'Dobsche' heißt 'gut!' Jochen Schmauck-Langer über das Sommerblut-Festival in der Zeitschrift 'Kulturräume'

Dieser Tage erschien die 2. Ausgabe der Zeitschrift 'Kulturräume' des angesehenen Kubia-Instituts (Kunst und Bildung im Alter). Das Heft war vor allem dem Thema 'Kulturelle Teilhabe bei Demenz' gewidmet. Ich war angefragt, einen Artikel über die Erfahrungen beim diesjährigen Sommerblut-Festival mit dem Schwerpunkt Demenz zu berichten. 

"Im Mai 2012 fand in Köln das Sommerblut Festival der Multipolarkultur statt. Zum diesjährigen Schwerpunktthema »Demenz« entwickelten Jochen Schmauck-Langer und Michael Becker von dementia+art ein Rahmenprogramm, bei dem die kulturelle Teilhabe von Menschen mit Demenz im Mittelpunkt stand. Jochen Schmauck-Langer berichtet davon, wie Schlagworte wie Integration, Inklusion und Barrierefreiheit mit Leben gefüllt wurden."

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dementia+art und der Kölner Museumsdienst kooperieren

 

Der Museumsdienst Köln - der zentrale Kunstvermittlungs-Dienstleister für die städtischen Museen - hat seit einiger Zeit auch einen interaktiven Blog. Dort wird über aktuelle Fragen und Entwicklungen der Museen berichtet: Museumsdienst Köln .

Vor einiger Zeit fand auch das wichtige Thema 'Kulturelle Teilhabe bei Demenz' dort seinen Platz. Ein Bericht von Anke von Heyl.

"Jochen Schmauck-Langer ist Kulturgeragoge und mit seinem Unternehmen dementia+art auf Angebote zur kulturellen Teilhabe für Menschen mit dementiellen Erkrankungen spezialisiert. Unlängst hat er ein spezielles Rahmenprogramm zum Sommerblut-Festvial konzipiert, das die vielen Facetten möglicher Kulturangebote für diese Zielgruppe präsentierte.

Mit im Angebot waren unter anderem auch Führungen durch das Museum für Angewandte Kunst, das Wallraf-Richartz-Museum und das Kölnische Stadtmuseum. Hier konnte weiter ausgebaut werden, was als Pilotprojekt im Kölnischen Stadtmuseum so gewinnbringend begonnen hat..." 


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Menschen mit Demenz im Museum Wallraf

Die Rasenbleiche – schon mal gemacht?

Führungen im Wallraf-Richartz-Museum finden meist in der obersten Etage statt, die dem 19. Jahrhundert gewidmet ist. Der neue große Aufzug etwa macht es einer Gruppe leicht, in einem Schwung an Ort und Stelle zu kommen. Direkt am Empfang sind Sitzhocker sowie moderne leichte und sehr bequeme Rollstühle kostenlos auszuleihen. Dort befindet sich auch eine behindertengerechte Toilette sowie das sogenannte Bus-Atelier, in dem an die Führungen anschließende kleine Kreativarbeiten zur Erinnerung entstehen können.

Bei der Führung selbst werden zwei oder drei Bilder präsentiert und als 'Zugabe' der Blick auf den hohen Dom zu Köln. Unter den Bildern ist auch Max Liebermanns großformatige 'Rasenbleiche'.

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Führungen für Menschen mit Demenz im Kölnischen Stadtmuseum

Mit Demenz ins Museum - Geht denn das?

Das Kölnische Stadtmuseum bietet einen lebendigen Einblick in die Geschichte Kölns „wie es einmal war“. Menschen mit Demenz sind jedoch auf eine besondere Art der Kommunikation angewiesen. Deshalb wurden eigens für sie Führungen im Kölnischen Stadtmuseum entwickelt. Dabei steht ein lebendiges, sinnliches Erleben im Vordergrund.

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Großmutter - Eine literarische Demenzgeschichte (Teil 2)

Großmutter wohnte in einem mittelgroßen, tristen Wohnblock. Ein Balkon ging zu einem Innenhof, wo auf winzigen Parzellen Gemüse angebaut und Kaninchen gehalten wurden. Die Wohnung war geräumig, aber Großmutter, die viele Reisen unternommen und vermutlich über ihre Verhältnisse gelebt hatte, fluchte bei jedem Einkauf auf die britischen und deutschen Banken, die sie zwängen, in dieser Höhle zu vegetieren. Das erste, was ich über den Islam erfuhr, war, dass er Zinsen untersagte.

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Referenzen, Partner, Kooperationen

 

dementia+art ist binnen kurzer Zeit zu einem der führenden Dienstleister für kulturelle Teilhabe bei Demenz geworden. Wir entwickeln Konzepte kultureller Teilhabe für Senioren, hochaltrige Menschen mit zusätzlichem Betreuungsbedarf und besonders für Menschen mit Demenz und vernetzen die beiden Bereiche Kultur und Demenz.

Unten finden Sie kulturelle Institutionen, Senioreneinrichtungen, kommunale Stellen u.a. für die dementia+art in den Bereichen kulturelle Teilhabe, Demenz, Kommunikation beratend, planend oder als Kooperationspartner tätig geworden ist:

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Die Japanische Klarinette - Musikarbeit mit Demenzkranken

Ein Konzert mit zeitgenössischen Kompositionen - und eine Ermunterung für die Musikarbeit mit Demenzkranken

Das japanische Kulturinstitut in Köln veranstaltete dieser Tage ein Konzert in seinen Räumen am Aachener Weiher. Geboten wurde unter dem Titel ‚Die Japanische Klarinette‘ eine Reihe von neuen Werken zeitgenössischer Komponisten, darunter – natürlich – einige Japaner. Die kurzen Stücke waren für Klarinette geschrieben, das renommierte Klarinettenduo Beate Zelinsky und David Smeyers waren die Ausführenden.

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