungen, Tagespflegen, Demenzcafés u. a.
In Reaktion auf die Erfahrungen mit Pandemie, Isolation und Vereinsamung hat (de)mentia+art in den letzten Monaten ein digitales, ortsunabhängiges Vermittlungsformat entwickelt, das eine wertschätzende und interaktive Teilhabe für Menschen mit Demenz ermöglicht und ihre Ressourcen anspricht.

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