29. - 30.10.2018 Fortbildung Kulturelle Teilhabe für Menschen mit Demenz, Fränkisches Freillandmuseum in Franken

Das Bedürfnis nach Kultur und kultureller Teilhabe geht mit der Diagnose Demenz nicht automatisch verloren. Im Gegenteil: ein Museumsbesuch, ein Konzert, Ausstellungen, Kino – ein von Kunst und Kultur geprägtes Umfeld – kann Schlüssel zur emotionalen Welt von Menschen mit Demenz sein. Seit einiger Zeit gibt es immer mehr Angebote von Museen für Menschen mit Demenz. Zugleich wollen auch immer mehr Pflege- und Betreuungseinrichtungen diese Angebote für ihre Kunden nutzen. Orte der ‚Hochkultur‘ sind jedoch vielfach mit Vorbehalten und Hemmnissen behaftet. Welche inneren und äußeren Barrieren müssen berücksichtigt werden?

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03.12. Köln: Musikalische Akzente in Museumsführungen

© dementia+art

Die Fortbildung richtet sich besonders an Museumsvermittler*innen, die Angebote für Menschen mit kognitiven (Demenz) oder psychischen Beeinträchtigungen machen. Ferner an Mitarbeiter*innen in musikgeschichtlichen Sammlungen.

Musik gilt als Königsweg zur inneren Welt der Gefühle. dementia+art nutzt dieses Potenzial in Köln seit Jahren in vielen Angeboten in unterschiedlichen Museen - vor allem für Menschen mit Demenz. Dabei geht es stets um eine sinnvolle Verknüpfung zum gemeinsamen Entdecken eines (Kunst)Objekts. Ziel ist es, die Emotionalität, die in der Begegnung mit ästhetischen Objekten entstehen kann, durch die geschickte Auswahl eines Musikstücks aufzugreifen und weiterzutragen.

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19. - 20.11.2018 Köln: Fortbildung: Mit Kunst aktivieren in der sozialen Betreuung


©
Sauer

In den Seniorenhäusern gibt es immer mehr Bewohner, die sich für Kunst interessierten und für die ein Museumsbesuch keine Ausnahme war. Neben den gelegentlichen Besuchen in Museen, die vom Seniorenhaus organisiert werden, können Sie auch in einem Betreuungsangebot innerhalb des Seniorenhauses Kunst zu einem anregenden Thema machen und über die Werke berühmter Künstler mit den Bewohnern sprechen.
Dabei gibt es häufig eine Reihe von Hemmnissen („Wie kann ich ein solches Gespräch führen?“), die durch die Fortbildung überwunden werden sollen.

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Newsletter 02_2020

Kulturelle Teilhabe nach einer Pandemie

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,


Erfahrungen mit der weltweiten Verbreitung der Viruserkrankung COVID-19 lassen wichtige gesellschaftliche Veränderungen erkennen. Diese gelten auch für die Kultur. (de)mentia+art arbeitet in Museen und Konzerthäusern insbesondere für und mit Menschen mit kognitiven oder psychischen Einschränkungen. Das reicht von Schüler:innen bis hin zu hochaltrigen Senior:innen. Die aktuelle Pandemie ist für alle Menschen schwierig. Die existentielle Gefährdung verdichtet sich jedoch für die genannten Gruppen, insbesondere für Menschen in sehr hohem Alter. Zugleich wächst die Sehnsucht, nach langer Abgeschiedenheit gerade auch in ausgewählten Bildern und Objekten existentiellen Sinn und sinnliche Schönheit zu entdecken. Zum einen ist es naheliegend, Führungen auch für diese Gruppen nun räumlich unabhängig, also digital anzubieten. Aber wir haben von Anfang an den Anspruch gehabt, dass unsere Museumsführungen Teilhabe-orientiert sind und ein gemeinsames Entdecken ermöglichen. Das sollten auch digitale Angebote ermöglichen. Zum anderen haben wir auch versucht, die Museumsführungen an sich weiterzuentwickeln.

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07. - 08.05.2018 Köln: Fortbildung: Mit Kunst aktivieren in der sozialen Betreuung


©
Sauer/d+a
Das neue Angebot von dementia+art richtet sich an die sozial- kulturelle Betreuung in Senioreneinrichtungen.
In Ihrer Pflegeeinrichtung gibt es immer mehr Bewohner, die sich für Kunst interessieren. Außer gelegentlichen Museumsbesuchen möchten Sie auch Gespräche über die Werke berühmter Künstler ermöglichen? Aber wie?

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Kulturelle Teilhabe für Menschen mit Down-Syndrom


© Kölnisches Stadtmuseum

Bern ist die nächste Gastgeberin für die bemerkenswerte TOUCHDOWN-Ausstellung, die im letzten Jahr in der Bundeskunsthalle in Bonn ihren Ausgangspunkt hatte. Sie begibt sich – als erste ihrer Art – auf eine kulturhistorische und experimentelle Spurensuche in Vergangenheit und Gegenwart von Menschen mit Trisomie 21. Die Ausstellung, die aktiv von Menschen mit Down-Syndrom mit erarbeitet wurde, ist noch bis zum 13. Mai 2018 im Zentrum Paul Klee in Bern zu sehen.
Dies und eine Tagung der Gold-Kraemer-Stiftung zu 'Möglichkeiten inklusiver Kulturarbeit' geben Anlass, noch einmal auf die Erfahrungen zu verweisen, die wir bei der Teilhabe für Menschen mit Down-Syndrom gemacht haben. Diese Möglichkeiten kultureller Teilhabe bestehen in Köln nach wie vor.

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04.05.2018 - 15:00 Uhr Öffentliche Führung Wallraf-Richartz-Museum / Kinderwelten im 19. Jh.

Wallraf-Richartz-Museum / Kinderwelten im 19. h.
Wie haben Kinder früher gelebt? Welche Dinge waren Ihnen wichtig? Wir entdecken gemeinsam Kinderwelten im 19. Jahrhunderts, ohne kunsthistorische Voraussetzungen, nur auf der Basis dessen, was für alle zu sehen und zu erkennen ist. Eigene Empfindungen und Wahrnehmungen sind sehr erwünscht.
Weitere Informationen finden sie: H i e r

Angebot für Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen
Von: Museumsdienst Köln | Mit: Jochen Schmauck-Langer | Treffpunkt: Kasse | Teilnahme: kostenlos

Newsletter 01_2020

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

alle wissen, dass viele Menschen "Rücken haben". Auch ich kam (seit langem) nicht um diese Erkenntnis und nun um eine unangenehme OP nicht herum.... (de)mentia+art hat in den letzten Wochen mit seinen Kooperationspartnern versucht, Führungen und Fortbildungen auf Juni, Juli und das 2. Halbjahr zu verschieben... Das ging und geht nicht ohne Abstriche und Verluste, für BesucherInnen, TeilnehmerInnen - und auch für mich.
Auf der "Habenseite" waren jedoch viele empathische Wünsche auf Genesung und die Versicherung, dass man sich schon darauf freue, bald wieder an einer Führung, einem Konzert und nicht zuletzt an einer Fortbildung mit mir als Museumsführer, Moderator oder Referent teilnehmen zu können... Dafür danke ich sehr!
   
Herzlich aus Köln

Jochen Schmauck-Langer

PS: Das Büro bleibt jedoch besetzt.

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